Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Fragen / Antworten

Wie verläuft die Erstdiagnose meiner Erkrankung beim Heilpraktiker?

Bei der Erstdiagnose spielt die Erhebung Ihrer persönlichen Krankengeschichte eine zentrale Rolle. Anders als Sie es möglicherweise von Arztbesuchen gewöhnt sind, nehme ich mir als Heilpraktiker ausreichend Zeit, um alle Faktoren, die Ihre aktuellen Beschwerden auslösen oder beeinflussen könnten, gemeinsam mit Ihnen zu erfassen.

Ziel der Behandlung ist es schließlich, nicht nur Ihre Symptome zu lindern, sondern Ihnen zu helfen, sowohl körperlich als auch seelisch wieder vollständig ins Gleichgewicht zu kommen.

Nach Ihrer Terminanfrage erhalten Sie per Email ausführliche Informationen zum Ablauf der Behandlung und den Behandlungskosten. Von Anfang an lege ich großen Wert darauf, dass Sie jeden Schritt der Behandlung nachvollziehen können.

Muss ich mich zwischen Heilpraktiker und Arzt entscheiden oder ist eine gleichzeitige Behandlung möglich?

Nein, Sie müssen sich nicht zwischen Heilpraktiker und Arzt entscheiden. Bei vielen schweren Erkrankungen bietet die Schulmedizin Behandlungsmethoden, die die Naturheilkunde nicht ersetzen kann. Hier ist eine simultane Behandlung mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde und Schulmedizin sinnvoll.

Andererseits gibt es aber auch Beschwerden, bei denen allein natürliche Verfahren nachhaltig und äußerst nebenwirkungsarm helfen. In vielen Fällen ist es dann möglich, auf konventionelle Medikamente zu verzichten bzw. diese kontrolliert abzusetzen. Sobald ich mehr über Sie und Ihr Anliegen weiß, kann ich Ihnen einen persönlichen Rat zu diesem Thema geben.

Stört es die homöopathische Behandlung, wenn ich weiterhin Medikamente einnehme, die ein Arzt mir zuvor verschrieben hat?

Das ist je nach Einzelfall unterschiedlich. Setzen Sie vom Arzt verschriebene Medikamente niemals entgegen Empfehlungen auf eigene Faust ab. Bringen Sie die Verpackung am besten zum nächsten Beratungsgespräch mit. So können wir direkt klären, ob die Einnahme die homöopathische Behandlung beeinflusst und weiter notwendig ist.

Wie funktioniert eigentlich Homöopathie?

Homöopathie basiert auf dem Prinzip Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln und so die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Durch dynamisierte natürliche Reinsubstanzen, die zum Beispiel in Form von Globuli eingenommen werden, erhält das Immunsystem die entscheidende Information, um aktiv zu werden und die Gesundheit des Körpers wieder herzustellen. Homöopathie wird übrigens seit Jahrhunderten nicht nur von Heilpraktikern, sondern auch von zahlreichen Ärzten angewandt.

Bei welchen Krankheiten hilft Homöopathie?

Homöopathie ermöglicht Heilung oder Linderung bei einer Vielzahl akuter und chronischer Erkrankungen. Insbesondere bei Funktionsstörungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, akuten entzündlichen und langjährigen chronischen Beschwerden lassen sich sehr gute Erfolge erzielen.

Selbst bei Krankheiten, die bereits irreversible Schäden an Organen hinterlassen haben, wird oftmals eine deutliche Besserung festgestellt. Ist eine schulmedizinische Behandlung unumgänglich, so kann die Homöopathie helfen, unerwünschte Nebenwirkungen zu lindern und die Selbstheilungskräfte zu stärken.

Ist Homöopathie auch für Kinder und Schwangere geeignet?

Gerade bei Kindern und Schwangeren bietet die Naturheilkunde einzigartige Möglichkeiten, Beschwerden sanft zu behandeln und schädliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Dennoch gilt in jedem Fall: Wenden Sie keinerlei Substanzen ohne vorherige Absprache mit dem Arzt oder dem Heilpraktiker Ihres Vertrauens an.

Hilft Homöopathie bei chronischen Erkrankungen?

Dass eine Krankheit trotz schulmedizinischer Behandlung bleibt, spricht dafür, dass alle bisher angewandten Gegenmaßnahmen nichts Wesentliches gegen die Ursache der Beschwerden ausrichten konnten.

Die Homöopathie setzt genau hier an und hilft dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Je nach persönlicher Konstitution ist dadurch eine Heilung bei chronischen Krankheiten tatsächlich möglich. Sollte die Erkrankung bestimmte Organe bereits dauerhaft geschädigt haben, kann es dennoch zu einer deutlichen Linderung der Symptome kommen.

Welche Risiken birgt Homöopathie?

Da die Wirkstoffe in homöopathischen Substanzen stark verdünnt sind, treten Nebenwirkungen äußerst selten auf. Dennoch kann es bei einer Überdosierung bestimmter Mittel zu Beschwerden kommen. Aus diesem Grund sollten Sie homöopathische Wirkstoffe nur nach Verschreibung einnehmen.

Zudem berichten manche Patienten zu Beginn der Behandlung über eine Erstverschlimmerung. Diese klingt normalerweise schnell wieder ab. Trotzdem sollten Sie im Zweifelsfall nicht zögern, den Rat Ihres Heilpraktikers oder Arztes zu suchen. Über Risiken in Bezug auf spezifische Heilmethoden oder Wirkstoffe, die Sie einnehmen, kläre ich Sie selbstverständlich im Rahmen der Behandlung auf.