Viele Frauen leiden unter hormonellen Beschwerden, ohne die Ursache klar einordnen zu können. Besonders in der Perimenopause bleiben Symptome wie Zyklusveränderungen, Schlafstörungen oder PMS oft lange unerkannt. Erfahrungsberichte zu Östrogendominanz und Progesteronmangel können helfen, Beschwerden besser zu verstehen und Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen.
Der folgende Bericht stammt von einer Patientin, die der Veröffentlichung ihrer Geschichte zugestimmt hat. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurde der Text anonymisiert und in Teilen redaktionell aufbereitet.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
Die Patientin berichtet, dass erste Symptome eines Hormonmangels bereits Ende 30 auftraten, jedoch lange nicht als solche erkannt wurden und zunächst anderen Ursachen zugeschrieben wurden. Erst durch eigene Recherche und eine ganzheitliche Betrachtung in der Praxis Breitenberger konnte die richtige Einordnung erfolgen.
Eine individuell abgestimmte Kombination aus naturheilkundlicher Unterstützung, gezielter Nährstoffzufuhr und bioidentischer Hormontherapie führte zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden. Heute fühlt sie sich wieder stabil und gut begleitet und empfiehlt anderen Frauen, hormonelle Veränderungen frühzeitig ernst zu nehmen und sowohl schulmedizinische als auch ganzheitliche Ansätze in Betracht zu ziehen.
Wann haben Sie erste Symptome bemerkt?
Wie viele Frauen meiner Generation dachte ich lange Zeit, dass mich das Thema Wechseljahre erst betrifft, wenn ich etwa 50 bin. Meine Mutter und meine Großmutter haben nie über solche Beschwerden gesprochen – und man hat ihnen auch nichts angemerkt.
Als ich mit Ende 30 unter den ersten Anzeichen eines Hormonmangels litt – wie ich heute weiß –, war mein Kind gerade erst im Kindergarten. Ich dachte, meine permanenten Schlafstörungen seien ein Relikt der Stillzeit, meine Traurigkeit und Erschöpfung eine Folge des anstrengenden Alltags als „junge Mama“. Meine ständig schmerzenden Handgelenke schob ich auf meine Arbeit als Fotografin. Und mein starkes PMS sowie heftigste Regelblutungen waren für mich eine Art Naturphänomen, das ich hinnahm, ohne weiter darüber nachzudenken.
Weder mein Hausarzt noch meine Frauenärztin klärten mich darüber auf, dass Frauen bereits mit Ende 30 unter einem Progesteronmangel beziehungsweise einer Östrogendominanz leiden können. Darauf aufmerksam geworden bin ich schließlich durch Social-Media-Beiträge anderer betroffener Frauen. Von diesem Moment an habe ich nahezu alles gelesen, was ich zu diesem Thema finden konnte.
So habe ich überhaupt erst verstanden, welche Rolle ein ausgeglichenes Verhältnis von Progesteron und Östrogen für mein Wohlbefinden spielt – und dass auch Testosteron für uns Frauen wichtig ist.
Ich fand außerdem heraus, dass fehlende Hormone heute durch eine Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen ausgeglichen werden können. Studien zeigen, dass das Risiko für bestimmte Krebsarten dadurch leicht steigt, in anderen Bereichen jedoch sinkt und dass Frauen, die eine HRT nutzen, insgesamt länger leben.
Wie sind Sie auf die richtige Diagnose aufmerksam geworden?
Trotzdem fiel es mir als Laie schwer, das alles richtig einzuordnen. Deshalb vereinbarte ich einen Termin bei meiner Frauenärztin. Diese war allerdings wenig begeistert von meinen Recherchen und riet mir vehement von einer HRT ab. Ehrlich gesagt fühlte ich mich bei diesem Termin überhaupt nicht ernst genommen.
Zum Glück empfahl mir die beste Freundin meiner Mutter die Praxis Breitenberger. Herr Breitenberger nahm sich viel Zeit für mich und bestätigte, dass es schon mit Ende 30 durchaus vorkommen kann, dass der Progesteronspiegel sinkt und eine Östrogendominanz Beschwerden verursacht. Er erklärte mir außerdem, dass ein Hormonspiegeltest zwar möglich ist, jedoch nur begrenzt aussagekräftig sein kann, weil der Progesteronwert schwankt – je nachdem, ob in dem Monat ein Eisprung stattgefunden hat oder nicht. Die Diagnose wird deshalb vor allem anhand der Symptome gestellt.
Welche Behandlung hat Ihnen wirklich geholfen?
Herr Breitenberger empfahl mir ein natürliches Präparat auf Basis von Yamswurzel und Nachtkerzenöl und erstellte gemeinsam mit mir einen persönlichen Therapieplan, um meine Verdauung zu verbessern und stärker auf die Einnahme der richtigen Vitamine und Nährstoffe zu achten. Besonders positiv fand ich, dass er auch der Schulmedizin gegenüber aufgeschlossen ist. Er ermutigte mich, die Frauenärztin zu wechseln und eine Kollegin aufzusuchen, die zusätzliche Expertise im Bereich Perimenopause hat.
Wie geht es Ihnen heute – und was raten Sie anderen Frauen?
Heute, drei Jahre später, geht es mir sehr gut. In der zweiten Hälfte meines Zyklus nehme ich jeden Abend bioidentisches Progesteron, das mir sehr dabei hilft, durchzuschlafen. Meine Handgelenkschmerzen sind seitdem komplett verschwunden, PMS ist kein Thema mehr, und meine Periode hat sich normalisiert. In der ersten Zyklushälfte, in der man normalerweise kein Progesteron einnimmt, habe ich gelegentlich noch Schlafstörungen. Diese bekomme ich jedoch dank der Unterstützung von Herrn Breitenberger auf natürlichem Weg gut in den Griff.
Jetzt, mit 41, merke ich langsam, dass auch ein Östrogenmangel für mich ein Thema werden könnte – zum Beispiel, weil meine Haut trockener wird und ich nachts manchmal aufwache und unfassbar durstig bin. Doch das macht mir keine Angst mehr. Ich weiß, dass ich eine gute Frauenärztin und einen tollen Heilpraktiker an meiner Seite habe, die mir helfen. Und genau das würde ich auch anderen Frauen raten: Schaut in der Perimenopause möglichst breit, welche Maßnahmen für euch die richtigen sind – in der Schulmedizin und in der Naturheilkunde.