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Streptokokken-Angina ohne Antibiotika behandeln – geht das?

Von Markus Breitenberger, Heilpraktiker und Dr. Nicole Schaenzler, Medizinredakteurin

Aktualisiert am 15. September 2026

Alle Inhalte werden von medizinischen Fachjournalistinnen überprüft.
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Die Streptokokken-Angina gehört zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter. Bei Eltern ist sie gefürchtet – häufig zu Unrecht, denn Komplikationen wie rheumatisches Fieber oder eine Nierenentzündung sind sehr selten. Lässt sich das auch ohne Antibiotika vermeiden? Hier erfahren Sie, wann eine Behandlung ohne Antibiotika möglich ist und worauf Sie achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Streptokokken-Angina: Was ist das?
  • Welche Symptome hat man bei einer Streptokokken-Angina?
  • Wodurch wird eine Streptokokken-Infektion ausgelöst?
  • Inkubationszeit
  • Wie werden Streptokokken übertragen?  
  • Ist eine Streptokokken-Behandlung ohne Antibiotikum möglich?
  • Wie wirkt sich eine Antibiotikabehandlung auf die Darmflora aus?
  • Häufige Fragen (FAQ) zu Streptokokken & Angina

Das Wichtigste in Kürze

  • Streptokokken-Angina ist eine bakterielle Mandelentzündung, die vor allem Kinder im Schulalter betrifft, aber meist ohne Komplikationen verläuft.
  • Komplikationen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündungen sind sehr selten und treten meist nur bei geschwächtem Immunsystem oder unbehandelten Infektionen auf.
  • Eine Antibiotikatherapie ist nicht immer notwendig – Studien zeigen, dass viele Infektionen auch ohne Medikamente folgenlos ausheilen.
  • Natürliche Behandlungsansätze wie Manuka-Honig, Propolis, kolloidales Silber und gezielte Mikronährstoffzufuhr können das Immunsystem stärken und den Heilungsverlauf unterstützen.
  • Eine gesunde Darmflora spielt eine zentrale Rolle für die Immunabwehr – besonders nach Antibiotikagaben ist der Wiederaufbau der Darmflora bedeutsam zur Vermeidung von Rückfällen.

Streptokokken-Angina: Was ist das?

Die Streptokokken-Angina ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Gaumenmandeln (Tonsillen) und meist auch der Rachenschleimhäute, die typischerweise durch Streptococcus pyogenes hervorgerufen wird.

Eine Sonderform der Streptokokken-Angina ist Scharlach. Die durch Streptokokken verursachte Mandelentzündung (Angina tonsillaris, Tonsillitis) gehört zu den häufigsten bakteriellen Krankheiten im Kindesalter und ruft in der Regel heftigere Symptome hervor als eine Mandelentzündung, die durch Viren ausgelöst wird.

Was sind Streptokokken?

Streptokokken ist der Oberbegriff für eine weltweit verbreitete große Gruppe kugelförmiger, unbeweglicher, grampositiver Bakterien, die keine Sporen bilden. Insgesamt sind mehr als 60 verschiedene Spezies an Streptokokken bekannt. Einige von ihnen sind medizinisch als Krankheitserreger bedeutsam, allen voran der Streptococcus pyogenes, der die klassischen Streptokokken-Infektionen wie eine Mandelentzündung (Angina) oder Impetigo verursacht.

Andere Streptokokken-Arten gehören zur natürlichen Haut- und Schleimhautflora des Körpers und sind für gesunde Menschen harmlos. Sie besiedeln vor allem den Mund- und Rachenraum, den Darm und die Scheide (Vagina). Weitere Streptokokken-Arten werden zum Beispiel in der Herstellung von Sauermilchprodukten und anderen Lebensmitteln eingesetzt.

Die häufigsten krankheitsauslösenden Streptokokken-Erreger

  • Klein- und Schulkinder stecken sich meist mit Streptococcus pyogenes an, der zugleich der wichtigste Erreger für die Entstehung einer Streptokokken-Angina ist. Als Folge einer Infektion mit Streptococcus pyogenes kann es zu weiteren Erkrankungen kommen, zum Beispiel zu rheumatischem Fieber mit der Gefahr einer Herzschädigung oder einer akuten Glomerulonephritis, einer Form der Nierenentzündung.
  • Streptococcus agalactiae ist eine Streptokokken-Art, die vor allem für Neugeborenen gefährlich werden kann: Werden diese Bakterien unter der Geburt von der mütterlichen Scheidenflora auf das Kind übertragen, kann die Infektion eine Neugeborenen-Sepsis auslösen. Zudem können die Erreger Wund- und Harnwegsinfektionen oder eine Blutvergiftung verursachen.    
  • Streptococcus pneumoniae oder Pneumokokken können ebenfalls verschiedene bakterielle Infektionskrankheiten auslösen. Häufige Krankheitsbilder sind neben einer Lungenentzündung (Pneumonie) auch eine bakterielle Hirnhautentzündung, eine Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung. Besonders oft betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder, aber auch Menschen im höheren Lebensalter oder die eine Abwehrschwäche haben.

Was können Streptokokken verursachen?

Streptokokken können verschiedene Erkrankungen hervorrufen, je nachdem, welches Organ oder Gewebe infiziert ist. Die wichtigsten Streptokokken-Infektionen sind Rachenentzündung (Pharyngitis), meist in Kombination mit einer eitrigen Mandelentzündung (Angina) oder der Kinderkrankheit Scharlach sowie Lungenentzündung, Mittelohrentzündung (Otitis media) und Nasenebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Häufige, durch Streptokokken verursachte Infektionen der Haut sind Wundrose (Erysipel) und Borkenflechte (Impetigo contagiosa). Schwemmen Erreger einer lokal begrenzten Streptokokken-Infektion in die Blutbahn, können sie sich im gesamten Körper ausbreiten und eine Blutvergiftung (Sepsis) hervorrufen. 

Gibt es auch Streptokokken bei Erwachsenen?

Eine bakterielle Infektion mit Streptokokken kann in jedem Alter auftreten, insgesamt tritt sie im Erwachsenenalter jedoch seltener auf als im Kindesalter. Oft handelt es sich um Streptococcus-pyogenes-Infektionen, die Rachen und Mandeln (Streptokokken-Angina) oder die Haut (wie Wundrose) betreffen. Besteht eine Abwehrschwäche oder eine chronische Erkrankung, steigt das Risiko, an einer Streptokokken-Infektion zu erkranken.

Wie häufig sind Streptokokken bei Kindern?

Eine Streptokokken-Infektion gehört zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen im Kindesalter, wobei 6- bis 12-Jährige besonders oft betroffen sind. Unter drei Jahren kommt eine Streptokokken-Infektion selten vor. In den allermeisten Fällen geht die Infektion auf eine Ansteckung mit Streptococcus pyogenes (beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A) zurück und ruft eine schmerzhafte Mandelentzündung (Streptokokken-Angina) hervor. Meist stecken sich die Kinder im Winter und Frühjahr an. 

Bei einem Kind wird mit einem Mundspatel ein Rachenabstrich genommen.

Auch Infektionen mit Streptococcus pneumoniae, besser bekannt als Pneumokokken, kommen im Kindesalter häufiger vor, wobei vor allem Kinder in den ersten beiden Lebensjahren gefährdet sind. Pneumokokken können verschiedene Erkrankungen auslösen, allen voran Infektionen der oberen Atemwege (zum Beispiel Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung) und der unteren Atemwege (Lungenentzündung). Ein weiteres Krankheitsbild ist eine bakterielle Hirnhautentzündung (Meningitis).

Wie gefährlich sind Streptokokken bei Kindern?

Im Allgemeinen heilt bei Kindern eine Streptokokken-Infektion, zum Beispiel eine durch Streptokokken hervorgerufene Angina, folgenlos aus. Bleibt eine Behandlung aus, kann die bakterielle Erkrankung jedoch in seltenen Fällen schwerer verlaufen.

Die häufigste lokale Komplikation ist der Peritonsillarabszess: In der Umgebung der entzündeten Mandeln hat sich eine abgekapselte Eiterhöhle gebildet. In Einzelfällen kann es zudem passieren, dass sich die bakterielle Infektion auf den ganzen Körper ausbreitet und dann eine Blutvergiftung (Sepsis) hervorruft. 

Eine ebenfalls sehr seltene, aber gefährliche Folgeerkrankung ist das akute rheumatische Fieber, das ein bis fünf Wochen nach der Streptokokken-Infektion auftritt und zu einer Schädigung des Herzens führen kann. Auch eine akute Entzündung der Nieren, eine sogenannte Poststreptokokken-Glomerulonephritis, kann sich als Folge einer Streptokokken-Infektion entwickeln.

Die Streptokokken-Angina verläuft meist gutartig: Laut der Cochrane-Analyse zu Halsschmerzen sind nach einer Woche rund 90 Prozent der Betroffenen beschwerdefrei – unabhängig davon, ob Antibiotika eingenommen wurden oder nicht. Zudem tragen etwa 10 bis 30 Prozent der Kinder und jungen Erwachsenen die Bakterien als gesunde, symptomlose Träger in sich.

Einzig und allein die gefürchteten Komplikationen des akuten rheumatischen Fiebers und der Poststreptokokken-Glomerulonephritis veranlassen Kinderärzte zur Standard-Verschreibung von Antibiotika bei Streptokokken-Angina. Das muss nicht sein!

Woran erkennt man eine Streptokokken-Infektion?

Ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl in Kombination mit Fieber, das mit der Mandelentzündung einhergeht, oder eine stark eiternde Wunde lassen bereits an eine Infektion mit Streptokokken denken. Doch erst, wenn der Erreger im Labor, zum Beispiel mithilfe eines Abstrichs des Rachens oder der Wunde, nachgewiesen wurde, kann sicher von einer Streptokokken-Infektion ausgegangen werden. 

Welche Symptome hat man bei einer Streptokokken-Angina?

Das Krankheitsgefühl ist ausgeprägt und das Fieber ist hoch, sodass bei Kindern auch ein Fieberkrampf auftreten kann. Kleine Kinder verweigern wegen der starken Schluckbeschwerden oft das Trinken. Außerdem klingt bei einer Streptokokken-Angina die Sprache oft verwaschen und es besteht Mundgeruch. Sind die Mandeln sehr stark angeschwollen, kann Atemnot auftreten. Meist sind auch die Lymphknoten am Hals vergrößert und druckempfindlich.

Etwa zwei bis vier Tage nach der Tröpfchen-Infektion machen sich die klassischen Symptome bemerkbar:

  • Halsschmerzen, Halsentzündung mit Schluckbeschwerden (Rachenentzündung oder Pharyngitis)
  • plötzlich ansteigendes Fieber, das auch einen Fieberkrampf bei Kindern auslösen kann
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen (häufig bei Kindern)
  • deutlich reduzierter Allgemeinzustand

Die verschiedenen Streptokokken-Spezies können jedoch unterschiedliche Krankheitsbilder hervorrufen. Allen gemeinsam ist, dass sie eine Entzündungsreaktion im Körper hervorrufen: eine Rötung, Schwellung und Überwärmung des infizierten Organs oder (Haut-)Gewebes, dazu oft die Bildung von Eiter. Infektionen der inneren Organe wie Gaumenmandeln oder Lunge, lösen meist auch ein schweres Krankheitsgefühl und Fieber aus.

Welche Hautsymptome gibt es bei Streptokokken-Infektionen?

Streptokokken-Infektionen der Haut sind oft sehr schmerzhaft. Liegt ein Erysipel vor, ist das infizierte Hautareal ist flächig gerötet, wobei sich die Rötung immer weiter ausbreitet. Kopfschmerzen und/oder Fieber können weitere Begleiterscheinungen sein. Impetigo ist durch gelbliche Krusten und Bläschen gekennzeichnet. 

Eine Streptokokken-Infektion der Scheide ruft meist einen gelblich gefärbten Ausfluss, mitunter auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr hervor. Ist der Anus betroffen, kann sich die Infektion als Ekzem darstellen.

Gibt es einen Schnelltest für Streptokokken?

Um bei akuten Symptomen einer Halsentzündung rasch die Ursache abklären zu können, bietet sich ein Schnelltest auf Streptokokken aus einem Rachenabstrich an. Der liefert bereits innerhalb von sieben bis zehn Minuten ein Ergebnis und kann deshalb direkt in der Praxis oder während des Hausbesuchs durchgeführt werden. Ist der Befund positiv, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Infektion mit Streptokokken vor, ist er negativ, handelt es sich ziemlich sicher um eine virusbedingte Angina.  

Wodurch wird eine Streptokokken-Infektion ausgelöst?

Einige Streptokokken-Arten gehören zur natürlichen Bakterienflora des Menschen. Ein schlagkräftiges Immunsystem hält sie jedoch normalerweise in Schach.

Anders verhält es sich, wenn die Abwehrkräfte geschwächt sind. Dann können sich zum Beispiel Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae), die die Schleimhäute der oberen Atemwege besiedeln, so stark vermehren, dass sie eine Lungenentzündung oder eine andere Infektion hervorrufen. 

Auch andere Streptokokken-Arten können gefährlich werden, wenn die körpereigene Immunabwehr schwächelt, wie dies zum Beispiel in den kälteren Jahreszeiten der Fall ist und Streptokokken durch direkten Körperkontakt mit anderen Personen oder durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten) leichteres Spiel haben, in den Körper einzudringen.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist kurz und beträgt 1 bis 3 Tage. 

Wie werden Streptokokken übertragen?  

Die Übertragung erfolgt abhängig von der jeweiligen Streptokokken-Art. Streptococcus pyogenes-Bakterien, die Hauptverursacher der Streptokokken-Angina, werden als Tröpfcheninfektion über Speichel und Nasensekrete von Person zu Person übertragen. Aber auch der direkte Kontakt mit infizierten Wunden bzw. eine Schmierinfektion kann eine Streptokokken-Infektion hervorrufen. Eine Ansteckung über erregerhaltige Gegenstände (wie Spielzeuge, Geschirr, Türklinke) ist selten. 

Am häufigsten tritt eine Streptokokken-Infektion bei Kindern im Kindergarten- und Schulalter auf. Ein Grund ist der eher distanzlose Kontakt, denn vor allem jüngere Kinder im Umgang miteinander pflegen. Letztlich ist aber auch für Erwachsene ein Infektionsschutz mit dem Erreger nahezu unmöglich.

Tatsächlich tragen etwa 10-30 Prozent der Deutschen Streptokokken bereits in sich, ohne jemals die typischen Krankheitssymptome auszubilden. Sie können die Bakterien jedoch weitergeben. Treffen die Erreger auf Personen, deren Abwehrkräfte geschwächt sind, kommt es zum Ausbruch der Erkrankung. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass eine Streptokokken-Angina häufig in den Wintermonaten auftreten. 

Wie ansteckend sind Streptokokken?

Eine Streptokokken-Angina ist hochgradig ansteckend und erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion von Person zu Person, etwa durch Niesen oder Husten. Selten findet eine Übertragung durch kontaminierte Lebensmittel oder Wasser statt.

Wie lange sind Streptokokken ansteckend?

Patienten mit einer akuten Streptokokken-Infektion und ohne eine spezifische Behandlung können bis zu drei Wochen ansteckend sein – auch wenn die Symptome nach drei bis vier Tagen oft wieder verschwunden sind. Wird die Erkrankung von eitrigen Ausscheidungen begleitet, kann das Infektionsrisiko noch länger andauern. Dies gilt sowohl für eine Streptokokken-Angina als auch für eine durch Streptokokken hervorgerufene Hautinfektion. 

Wie lange muss man mit Streptokokken zu Hause bleiben?

Wird die Infektion mit Antibiotika oder Naturheilkunde erfolgreich behandelt und sind die Symptome vollständig verschwunden, kann man zumindest theoretisch bereits am zweiten Krankheitstag wieder zu Arbeit gehen bzw. sein Kind in den Kindergarten oder in die Schule gehen lassen.

Fakt ist jedoch, dass eine Erkrankung mit Streptokokken gerade für Kinder sehr anstrengend ist, sodass sie auch dann noch einige Tage das Bett hüten sollten, wenn sie nicht mehr ansteckend sind.

Sind Streptokokken in der Schwangerschaft gefährlich?

Leidet eine Schwangere unter einer vaginalen Streptokokken-Infektion, kann dies zu einer Gefahr für das Kind werden. Der häufigste Übertragungsweg ist die Geburt, mitunter kann sich das Kind aber auch vor oder nach der Geburt infizieren und dann an einer Neugeborenen-Sepsis erkranken.

Um eine Streptokokken-Infektion des Kindes zu vermeiden, erfolgt daher bei allen Schwangeren kurz vor der Geburt (meist zwischen SSW 35 und 37) ein Screening auf Streptokokken der Gruppe B (Streptococcus agalactiae). Wird eine Infektion nachgewiesen, wird die Mutter unmittelbar vor der Geburt mit Antibiotika behandelt.

Gibt es eine Impfung gegen Streptokokken?

Eine Impfung gegen Streptokokken-Infektion der Haut und Schleimhäute gibt es nicht.

Wann muss man mit einer Mandelentzündung und Streptokokken-Infektion zum Arzt?

Bei einem starkem Krankheitsgefühl, hohem Fieber und ausgeprägten Symptomen einer Halsentzündung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Diagnostiziert der Arzt bei Ihrem Kind, das in den Kindergarten oder in die Schule geht, eine Streptokokken-Infektion, müssen Sie dies der Einrichtung mitteilen.  

Zu welchem Arzt?

Wer den Verdacht hat, dass seine Halsschmerzen durch eine Mandelentzündung bzw. eine Streptokokken-Angina verursacht wird, sollte seinen Hausarzt oder den Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen. Kinder werden am besten bei einem Kinderarzt vorstellig.

Wann braucht man ein Antibiotikum?

Die Behandlung mit einem Antibiotikum ist prinzipiell nur dann angezeigt, wenn die Mandelentzündung zweifelsfrei durch Bakterien verursacht wird. Sind Viren die Auslöser, können Antibiotika nichts ausrichten, sondern im Gegenteil sogar mit zur Entstehung von Resistenzen beitragen.

Welches Antibiotikum hilft bei Streptokokken?

Bei einer bakteriellen Mandelentzündung ist das Antibiotikum der Wahl Penicillin, etwa das Breitbandantibiotikum Amoxicillin aus der Gruppe der Aminopenicilline. Eine Alternative ist Erythromycin, wenn Penicillin nicht vertragen wird. Inzwischen setzt der Therapeut immer häufiger auf eine sogenannte verzögerte Antibiotikagabe: Der Patient erhält ein Rezept, das jedoch erst dann eingelöst wird, wenn es zu einer Verschlechterung kommt bzw. die Symptome nach 3 Tagen nicht besser geworden sind.

Wie schnell wirken Antibiotika bei Streptokokken?

Die Wirkung einer Antibiotikatherapie bei einer Streptokokken-Infektion setzt in der Regel rasch ein: Meist bessern sich die Symptome bereits innerhalb von 24 Stunden deutlich, mitunter sind sie sogar weitgehend verschwunden.

In meiner Praxis beobachte ich allerdings häufig, dass die Beschwerden gerade bei Kindern mit wiederkehrenden Streptokokken-Infektionen nach der Antibiotikagabe innerhalb weniger Tage oder Wochen erneut auftreten.

Markus Breitenberger, Heilpraktiker

Ist eine Streptokokken-Behandlung ohne Antibiotikum möglich?

Bakterielle Infektionen werden hierzulande in vielen Fällen mit Antibiotika behandelt. Gerade im Kindesalter ist es jedoch wichtig, den Nutzen einer Therapie gegen einen möglichen Schaden sorgfältig abzuwägen.

So gilt es zum Beispiel bei der Einnahme von Antibiotika zu beachten, dass nicht selten Nebenwirkungen wie Durchfall auftreten, das kindliche Immunsystem geschwächt wird und dass sich Resistenzen bilden können – und dann eine Behandlung mit Antibiotika nicht mehr greift, wenn das Kind wirklich an einer schweren bakteriellen Infektion erkrankt ist.

Müssen immer Antibiotika gegeben werden bei Streptokokken?

In meiner Praxis für Homöopathie in München erlebe ich immer wieder, dass die Symptome einer Infektion durch beta-hämolysierende Streptokokken (Streptococcus pyogenes) auch ohne die Gabe von Antibiotika in den meisten Fällen nach wenigen Tagen abklingen können.

Bei einer Streptokokken-Angina sind Antibiotika heutzutage meist gar nicht nötig, da die Entzündung in der Regel von selbst abheilt. Sie werden nach den medizinischen Leitlinien nur noch bei schweren Verläufen oder bestimmten Risikopatienten eingesetzt.

Dennoch gilt eine Antibiotika-Therapie in vielen Arztpraxen nach wie vor als Mittel der Wahl bei einer Streptokokken-Infektion. Als Heilpraktiker erlebe ich immer wieder Fälle, in denen bei Kindern mehr als zehn Mal im Jahr eine Streptokokken-Angina (Streptococcus pyogenes) diagnostiziert und dann jeweils mit Antibiotika behandelt wurde. 

Durch das im Zuge der Antibiotika-Therapie geschwächte Immunsystem sind die Abwehrkräfte hier bei erneutem Kontakt mit Streptokokken nicht stark genug, diese abzuwehren. Die Bakterien haben damit ein leichtes Spiel. Um diesem Kreislauf zu entkommen, ist es also unbedingt nötig, die Bakterienlast zu senken und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Wie kann man das Immunsystem stärken bei Streptokokken?

Zwei Substanzen werden bereits seit Jahrhunderten traditionell bei Infekten im Mund- und Rachenraum eingesetzt. In meiner Praxis setze ich Manuka-Honig in Verbindung mit Propolis-Tinktur bei Streptokokken-Infektionen regelmäßig ein, da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Diese Propolis-Tinktur weist mit 40 Prozent Propolis-Anteil einen vergleichsweise hohen Wirkstoffgehalt auf.

Propolis-Tinktur 40 Prozent
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Watson & Son Manuka-Honig MGO 600+
Er wird von Honigbienen aus dem Blütennektar der Südseemyrte (Manuka) gewonnen und von Watson & Son als Reinsubstanz ohne chemische Zusätze angeboten. Jede Charge wird von einem unabhängigen, vom IANZ (International Accreditation NZ) akkreditierten Labor in Neuseeland auf ihren Methylglyoxalgehalt geprüft. Methylglyoxal (MGO) gilt als der im Labor nachgewiesene antibakterielle Wirkstoff im Manuka-Honig. Dieser Honig hat einen MGO-Wert von 600+ und liegt damit deutlich über dem MGO-Gehalt der meisten anderen Manuka-Honig-Produkte, die üblicherweise zwischen 30 und 250 MGO liegen.

Anwendung: Füllen Sie einen Eierbecher zur Hälfte mit dem Honig, geben Sie einige Tropfen Propolis-Tinktur hinzu und verrühren Sie beide Substanzen zu einer halbflüssigen Masse. Nehmen Sie davon bei akuten Beschwerden im Mund-Rachen-Raum mehrmals täglich eine Messerspitze in den Mund und belassen Sie sie einige Minuten im hinteren Rachenbereich. Menschen mit Bienenallergie sollten ausschließlich den Honig ohne Propolis verwenden. Diese Angabe ersetzt keine individuelle Beratung – bei anhaltenden oder starken Beschwerden sprechen Sie mich gerne an.

Auch kolloidales Silber wird bei bakteriellen Infekten im Mund- und Rachenraum traditionell eingesetzt. Entscheidend ist dabei die Qualität des Produkts. Es sollte reines Silber in kleinsten Partikeln von ca. 15 bis 20 Atomen Größe enthalten – und keine minderwertigeren, dafür günstigeren Silbersalze, Silberproteine oder Silbernitrat.

Kolloidales Silber 25 ppm, 500ml
Bei Entzündungen im Mundraum und Mandelentzündungen mit dieser 25-ppm-Lösung zweimal täglich gurgeln. Rechtlicher Hinweis: Zur Wirksamkeit von kolloidalem Silber bei Infekten im Mund- und Rachenraum liegen bislang keine belastbaren klinischen Studien am Menschen vor – die Anwendung beruht auf Erfahrungswissen aus der Naturheilkunde.

Zusätzlich kann das Immunsystem von natürlichem Vitamin C, Vitamin D und Zink profitieren.

Welche Vitamine & Spurenelemente für Kinder mit Streptokokken?

Ich empfehle für Kinder ab 4 Jahren diesen Vitalstoffkomplex mit Reinsubstanzen:

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Speziell für Kinder entwickelter Komplex mit 13 Vitaminen, Eisen, Jod und extra Vitamin D. Die Vitalstoffperlen können auch problemlos ohne Kapselhülle eingenommen werden – beispielsweise auf einem Löffel mit einem Glas Wasser oder über eine Mahlzeit gestreut. Frei von unnötigen Farb- und Zusatzstoffen. Die altersgerechte Einnahmeempfehlung entnehmen Sie bitte der Produktverpackung bzw. dem Beipackzettel.

Welche Vitamine & Spurenelemente für Erwachsene mit Streptokokken?

Ich empfehle diese ausgewogene Mischung aus Vitamin D3, Vitamin C und Zink als Reinsubstanzen:

Immun-Bundle
Das Bundle enthält Vitamin D3-Tropfen, Ester C® Gold (Vitamin C) und Zinkcitrat 30 – drei Mikronährstoffe, die laut zugelassener Health-Claims-Verordnung zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Die genaue Einnahmeempfehlung und Anwendungsdauer entnehmen Sie bitte der Produktverpackung bzw. dem Beipackzettel, oder sprechen Sie mich bei Fragen gerne persönlich an.

Rechtlicher Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel – kein Ersatz für ausgewogene Ernährung, Diagnose oder medizinische Behandlung, kein Heilversprechen.

Wie wirkt sich eine Antibiotikabehandlung auf die Darmflora aus?

Die Darmflora nimmt eine Schlüsselrolle ein bei der Behandlung von Streptokokken. Fast 80 Prozent unserer Immunzellen befinden sich im Darm. Zusätzlich sorgen Billionen von Mikroorganismen im Darm normalerweise dafür, dass unser Körper vor ungesunden Einflussfaktoren geschützt ist und lebensnotwendige Vitamine und Nährstoffe richtig aufnehmen kann.

Eine Antibiotika-Therapie tötet nicht nur die Streptokokken, sondern auch viele nützliche Bakterien und reizt die empfindlichen Zellwände. Schädliche Organismen können sich dadurch leichter vermehren und über die Darmzellen in den Blutkreislauf gelangen (Leaky-Gut-Syndrom). Infolgedessen leiden viele Kinder und Erwachsene nach einer Antibiotika-Therapie unter Durchfall sowie einer Infektanfälligkeit.

Wurde Ihrem Kind bereits ein Antibiotikum gegen Streptokokken verschrieben, kann die Einnahme der folgenden Präparate sinnvoll sein, um die Darmflora beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Junior Omni Lactis 6, 30 Portionen
Hochkonzentrierte Bakterienkulturen in kindgerechter Pulveranwendung – das Pulver wird in etwas Wasser eingerührt und lässt sich so auch von kleinen Kindern gut einnehmen. Die altersgerechte Dosierung entnehmen Sie bitte der Produktverpackung bzw. dem Beipackzettel.

Die zeitgleiche Einnahme dieser Pflanzenextrakte kann eine nachhaltige Darmgesundheit unterstützen:

AC7 Komplex, 120 Kapseln 
Der AC7 Komplex enthält Substanzen aus sieben ausgewählten Pflanzenextrakten. Traditionell werden solche Kräuter- und Pflanzenextrakte in der Naturheilkunde zur Unterstützung der Darmflora eingesetzt – etwa in Situationen, die durch häufige Antibiotikagaben entstehen können. Eine ausgeglichene Darmflora gilt allgemein als wichtige Grundlage für ein funktionierendes Immunsystem.

Wie eine gezielte Darmsanierung generell abläuft und wann sie sinnvoll ist, erfahren Sie auf meiner Schwerpunktseite zur Darmsanierung.

Hilft Homöopathie bei Streptokokken-Angina und Mandelentzündung?

Eine homöopathische Behandlung kann ergänzend dabei helfen, die Beschwerden einer Streptokokken-Angina oder Mandelentzündung zu lindern. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Beitrag zu Homöopathie bei Halsschmerzen.

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Definition: Angina & Mandelentzündung

Eine Angina tonsillaris wird durch Viren oder Bakterien hervorgerufen. Der Begriff „Angina“ wird in der Medizin für „Enge“ oder „Engegefühl“ verwendet. Umgangssprachlich ist mit „Angina“ jedoch oft eine schmerzhafte Mandelentzündung gemeint, für die der medizinische Fachbegriff Angina tonsillaris (oder auch Tonsillitis) ist.

Denn die entzündeten Gaumenmandeln (Tonsillen) können so stark angeschwollen sein, dass der Kranke ein Engegefühl im Hals verspürt und kaum schlucken kann. Eine Angina retronasalis liegt vor, wenn neben den Gaumen- auch die Rachenmandeln betroffen sind. Spielt sich die Infektion an den Seitensträngen der hinteren Rachenwand ab, spricht der Therapeut von einer Seitenstrang-Angina. 

Ursachen: Mandelentzündung & Angina

Eine Mandelentzündung kann sowohl durch Viren (zum Beispiel Rhino-, Adeno- oder Coronaviren) als auch durch Bakterien verursacht werden. Häufigster bakterieller Erreger einer Angina ist der Streptococcus pyogenes. 

Ansteckung Angina & Mandelentzündung 

Zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome einer virusbedingten Mandelentzündung wie auch einer bakteriellen Streptokokken-Infektion liegen 1 bis 3 Tage. 

Symptome Angina & Mandelentzündung

In den allermeisten Fällen tritt eine Mandelentzündung plötzlich auf, hervorgerufen entweder durch Viren oder durch Bakterien, allen voran durch Streptokokken. Hält die Infektion länger als drei Monate an, liegt eine chronische Mandelentzündung vor.

Die typischen Symptome einer Mandelentzündung sind Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, Rachen und Mandeln sind gerötet. Sind Viren die Ursache, ist das Allgemeinbefinden oft eher gering beeinträchtigt und die Temperatur mäßig erhöht.

Wie lange dauert eine Mandelentzündung?

In der Regel klingen die Symptome einer Mandelentzündung nach dreieinhalb bis fünf Tagen wieder ab.

Was hilft schnell bei einer Mandelentzündung?

Teezubereitungen aus Heilpflanzen wie Salbei, Kamille oder Thymian, die mehrmals am Tag getrunken werden, haben sich zur raschen Linderung einer Mandelentzündung bewährt.

Auch Gurgeln mit lauwarmen Meersalzwasser, Kamille- oder Salbeitee tut den gereizten Schleimhäuten gut und mildert Halsschmerzen. Das Lutschen von Salbeibonbons regt den Speichelfluss an und befeuchtet so die entzündeten Gaumenmandeln, was ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung hat.   

Was sollte man essen bei einer Mandelentzündung?

Flüssig-breiige Speisen wie Pudding, Grießbrei oder püriertes Gemüse werden bei Halsschmerzen am besten vertragen. Aber auch Eis oder Eiswürfel aus Tee zum Lutschen bieten sich an, da durch die Kälte die Schmerzen zumindest kurzzeitig gelindert werden. Bei Fieber ist es wichtig, viel zu trinken.

Wie lange sollte man sich schonen mit Mandelentzündung & Angina?

Solange die Beschwerden nicht vollständig abgeklungen sind, sollte man sich schonen und jede körperliche Anstrengung vermeiden – auch, wenn man eigentlich nicht mehr ansteckend ist.

Immer wieder Halsschmerzen oder Mandelentzündung? In meiner Praxis in München finden Sie sanfte Unterstützung bei akuter oder chronischer Angina. Jetzt online Termin vereinbaren:

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Häufige Fragen (FAQ) zu Streptokokken & Angina

Die Übertragung der Streptokokken-Rachenentzündung erfolgt durch direkten oder indirekten menschlichen Kontakt, meist als Tröpfcheninfektion von Person zu Person durch erregerbelastete Tröpfchen oder Aerosole. Kontaminierte Lebensmittel und kontaminiertes Wasser sind nur in Ausnahmefällen Überträger dieser Infektion.

Pyodermien durch S. pyogenes entstehen nach Kontakt mit dem Erreger. Enge Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kasernen oder Heime begünstigen die Verbreitung des Erregers in allen Altersgruppen.

Streptokokken der Gruppe A sind runde Bakterien, die sich durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion verbreiten und häufig bei Kindern Beschwerden verursachen.

Menschen mit einer akuten Streptokokken-Infektion, die nicht spezifisch behandelt wird, können bis zu drei Wochen ansteckend sein, auch wenn die Symptome oft nach drei bis vier Tagen verschwinden. Bei begleitender Eiterbildung kann das Infektionsrisiko noch länger bestehen. Es wird empfohlen, zu Hause zu bleiben, bis die Infektion vollständig abgeklungen ist und die Symptome verschwunden sind. Obwohl theoretisch am zweiten Krankheitstag eine Rückkehr zur Arbeit oder der Besuch von Kindergarten oder Schule möglich wäre, ist es ratsam, dass insbesondere Kinder sich noch einige Tage ausruhen, um sich zu erholen.

Ja, in vielen Fällen können die Symptome einer Streptokokken-Infektion auch ohne die Verwendung von Antibiotika abklingen. Eine homöopathische Behandlung oder eine naturheilkundliche Behandlung mit Manuka-Honig in Verbindung mit Propolis-Tinktur hat sich bei der Behandlung von Streptokokken-Infektionen als wirksam erwiesen.

Eine Kombination aus Manuka-Honig (MGO 600+) und Propolis-Tinktur mit einem hohen Propolis-Anteil (> 40 Prozent) hat sich als effektiv bei der Behandlung von Streptokokken-Infektionen erwiesen. Zusätzlich kann kolloidales Silber (25 ppm) bei Entzündungen im Mundraum und Mandelentzündungen eingesetzt werden. Natürliches Vitamin C, Vitamin D und Zink können das Immunsystem unterstützen.

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Über den Autor

Markus Breitenberger, Heilpraktiker in MünchenMarkus Breitenberger, Heilpraktiker für ganzheitliche Medizin mit Schwerpunkt Autoimmunerkrankungen, Schilddrüse, hormonelle Beschwerden und chronische Erschöpfung

Markus Breitenberger führt seit über 25 Jahren eine eigene Praxis für Komplementärmedizin in München. In seiner Arbeit verbindet er naturheilkundliche Erfahrung mit einer wissenschaftlich fundierten Analyse von Symptomen, Laborwerten und möglichen Ursachen chronischer Beschwerden. Sein Wissen teilt er regelmäßig in Ratgeber- und Fachartikeln. Zudem ist er Buchautor von zwei Gesundheitsratgebern, die im Gräfe und Unzer Verlag erschienen sind.

Erfahren Sie mehr über Markus Breitenberger und seine Praxisphilosophie.

Alle Ratgeber-Artikel werden wissenschaftlich überprüft von Dr. Nicole Schaenzler (Medizinredakteurin).

Transparenz- & Gesundheitshinweis

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche oder heilpraktische Diagnose. Unterbrechen oder beenden Sie laufende ärztliche Behandlungen oder verordnete Medikamente nie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Bei akuten oder sich verschlechternden Beschwerden wenden Sie sich bitte umgehend an eine Ärztin, einen Arzt oder den Notruf. Die genannten Präparate sind Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung oder eine medizinische Behandlung. Die Produktempfehlungen beruhen auf meiner praxiseigenen Erfahrung und stellen kein Heilversprechen und keine Erfolgsgarantie dar. Bei bestehenden Erkrankungen, in Schwangerschaft/Stillzeit oder bei Medikamenteneinnahme klären Sie die Anwendung bitte vorab mit einem Arzt oder Heilpraktiker – am besten im Rahmen einer persönlichen Anamnese in meiner Praxis.

Quellen

Streptococcus pyogenes-Infektionen, RKI-Ratgeber, 05/2018

Herold: Innere Medizin

Epidemiology and pathogenesis of streptococcal infection, 1992

Reliability of the rapid Streptococcus A test, 1996

Streptococcal pharyngitis: good experiences with cistus extract, 2011

Scarlet fever: a clearly defined acute streptococcal infection with exotoxin-induced exanthema and enanthema, 2012

Amboss

Spinks A, Glasziou PP, Del Mar CB. Antibiotics for treatment of sore throat in children and adults. Cochrane Database Syst Rev. 2021

Tarr PE et al. Behandlung der Streptokokken-Angina. Swiss Med Forum. 2019;19(29–30):481–488

Denny FW, Wannamaker LW, Brink WR, Rammelkamp CH, Custer EA. Prevention of rheumatic fever. JAMA. 1950;143(2):151–153.

Wannamaker LW, Rammelkamp CH, Denny FW et al. Am J Med. 1951;10(6):673–695.

Kategorien: Kindergesundheit

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