Sie leiden unter Hashimoto Thyreoiditis und haben trotz Medikamenten immer noch
Symptome? – Dann geht es Ihnen wie vielen Betroffenen. Ich habe eine meiner Münchener Patientinnen gebeten, für Sie einmal zu berichten, was ihr letztendlich geholfen hat.
Wie haben sich Ihre ersten Beschwerden oder Symptome geäußert? Gab es bestimmte Beschwerden, die besonders belastend waren?
Am Anfang war ich total überdreht und reizbar, konnte nicht mehr schlafen und war
irgendwie total aus dem Gleichgewicht. Ich dachte, das kommt vom Stress, weil damals
sowohl beruflich als familiär viel bei uns los war. Ich konnte gar nicht mehr abschalten. Dann kam aber noch Schlaflosigkeit dazu, sodass ich morgens völlig gerädert war und ab mittags einfach nicht mehr konnte, weil der Akku so leer war. Ich stand völlig neben mir.
Besonders belastend war auch die Gewichtszunahme. Ich habe immer weiter zugenommen, obwohl ich eigentlich sehr auf meine Ernährung achte. Zudem wurden meine Haare immer dünner. Es war einfach eine Katastrophe. Ich konnte mich selbst schon gar nicht mehr im Spiegel anschauen.
Welche Herausforderungen hat Hashimoto in Ihrem Alltag mit sich gebracht?
Damals wusste ich ja noch gar nicht genau, was ich hatte. Aber ich kann sagen, dass ich im Job einfach Dinge vergessen habe. Einmal habe ich sogar vergessen, dass ich dran war, die Kinder aus der Kita abzuholen, es war so peinlich! Mein Mann hat komplett mitgelitten, weil ich so gereizt und überfordert war. Die Kleinen natürlich auch. Und es hat sich so angefühlt, als ob das jetzt immer so bleibt und ich nichts dagegen tun kann.
Was hatten Sie bereits unternommen, bevor Sie sich an die Praxis Breitenberger gewendet haben?
Ich habe mich irgendwann dazu durchgerungen, einer Freundin davon zu erzählen und die meinte dann gleich: Du musst zum Hausarzt. Der hat zum Glück direkt Blut abgenommen und es nicht nur auf die Psyche geschoben. Eine Woche später war klar: Es ist Hashimoto. Ich wusste damals allerdings gar nicht, was das ist und war schon ziemlich beunruhigt.
Mein Arzt meinte, dass ich bis zum Ende meines Lebens Schilddrüsenhormone, L-Thyroxin hieß das Medikament, nehmen muss. Das ist natürlich überhaupt keine schöne Aussicht. Ich habe dann einfach mal gegoogelt, ob man nicht doch irgendwas dagegen tun kann und viel ausprobiert: eine Darmsanierung, glutenfreie und milchfreie Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, sogar ein „Schilddrüsen-Coaching“ und und und… Vieles hat
kurzfristig auch mal geholfen, aber ein echter Durchbruch war leider nicht dabei.
Wie sind Sie auf die Praxis Breitenberger aufmerksam geworden?
Ich habe dann gemerkt, dass ich nicht die Einzige bin mit Hashimoto. In einem Forum wurde mir dann Herr Breitenberger empfohlen. Ich habe mir seine Webseite und ein Video von ihm zum Thema Hashimoto angesehen. Was mir auf Anhieb gefallen hat, war seine ganzheitliche Sichtweise, dass es eben nicht nur die eine Ursache oder die eine Lösung gibt. Mir war bis dahin trotz meiner eigenen Internetrecherche nicht ansatzweise klar, wie viele Einfluss-faktoren es bei Hashimoto tatsächlich gibt. Ich hatte endlich das Gefühl: Da kennt sich jemand wirklich aus!
Wie haben Sie den Einstieg in die homöopathische Behandlung erlebt?
Na ja, erstmal habe ich ja einen Termin gemacht für homöopathische Behandlung und
alternativmedizinische Beratung und Behandlung. Ich musste dann einen Fragebogen
ausfüllen und Laborbefunde an die Praxis schicken.
Als ich dann zum ersten Mal in der Praxis saß, hatte ich trotzdem echt Angst, dass das Ganze nichts bringt. Herr Breitenberger hat mich dann aber total beruhigt und erstmal erklärt, warum meine bisherigen Versuche nichts bringen konnten. Danach habe ich einen ziemlich umfangreichen Therapieplan bekommen, auf dem stand, wie es weitergeht.
Wie verlief die Therapie aus Ihrer Sicht?
Ganz wichtig war für mich die erweiterte Diagnostik. Da kam nämlich heraus, dass ich neben Hashimoto eine Östrogendominanz und auch noch eine Histamin-Unverträglichkeit hatte. Das hat einige der Beschwerden erklärt. Nachdem wir das behandelt hatten, ging es mir schon viel besser.
Der nächste Termin für meine Hashimoto-Thematik war erst einige Monate später. Das hat mich zwar etwas erstaunt, aber im Endeffekt fand ich es auch gut, dass ich nicht mehr ständig irgendwohin rennen musste und wir einfach langfristig geschaut haben, wie sich meine Gesundheit entwickelt.
Welche konkreten Verbesserungen haben Sie im Alltag wahrgenommen?
Meine Energie nahm tatsächlich von Tag zu Tag zu, ebenso wie meine Haare! Das Beste war: Ich hatte wieder einen klaren Kopf und konnte ein normales Leben führen, ohne Vergesslichkeit oder ständige Gefühlsausbrüche. Das hat sich direkt in meinem Umfeld positiv bemerkbar gemacht. Mein Mann und ich verstehen uns wieder besser und auch wenn das Leben als Mama anstrengend ist, kann ich die kleinen Momente mit meinen Kindern jetzt wieder viel mehr genießen.
Gab es besondere Aha-Momente oder Entwicklungen, mit denen Sie nicht gerechnet hatten?
Wie schon gesagt, hat mich gewundert, dass die Behandlung mit so wenigen Terminen
auskam. Etwa 8 Wochen nach dem ersten Termin ging es mir wirklich schon deutlich besser. Nach 3 Monaten hatte ich einen Folgetermin und jetzt nach insgesamt einem halben Jahr
würde ich sagen: Es geht mir gut – so gut, wie ich es überhaupt nicht mehr zu träumen
gewagt hatte.
Das Einzige, was mir jetzt noch etwas zu schaffen macht, ist mein Gewicht. Ich bin eine
emotionale Esserin und ich weiß, dass einige Kilos durch den ganzen Frust dazu gekommen sind. Ich fühle mich jetzt aber deutlich motivierter und Herr Breitenberger hat mir dafür
schon einen Plan geschrieben, der zu mir und meinem Leben passt.
Was möchten Sie anderen Menschen mit Hashimoto mitgeben, die auf der Suche nach Hilfe sind?
Bloß nicht aufgeben! Und auch mal nach rechts und links umschauen! Besserung und
Heilung sind möglich. Wichtig ist nur zu wissen, wo man ansetzen muss. Und da seid ihr bei Herrn Breitenberger an der richtigen Adresse.
Vereinbaren Sie dazu gerne einen Termin beim Hashimoto-Experten in München:
Weiterführende Artikel zum Thema:
- Hashimoto-Thyreoiditis (Übersicht)
- Diagnose & Behandlung
- Selbsttest Hashimoto
- Hashimoto & Ernährung
- Hashimoto & Schwangerschaft
- Hashimoto & Gewichtszunahme
Autoren:
Markus Breitenberger, Heilpraktiker und Homöopath. Seit über 25 Jahren behandelt er in eigener Praxis schwerpunktmäßig Menschen mit Autoimmunerkrankungen. Er ist Autor von “Hashimoto ganzheitlich behandeln” und “Autoimmunerkrankungen in den Griff bekommen” sowie zahlreicher medizinischer Fachartikel.
Dr. Nicole Schaenzler, Philologin und Medizinjournalistin. Leiterin der Redaktion eines Gesundheitsmagazins und Fachautorin zahlreicher Bücher zu medizinischen Themen.