Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Persönliches

Ich bin verheiratet und habe vier gemeinsame Kinder mit meiner Frau Monika. Unsere jüngste Tochter Ada sollte mit ihren vier Jahren eigentlich jetzt in den Kindergarten gehen, hat aber noch keine rechte Lust dazu. Und unsere älteste Tochter Lina ist vor zwei Jahren zum Studium nach Wien ausgezogen. Dann sind da noch Holly und Milan, die in die dritte und fünfte Klasse der Waldorfschule gekommen sind.

Da ist eine ganze Menge los. Mein Leben erscheint mir sehr bunt und facettenreich und mein Alltag ist für mich eine gute Übung in Selbsterfahrung. Ich bin jetzt 47 Jahre und fühle mich reich beschenkt und gut aufgehoben in dieser turbulenten Welt. Vor allem bin ich meiner Frau Monika dankbar für ihr unerschütterliches Vertrauen in das Leben, ihre Liebe und ihre Freude. Von ihr habe ich in meinem Erwachsenenleben am meisten gelernt.

Was mich bewegt

Im Moment ist das bestimmt die Zeit, die ich mit meiner Familie verbringen darf. Von meinen Kindern kann ich lernen, was es heißt dem Leben offen, zuversichtlich, begeistert und mit brennender Neugier und Leidenschaft zu begegnen. Wir sind so viel wie möglich in der Natur. Hier finde ich die Stille, die für mich wertvoller ist, als vieles andere in dieser Welt. Sie ist mein bester Ratgeber.

Die aufrichtige Begegnung mit Menschen, denen das Entdecken und Staunen mehr bedeutet als bekanntes Wissen, gewöhnliche Vorstellungen und gewohnte Selbst- und Weltbilder, schätze ich sehr. Dabei leitet mich der Satz “…und es könnte auch ganz anders sein”. Er bedeutet für mich, dass es viele Wahrheiten und keine Wahrheit gibt. Aus dieser Perspektive erweitert sich der Horizont auf wundersame Weise.

Ich freue mich über Menschen, die den Mut haben immer dann Neues zu wagen, wenn Altes nicht mehr stimmt und beengend wird. Menschen, die reif genug sind die Verantwortung für sich und Ihre Umwelt zu ergreifen, anstatt es den anderen zu überlassen und dann zu grollen, zu schmollen und zu leiden. Wenn selbstbestimmtes Leben an verbindlichen Beziehungen und dem Dienst an der Gemeinschaft orientiert ist, dann erscheint es mir sinnvoll und rund.

Im Wohlstand, der den meisten von uns zum Glück vergönnt ist, erschrecke ich manchmal in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Menschen dieser Welt viel schlechtere Voraussetzungen vorfinden. Ich wünsche mir sehr, dass alle Menschen schon als Kinder faire Chancen bekommen, ein gewaltfreies Leben ihren Bedürfnissen entsprechend leben zu können. Einen kleinen Beitrag dazu leiste ich mit meiner Frau in den Safe®-Kursen, die wir gemeinsam anbieten mit dem Ziel, dass Eltern ihre Kinder von Anfang an sicher und feinfühlig begleiten können.

Foto von Markus Breitenberger mit Familie

Wofür ich arbeite

Mit meiner Arbeit möchte ich Menschen unterstützen, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Damit setze ich mich ein für eine Welt, in der ich selber gerne leben möchte und die ich meinen Kindern wünsche: eine Welt voll Zuversicht, Lebenslust und Mitmenschlichkeit.

Gesundheit ist nach meinem Verständnis viel mehr als das Fehlen von körperlichen Symptomen. Auf der geistigen, seelischen und sozialen Ebene bedeutet Gesundheit für mich, dass Menschen wieder die Möglichkeit bekommen, ein Leben zu gestalten, das sich weitgehend mit ihren inneren Bildern von gutem Leben deckt.

Als Antwort auf Konkurrenz, Beschleunigung und Entfremdung, die zunehmend unseren Alltag prägen, schaffe ich als Therapeut Spielräume im Präsens und in Präsenz. Darin ist es möglich, sich selbst zu zeigen wie man eigentlich ist, und seine Mitmenschen sehen zu lernen, wie sie am liebsten sein würden. In meiner Arbeit bin ich interessiert an einem wertschätzenden Miteinander, das Raum lässt für individuelle Entfaltung.

Berufliches

Ich arbeite jetzt seit annähernd 20 Jahren in der Praxis und habe in dieser Zeit über 3.000 verschiedene Menschen behandelt. Und es ist immer wieder aufs Neue interessant, spannend und berührend! In den vergangenen 20 Jahren habe ich viel Zeit und Energie investiert in Aus- und Fortbildungen. Im Moment lerne ich am meisten von den Menschen, die mir im Alltag begegnen.

  • Fortlaufend Supervision und Weiterbildung in Paartherapie, Sexualtherapie, System- und Familienaufstellungen und Homöopathie
  • 2013 Ausbildung zum Safe-Mentor
  • 2011 – 2013 Ausbildung in System- und Familienaufstellungen
  • 2009 – 2010 Ausbildung in Integrativer Paartherapie
  • 2004 – 2007 Ausbildung in Potentialorientierter Psychotherapie
  • 1999 Eröffnung der Praxis für Homöopathie in München
  • 1999 Assistenz in der homöopathischen Praxis Dr. H. Eberle
  • 1995 – 1998 Vollzeit-Ausbildung zum Heilpraktiker

Meine Qualifikation

Am Anfang stand eine dreijährige Vollzeitausbildung zum Heilpraktiker an der Josef-Angerer-Schule in München. Anschließend durfte ich viel lernen in der homöopathischen Arztpraxis meines Schwiegervaters Hans Eberle.

Heilpraktiker & Homöopath

Seit 1999 praktiziere ich als Heilpraktiker für klassische Homöopathie und Psychotherapie in eigener Praxis in München. Nach einigen Jahren vorwiegend homöopathischer Praxistätigkeit war die Zeit reif, mich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Ich habe viele Fälle von Heilung durch Homöopathie in der Praxis gesehen. Zugleich wünschte ich mir, einigen Patienten noch tiefgreifender helfen zu können. Gerade bei chronischen und therapieresistenten Erkrankungen ist es häufig notwendig, krankmachende Lebensgewohnheiten- und Umstände zu erkennen und zu verändern.

Neben der nebenwirkungsfreien und dauerhaften Beseitigung von Beschwerden rückten andere Kriterien von Gesundheit in den Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit. Menschen zu neuer Kraft, Orientierung und persönlicher Reife zu verhelfen und sie bei der Entfaltung ihrer Lebendigkeit, Eigenart und Kreativität zu unterstützen, ist mir heute neben der homöopathischen Behandlung ein besonderes Anliegen.

Therapeut für Potentialorientierte Psychotherapie

Um dem gerecht zu werden, habe ich eine dreijährige Ausbildung in Potentialorientierter Psychotherapie unter der Leitung von Wolf Büntig in Zist (Zentrum für Individual- und Sozialtherapie) absolviert. Diese Lehrjahre vermittelten mir praktische Erfahrung und fundiertes Wissen aus Gestalttherapie, Bioenergetik und Hypnotherapie. Die angeleitete Selbsterfahrung in Einzel- und Gruppentherapie ist seither neben der Homöopathie, Psychotherapie und Paartherapie ein weiterer therapeutischer Schwerpunkt in meiner Praxis.

Dadurch habe ich eine Vielzahl unterschiedlicher Probleme kennengelernt, die Menschen zu mir führten. Etwas Verbindendes schien dabei zu sein, dass diese Menschen Schwierigkeiten hatten, zu sich selbst und zu ihren Mitmenschen Beziehungen aufzubauen, die von eigenem Raum ebenso wie von verbindlicher Nähe geprägt waren. Da sich diese persönlichen Schwierigkeiten am problematischsten in Paarbeziehungen zeigten, lag es nahe, meine fachliche Kompetenz in diesem Bereich zu erweitern.

Paartherapeut

Dank einer zweijährigen Ausbildung in Systemisch-Integrativer Paartherapie unter der Leitung von Diana Drexler am Wisl (Wieslocher Institut für systemische Lösungen) kann ich meine Klienten heute dabei unterstützen, belastende Konflikte in Paarbeziehungen zu lösen, so dass sie Gemeinsamkeiten wieder genießen und Unterschiede konstruktiv nutzen können.

Sexualtherapeut

Ein wesentlicher Faktor, der zu gelingender oder unbefriedigender Paarbeziehung beiträgt, ist die gelebte Sexualität. Und obwohl das so ein bestimmendes Thema ist, wird es doch so wenig kommuniziert. Eine Ausbildung in Systemischer Sexualtherapie hat meine Möglichkeiten erweitert Menschen hier achtsam und zielführend zu beraten und zu begleiten, damit ihre Wünsche wahr werden können.

Systemischer Therapeut

In der Folge konnte ich Menschen, die mit Fragen zu Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbehandlung, Konfliktlösung und Selbsterfahrung in meine Praxis kamen, vielfältige sich ergänzende Möglichkeiten anbieten. Trotzdem war bei manchen Klienten keine dauerhafte Lösung ihrer Probleme möglich. Im Austausch mit Kollegen, in Fortbildung und Supervision erfuhr ich mehr über die möglichen Gründe für diese therapieresistenten Fälle.

Dahinter standen oft Verstrickungen, also unbewusste schädliche Bindungen zu anderen Personen aus dem Familiensystem oder zu anderen engen Bezugspersonen, die Menschen in ihren Lebensmöglichkeiten einschränken und krank machen können. Diese Probleme lassen sich nur überwinden, wenn auch andere Mitglieder des Systems in der Therapie berücksichtigt werden.

Um solche Zusammenhänge besser zu verstehen, machte ich Fortbildungen zum Thema Systemische Strukturaufstellungen bei Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer am SySt-Institut in München. Hier lernte ich auch den Ansatz der Lösungsfokussierten Kurzzeittherapie kennen und schätzen, wie ihn Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt haben.

Hypnotherapeut

Bei Gunther Schmidt, der das Milton-Erickson-Institut in Heidelberg leitet, durfte ich dann mit seinen Hypno-Systemischen Therapiekonzepten eine weiter Form systemischen Denkens und Arbeitens kennenlernen, die ich vor allem wegen ihrer Leichtigkeit und grenzenlosen Wertschätzung den Patienten gegenüber lieben gelernt habe.

Familienaufsteller

Ich erkannte die weitreichende Bedeutung dieser systemischen Therapieansätze für meine Arbeit und schloss eine dreijährige Ausbildung in Familien- und Systemaufstellungen unter der Leitung von Hedy Leitner-Diehl und Stephan Hausner am Ammersee-Institut für Systemaufstellungen an.

Safe-Mentor

Ein aktueller Schwerpunkt meines Interesses ist die bindungsbasierte Psychotherapie von Kindern und Erwachsenen. Sie gründet auf der Erkenntnis, dass Bindungsmuster in der frühen Kindheit eng mit charakteristischen Entwicklungen im Jugend- und Erwachsenenalter zusammenhängen. Die Ausbildung in diesem Bereich bei Karl Heinz Brisch in München bereichert die Therapie, wie ich sie anbiete.

Gruppentherapeut

Vor allem gewinnt die Gruppentherapie dadurch wesentlich an Bedeutung. Ich biete fortlaufende Selbsterfahrung-Gruppen in München an und Seminare und Workshops im Münchner Umland.

Kurzum: Ich bin verbunden mit Theorie und Praxis der existentiellen, humanistischen und systemischen Psychologie und Psychotherapie. Mein Ansatz ist durchwegs lösungs- und ressourcenorientiert. Ein transpersonal ausgerichtetes Menschenbild, wie es Abraham Maslow und Karlfried Graf Dürckheim beschreiben, gibt dabei die Entwicklungsrichtung vor.