Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Impfung & Schlafkrankheit

Impfungen im Kindesalter sind aus schulmedizinischer Sicht die wirksamste Prävention gegen Infektionskrankheiten, wie Tetanus, Polio und Hepatitis B – selbst wenn dem so wäre, darf das nicht über die nachteiligen Nebenwirkungen der Impfungen hinwegtäuschen.

Überflüssige Impfstoffe kosten den Steuerzahler Millionen

Zum einen sind da die hohen Kosten, die bei nur bedingt wirksamen und sehr teuren Impfungen, wie beispielsweise der Impfung gegen humane Papillomaviren, entstehen. Mit einigen Impfkampagnen entstehen für das Gesundheitswesen teilweise horrende Kosten für sinnlose Aktionen. Etwa die 250 Millionen Euro, die die Länder und damit die Steuerzahler im Jahr 2011 bezahlt haben für 29 Millionen Impfstoff-Dosen des Impfstoffs Pandemrix gegen die Schweinegrippe, die zu viel produziert und dann verbrannt wurden.

…und vielen Kindern oft die Gesundheit

Viel bedenklicher als die hohen Kosten sind jedoch die Gesundheitsschäden, die durch Impfungen im Kindesalter entstehen können. Dass Impfungen Allergien auslösen können, wagen mittlerweile selbst hartnäckige Impfbefürworter nicht mehr zu leugnen. Allergien, allem voran allergisches Asthma, sind die häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter und treten gehäuft nach den frühen Impfungen im Kindesalter auf.

Nun gibt es deutliche Hinweise, dass auch Autoimmunerkrankungen durch Impfungen ausgelöst werden. Dieser Zusammenhang wird seit vielen Jahren beobachtet, zum Beispiel im gehäuften Auftreten von Multipler Sklerose nach Impfungen gegen Krankheiten, die ausgelöst werden durch neurotrope Erreger, wie FSME oder Polio.

Zwei im Fachmagazin PLoS One (online) veröffentlichte Studien erhärten den Verdacht, dass der umstrittene Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix Schlafkrankheit (Narkolepsie) bei Kindern und Jugendlichen auslösen kann.

Schlafkrankheit ist eine unheilbare Autoimmunkrankheit. Das Gehirn von Narkolepsie-Patienten kann den Schlaf-Wach-Rhythmus nicht dauerhaft regulieren. Die Betroffenen brechen unvermittelt zusammen und schlafen ein – das macht einen normalen Alltag in vielen Fällen unmöglich.

Impfkomplikationen

Bis Ende November 2011 wurden 479 Narkolepsie-Fälle gemeldet, die Menschen betrafen, die zuvor mit Pandemrix geimpft wurden, berichtet der Hersteller Glaxo Smith Kline. Vorsorglich hatte Glaxo Smith Kline eine Haftung für mögliche Nebenwirkungen bei dem unerprobten Impfstoff Pandemrix seinerzeit ausdrücklich ausgeschlossen.

Gehäuft traten Narkolepsie-Fälle nach Pandemrix-Impfung in Schweden und Finnland auf. Nach Berichten des finnischen nationalen Gesundheitsinstitutes, erkrankten in Finnland 2009 und 2010 insgesamt 71 Kinder und Jugendliche.

Möglicherweise hat nicht der Impfstoff selbst, sondern der zugesetzte Wirkverstärker AS03 die Krankheit ausgelöst. Das ist ein weiteres Beispiel für die Gefährlichkeit der sogenannten Adjuvantien, pharmazeutische Hilfsstoffe, die in Impfstoffen enthalten sind um die Immunantwort zu steigern. Bislang ist die Wissenschaft davon ausgegangen, dass das Adjuvans AS03 keine Antikörperproduktion, wie sie für Autoimmunkrankheiten typisch ist, als Immunantwort auslösen werde. In Deutschland konstatierte das Paul-Ehrlich-Institut in einer Auseinandersetzung mit Einwänden gegen AS03, es bestehe „kein Anlass zur Sorge“, der adjuvanshaltige Impfstoff könne ohne Bedenken bei Kindern ab 6 Monaten eingesetzt werden.

Warnungen vor bedenklichen Impfstoffen meist zu spät

Jetzt erst empfiehlt die Europäische Arzneimittelbehörde, Menschen unter 20 Jahren nicht mehr mit Pandemrix zu impfen. Einmal mehr wurde jahrelang eine Impfung als harmlos und wirkungsvoll öffentlich empfohlen, bis Menschen einen großen Schaden dadurch erlitten haben.

Die Schäden, die in Zukunft durch die Impfungen im Kindesalter auftreten können, insbesondere Krankheiten das Immunsystem betreffend, wie Allergien, Autoimmunkrankheiten und Krebserkrankungen, sind heute noch nicht abzusehen und sollten zur Vorsicht mahnen im Umgang mit den massenhaften Impfungen unserer Kinder.

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