Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Gesundheit ist kein Zufall

Es gibt nach aktueller Forschungslage einen grundlegenden biochemischen Mechanismus, der an der Entstehung von psychischen, psychosomatischen und körperlichen Erkrankungen maßgeblich beteiligt ist. 

Durch biochemische Veränderungen am Erbgut von Gehirnzellen, ausgelöst durch die Anheftung sogenannter Methylgruppen an deren DNA, bilden diese Gehirnzellen auffallend wenig Cortisolrezeptoren. Auf einen Anstieg des Stresshormons Cortisol können diese Zellen dann nur unzureichend reagieren. Ein davon betroffener, unbehandelter Mensch hat dadurch zeitlebens Probleme mit der Stressregulation und er wird empfindlich für Umwelt-Belastungen, auffallend furchtsam und nachweislich anfälliger für Erkrankungen, wie Depression, Drogenabhängigkeit, Allergien, Diabetes, Krebs und Herzinfarkt.

Wie kommt es zu diesen biochemischen Veränderungen am Erbgut von Gehirnzellen? Der prägendste Auslöser dafür ist Stress, den Kinder im Mutterleib bis zum vollendeten ersten Lebensjahr erfahren und sie damit ihr ganzes Leben lang anfälliger für Krankheiten macht. Andererseits ist ein geborgenes, geschütztes Umfeld, in dem vor allem die Eltern gelernt haben mit ihrem eigenen Stress gut umzugehen ein wesentlicher Faktor für Gesundheit. Das körpereigene Hormons Oxytocin spielt hier auch eine besondere Rolle für eine gute Bindung zwischen Eltern und Kind und eine zeitlebens gesunde Stressregulation.

Diese Erkenntnis ist Gegenstand der epigenetischen Forschung, die zeigt, dass das Genom, das die wesentlichen Funktionen in lebenden Organismen durch vererbte Informationen in der Zelle steuert, seinerseits auch gesteuert wird, durch ein Regulativ, das bestimmt, welche Gene aktiviert werden und welche nicht. Es geht dabei um das persönlichkeitsgestaltende Wechselspiel von Genetik und Umwelteinflüssen, das bestimmt, wie ein Mensch auf Umweltreize, Ernährung, körperliche Anstrengung, Klima oder anhaltenden Stress reagieren kann, das heißt, ob er sich in Richtung Gesundheit oder Krankheit entwickeln wird.

Michael Meaney von der McGill University in Montreal hat mit seiner Forschung gezeigt, wie bedeutend Epigenetik für das Verständnis von menschlicher Gesundheit ist. Dafür wurde er nicht nur von der Queen zum Ritter geschlagen, sondern er hat 2012 auch den angesehenen Forschungspreis der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft bekommen.

Nun ist es an der Zeit, dass diese wichtigen Forschungsergebnisse für unsere Gesellschaft, die mit Stress und daraus resultierenden seelischen und körperlichen Leiden geplagt ist, praktisch anwendbar zu machen.

In der Praxis für Homöopathie und Psychotherapie kann ich Menschen mit körperlichen und seelischen Problemen seit vielen Jahren wertvolle therapeutische Hilfe und Unterstützung anbieten. Seit diesem Jahr wende ich mich mit dem Präventionsprogramm Safe® auch gezielt an werdende Eltern, um negative Entwicklungskaskaden von Anfang an zu verhindern.
Gesundheit kann man nicht machen, aber üben. Die Übung beginnt für Kinder schon im Mutterleib und ist im ersten Lebensjahr von besonderer Bedeutung für eine lebenslange Gesundheit. Damit kommt vor allem den zukünftigen Eltern eine Schlüsselrolle zu in der Gestaltung einer gesunden Gesellschaft. Sie müssen es nicht allein schaffen. Holen Sie sich Unterstützung, um diese Herausforderung einfacher und entspannter zu machen.

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M. Breitenberger
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