Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Kinderkrankheit Masern

Thema des Tages in der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung von 29. Mai 2017 ist der Artikel „Tödlicher Irrtum“. Hier wird versucht mit viel Angst und Schrecken davon zu überzeugen, dass Masern eine furchterregende Infektionskrankheit sei und es allenfalls ein dummer Fehler sein kann, wenn sich aufgeklärte Menschen, in Wahrheit mehr aus guten Gründen als aus Versehen, dem angsterfüllten Mainstream verweigern.

Alle Eltern möchten nur das Beste für ihr Kind und sind deshalb natürlicherweise bestrebt, gesundheitliche Risiken möglichst zu vermeiden. Insbesondere beim Thema Masern-Impfung spalten sich jedoch die Lager, wenn es darum geht, was genau dieses Beste ist. Als Heilpraktiker für Homöopathie und Psychotherapie in München treffe ich immer wieder Mütter und Väter, die unnötigen Impfungen grundsätzlich kritisch gegenüberstehen, sich aber durch die verstärkte mediale Diskussion um mögliche Risiken verunsichert fühlen.

Leider setzen immer noch viele Medien auf Polemik und Abschreckung und vernachlässigen dabei den Wunsch vieler Eltern nach medizinisch kompetenter und differenzierter Aufklärung, die das Für und Wider von Impfungen und Kinderkrankheiten beleuchtet.

In dem genannten Zeitungsartikel wird beispielsweise von möglichen gravierenden Folgen der Kinderkrankheit Masern gesprochen. Dabei wird der Tod einer 37-jährigen Frau in Essen erwähnt. Kurios an diesem abschreckenden Beispiel ist aber die Tatsache, dass diese Frau im Kindesalter nach dem damaligen Stand der wissenschaftlichen Forschung geimpft wurde. Ist das wirklich ein überzeugendes Argument für eine Impfung?

Ebenfalls heißt es in dem Artikel „Wer vor 1970 geboren wurde, ist wahrscheinlich lebenslang vor Masern geschützt. Damals gab es noch keine Impfung, fast alle Kinder haben die Masern durchgemacht.“ Tatsächlich haben diese Menschen eine Immunität von 95-98 Prozent gegen Masern. Daran sieht man, dass der beste lebenslange Schutz darin besteht, dass Kinder die Masern bekommen und Fieber und Hautausschlag nicht frühzeitig unterdrückt werden – die beste Prophylaxe gegen Masern-Komplikationen.

Die Masern-Impfungen führen dazu, dass Mütter keinen Nestschutz für ihre Säuglinge mehr bieten können und die Immunität gegen Masern im Erwachsenen-Alter nachlässt. Ein gefährliches Artefakt, dass allein durch die Impfung entstanden ist. Denn nun sind im Säuglings- und Erwachsenenalter Menschen nicht mehr geschützt gegen Masern und haben ein stark erhöhtes Risiko an Komplikationen durch Masern zu erleiden.

Nach über 10 Jahren Impfberatung, die ich in öffentlichen Einrichtungen durchgeführt habe, weiß ich wohl, was Menschen brauchen, um für sich und ihre Kinder eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen.

„Bringe ich mein Kind in Gefahr, wenn ich es nicht gegen Masern impfen lasse?“, „Welche Interessen stecken eigentlich hinter der aktuellen Debatte?“ und „Warum können Kinderkrankheiten sogar dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken?“ – um solche und ähnliche typische Fragen zu beantworten, lohnt es sich, die Hintergründe der Infektionskrankheit ein wenig genauer zu betrachten.

Unbequem, aber meist nicht gefährlich

Dass das Masernvirus insbesondere in Kitas und Schulen äußerst gefürchtet wird, hängt damit zusammen, dass es höchst ansteckend ist. Wer Kontakt zu einer betroffenen Person hatte und nicht geimpft ist, kann mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, selbst zu erkranken. Das bedeutet nach einer Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen hohes Fieber und die typischen roten Masernflecken. Hinzu kommen häufig weitere Symptome wie Übelkeit, Husten und eine Reizung der Schleimhäute sowie ein allgemeines starkes Krankheitsgefühl.

Nach wenigen Tagen bilden sich die Symptome jedoch meist zügig und folgenlos wieder zurück. Für Eltern und Kinder bedeutet solch eine Zeit durchaus ein erhebliches Maß an Stress und Sorge. Gefährliche Komplikationen, wie eine Lungen- oder Gehirnentzündung, treten jedoch gerade bei jungen Patienten nur in ausgesprochen seltenen Fällen auf.

Kompetente Masern-Beratung in München

Als Heilpraktiker in München ist es mir wichtig, meine Klienten darauf hinzuweisen, dass es gute Gründe gibt, sich von der Diskussion um die Einführung einer Impfpflicht nicht verunsichern zu lassen und Masern stattdessen als Familie auf natürlichem Wege zu überstehen. Denn während eine Impfung zwar kurzfristig gesehen der einfachste Weg ist, unangenehme Symptome sowie Fehlzeiten in Kita und am Arbeitsplatz zu vermeiden, kann das Überstehen der Erkrankung eine wichtige Chance sein, das Immunsystem eines kleinen Menschen nachhaltig für die Herausforderungen des zukünftigen Lebens zu stärken.

Bevor Sie sich für oder gegen eine Masern-Schutzimpfung entscheiden, sollten Sie sich näher zu den Hintergründen informieren. Ich lade Sie herzlich zu einem persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis für Homöopathie und Psychotherapie in München ein.

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