Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Psychotherapie in München

„Sei Du Selbst – alle anderen sind schon vergeben“ (Oscar Wilde)

Mit einem vielfältigen Angebot therapeutischer Methoden aus der Humanistischen Psychotherapie, wie z.B. Gestalttherapie, Bioenergetik, Familienstellen und Hypnotherapie n. Erickson, begleite ich Menschen am Übergang vom Gewohnten zum Notwendigen. Auf der Suche nach Veränderung und Sicherheit, Gesundheit und Erkenntnis unterstütze ich Sie bei folgenden Herausforderungen im Leben.

  • Die eigene Bedürftigkeit auf allen Ebenen der Bedürfnispyramide anerkennen;
  • Die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Selbstgefühl erkennen;
  • Wahrnehmen, was zu viel ist und was fehlt – sich erlauben, den Wunsch nach Veränderung zu spüren – einfühlen, wie sich so ein Leben anfühlen könnte – den Widerstand gegen Veränderung bewusst wahrnehmen – Fähigkeiten einüben, diese aufkeimenden Bedürfnisse selbstwirksam in Gemeinschaft zu stillen;
  • Das eigene Potential entfalten und dabei zu einer Person werden, die gleichermaßen zu sich selbst und ihren Mitmenschen in befriedigender Beziehung steht;
  • Persönliche Entwicklung und gesellschaftlich verantwortliches Denken und Handeln miteinander verbinden und kultivieren.

Einzel- und Gruppensitzungen in ebenso geschützter wie herausfordernder Atmosphäre helfen dabei:

  • Sich selbst und anderen gegenüber freundliche Aufmerksamkeit zu schenken;
  • Alte Abwehrmuster sich selbst und anderen gegenüber wahrzunehmen, v.a. wie sie sich in Körperhaltungen zeigen, die mit Muskelkraft ausgehalten werden;
  • Sich auf die dabei entstehenden Gefühle und Gedanken einzulassen und zu lernen, diese auszudrücken, sodass Eindruck und Ausdruck in Quantität und Qualität in Balance sind;
  • Unterscheiden zu lernen zwischen den mit Luftanhalten konservierten kindlichen Erinnerungen und dem gegenwärtigen, erwachsenen Erleben, das unter zunehmend fließender Atmung möglich wird;
  • Auszuprobieren, welche Alternativen in Haltung und Verhalten dieser neuen Erfahrung angemessen sind;
  • Wahrzunehmen, was wirklich ist, das heißt, was im Moment spürbar wahrnehmbar ist, jenseits dessen, was realistisch und wahrscheinlich ist und sich in Nachdenken und Gedanken ausdrückt;
  • Vertrauen in den eigenen Weg zu gewinnen und zu erkennen, dass es niemandem nützt, verbunden mit einer imaginierten Opferrolle, den eigenen Ausdruck zu blockieren durch Festhalten am Wahnsinn der Normalität;
  • Symptome, Krankheit und Krisen als Weckruf zu verstehen, um ein wesensgemäß eigenartiges Leben zu wagen.

Veränderungsprozess

Meister Eckehart, der berühmte Mystiker des späten Mittelalters, mahnte an „Merket wohl, alle nachdenklichen Gemüter, das schnelle Roß, das Euch zur Vollkommenheit trägt, ist Leiden“. Wenn das Leiden an einem nur zweckmäßigen Leben zunimmt, in dem die meisten von uns nur unzureichend vorkommen, oder die Kraft nicht mehr ausreicht, den wesensgemäßen Ausdruck als Antwort auf diese Verirrung in einer blendend scheinenden Welt zu unterdrücken, dann beginnt ein Veränderungsprozess, der in der folgenden Reihenfolge abläuft:

  1. Die alte Ordnung, die bisher Sicherheit versprach, wird als fremd erlebt;
  2. Der Zerfall eines etablierten Selbst und -Weltbildes beginnt und die Wahrnehmung wie fremd man sich und die Welt einem geworden ist, ist nicht mehr zu übersehen;
  3. Es entstehen Unsicherheit, Chaos und Angst vor der Beengung und Unbegrenztheit;
  4. In dieser Erregung sind Menschen am empfänglichsten für neue Erfahrungen und es wird Lebenskraft frei, die bisher mit Muskelkraft gehalten wurde;
  5. Diese Kraft kann genutzt werden für beständige Übung im Alltag, damit diese neue Ordnung progressiv im Leben etabliert wird und den regressiven Tendenzen, in alte Muster zu schrumpfen, immer wieder widerstanden werden kann.

Die Geburt als Grundmuster für Wendepunkte im Leben

Die Gefühle dieser unvermeidlichen Individuationsprozesse im Leben eines Menschen, die Enge, die Todesangst, die Erregung, die Anstrengung und die Befreiung, sind Erinnerung an die erste wirkliche Herausforderung im Leben, die das Grundmuster für jeden weiteren Wendepunkt prägt: die Geburt.

Hier wurde die Sicherheit spendende Höhle auch ab einem bestimmten Zeitpunkt zur beengenden Bedrohung und die einzige Möglichkeit zu Überleben bestand darin, intuitiv dem Impuls zu folgen, in eine unbekannte Dimension durchzubrechen und sich der Urangst des Alleinseins auszusetzen, als Voraussetzung zu einem zeitgemäßen gemeinschaftlichen Leben.

Auf diesem Weg können wir Menschen nicht ohne Gefahr stehen bleiben und wir brauchen dabei oft Unterstützung, die das Bedürfnis stillt, das ein jeder von uns schon von Beginn an im Mutterleib hatte, nämlich dass da jemand ist, der mir achtsam und schützend dabei hilft, dass ich über mich hinaus wachsen kann.

Voraussetzung

All das erfordert viel Geduld, Beharrlichkeit, Disziplin, Humor, Bescheidenheit und Großzügigkeit sich selbst gegenüber, Vertrauen auf die eigene Intuition und Mut zur Radikalität (lat. Radix: Wurzel), sodass wir uns immer wieder wie Phönix aus der Asche aufrichten, im Selbst wurzeln und in Gemeinschaft wachsen können. Ich stehe Ihnen als erfahrener Heilpraktiker für Psychotherapie gerne zur Seite.

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