Homöopathie bei Zahnschmerzen

Wann eignet sich Homöopathie bei Zahnschmerzen?   

Bei Zahnschmerzen ist es meist unumgänglich, die Ursachen durch einen Zahnarzt abklären und behandeln zu lassen. Die homöopathischen Mittel können gut begleitend zur Linderung der Schmerzen eingesetzt werden.

Bei Zahnungsbeschwerden von Kindern stehen meist andere Symptome im Vordergrund, allen voran Fieber, Ohrenschmerzen oder auch Durchfall und anderen Magen-Darm-Störungen.

Homöopathische Mittel bei Zahnschmerzen 

Das passende Mittel können Sie als Globuli über den jeweiligen Link bestellen. Es müssen nicht alle Symptome zutreffen, um ein homöopathisches Mittel zu verordnen – drei wahlanzeigende Symptome reichen aus, um ein homöopathisches Mittel auszuwählen.

Aconitum

  • Zähne empfindlich gegen Kälte
  • Folge von: Schreck, Kälte, Zugluft

Arnica

  • nach Zahnextraktion (vgl. Hypericum)
  • fürchtet jede Berührung
  • Verschlimmerung bei geringster Bewegung
  • Besserung durch Liegen

Arsenicum album

  • metallischer Mundgeschmack
  • starke Schmerzen, evtl. brennend
  • Gefühl, Zähne seien zu lang
  • Besserung durch Wärme, warme Getränke
  • Verschlimmerung nachts

Bryonia

  • bitterer Mundgeschmack
  • Schmerzen stechend
  • trockener Mund
  • Verschlimmerung durch Bewegung
  • Besserung durch Druck und Wärme von außen

Chamomilla

  • Mundgeruch
  • viel Speichel
  • Schmerzen unerträglich
  • Verschlimmerung durch Wärme
  • Folge von: Kaffee, Kälte, Zahnung

Hypericum

  • nach zahnärztlicher Behandlung
  • Nervenschmerzen
  • ziehende, zerrende Schmerzen
  • Verschlimmerung durch geringste Kälteeinwirkung

Im Erkrankungsfall ist es gut zu wissen welches homöopathische Mittel benötigt wird, um schnell und nebenwirkungsfrei heilen zu können. Ebenso wichtig ist es, das passende Mittel im Fall der Fälle auch zur Hand zu haben. Im Akutfall wird das homöopathische Mittel umgehend benötigt, also ist es empfehlenswert sich eine homöopathische Hausapotheke anzulegen.

Homöopathische Hausapotheke mit 24 Mitteln in C30
Homöopathische Hausapotheke mit 48 Mitteln in C30

Homöopathie bei Nervenschmerzen am Zahn  

Nervenschmerzen am Zahn können durch eine (kariesbedingte) Entzündung des weichen Zahnmarks (Pulpa) auftreten, die sich, umhüllt von der harten Zahnsubstanz, im Inneren des Zahns befindet. Es kommt jedoch vor, dass es dem Zahnarzt nicht möglich ist, den Grund für die Nervenschmerzen am Zahn herauszufinden. In diesem Fall kann dann nur vermutet werden, dass eine Schädigung von Nervenfasern im betreffenden Zahn – oder im umliegenden Gewebe vorliegt. 

Wichtige homöopathische Mittel bei Nervenschmerzen am Zahn sind:

  • Arnica
  • Belladonna
  • Chamomilla
  • Coffea
  • Hypericum
  • Nux vomica

Homöopathie bei Zahnschmerzen an der Wurzel   

Zahnschmerzen an der Wurzel gehen meist auf eine Schädigung der Zahnwurzel infolge von Karies zurück, dabei sind es vor allem die im Wurzelmark verlaufenden Nerven, die den Schmerz vermitteln.  

Hilfreiche homöopathische Mittel bei Zahnschmerzen an der Wurzel sind:

  • Mercurius
  • Belladonna
  • Chamomilla
  • Hepar sulfuris
  • Pulsatilla

Homöopathie bei Zahnschmerzen bei Stress     

Es kommt vor, dass Stress, insbesondere, wenn die durch ihn hervorgerufene Belastung länger anhält, Zahnschmerzen hervorruft. In diesem Fall kann der Zahnarzt meist keine behandlungsbedürftige Ursache feststellen. Bei der richtigen Mittelwahl kann die Homöopathie Abhilfe schaffen. Bewährte homöopathische Mittel bei stressbedingten Zahnschmerzen sind:

  • Aconit
  • Chamomilla
  • Nux vomica

Wie gibt man Globuli bei Zahnschmerzen?

Für die aufgeführten Mittel gilt die Anwendungsempfehlung: Nehmen Sie drei Globuli (= eine Gabe) des Mittels in der Potenz C30 ein und lassen Sie die Globuli unter der Zunge zergehen. Säuglingen werden die Globuli zwischen Wange und Zahnleiste verabreicht. Der Abstand der Einnahme zu den Mahlzeiten sollte – wenn möglich – ca. 15 Minuten betragen. Sollten sich die Beschwerden nicht bessern, kann die Gabe nach ein bis zwei Stunden wiederholt werden. Grundsätzlich gilt: Je akuter die Krankheit, desto schneller muss ein Mittel wirken. Tritt eine deutliche Besserung ein, können Sie das Mittel absetzen.