Zittern, Schwäche, Heißhunger und kalter Schweiß – auch ohne Diabetes zu haben, können plötzlich Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) auftreten. Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann jeden treffen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, warum der Körper mit Adrenalin reagiert, welche versteckten Auslöser wie Sport oder Ernährung dahinterstecken und ab wann die Symptome behandlungsbedürftig sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Unterzuckerung entsteht, wenn dem Körper zu wenig Zucker (Glukose) zur Verfügung steht.
- Von Episoden einer Unterzuckerung können nicht nur Diabetiker betroffen sein, sondern auch Menschen, die nicht an der chronischen Stoffwechselstörung erkrankt sind.
- Vor allem das Gehirn reagiert empfindlich auf eine Unterzuckerung, denn Zucker ist seine wichtigste Energiequelle.
- Zu typischen Symptomen wie Schweißausbruch, Zittern und Heißhunger kommt es, weil der Körper als Reaktion auf den abgefallenen Blutzuckerspiegel mit einer hormonellen Gegenregulation reagiert.
- Anders als bei Diabetikern ist die Gefahr einer schweren Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikerin in der Regel gering.
- Lange Essenspausen, Mahlzeiten, die vor allem aus leicht verdaulichen Kohlenhydraten bestehen, zu viel Alkohol oder starke körperliche Belastung sind häufige Ursachen für eine Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikern.
- Behandlungsbedarf besteht, wenn Symptome einer Unterzuckerung immer wieder auftreten.
Inhaltsverzeichnis
- Was passiert bei einer Unterzuckerung?
- Welche Symptome treten bei Unterzuckerung ohne Diabetes auf?
- 9 Ursachen für Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikern, die Sie kennen sollten
- 10 Praxistipps: So hältst du deinen Blutzucker in Balance
- Nahrungsergänzungsmittel zur Vermeidung von Unterzucker
- Warum ist ein konstanter Blutzuckerspiegel so wichtig?
- Ganzheitliche Ansätze aus der Praxis Breitenberger
- Fazit
- FAQ
Was passiert bei einer Unterzuckerung?
Normalerweise verfügt der Körper über wirksame Mechanismen, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Dennoch kann es passieren, dass die Blutzuckerkonzentration stark abfällt, sodass im Körper ein Energiedefizit entsteht. Um diesem, insbesondere für das Gehirn potenziell gefährlichen Zustand durch einen raschen Wiederanstieg des Blutzuckers entgegenzuwirken, werden umgehend Maßnahmen zur Gegenregulation eingeleitet.
Vor allem setzt der Körper verschiedene Hormone (Glukagon, Adrenalin, Cortisol) frei – und diese Hormonausschüttung, insbesondere von Adrenalin, ruft dann die Unterzuckerungssymptome hervor.

Was sind Auslöser einer Unterzuckerung?
Häufig gibt es einen konkreten Auslöser, die bei Nicht-Diabetikern eine Unterzuckerung hervorrufen, etwa das intensive Training, zu viel Alkohol, längere Essenpausen oder Süßigkeiten, die auf leeren Magen gegessen werden. Kritisch können auch Mahlzeiten sein, die dem Körper große Mengen schnell verwertbare Kohlenhydrate (z.B. Weißbrot, weiße Nudeln, Marmelade, Softdrinks) zuführen.
Was tun bei Unterzuckerung?
Meist verschwinden die Symptome bei Nicht-Diabetikern schon bald von selbst wieder. Als Soforthilfe, z.B. bei Unterzuckerungssymptomen während des Sports, bieten sich ein Blättchen Traubenzucker oder Apfelsaft an. Treten jedoch immer wieder Anzeichen einer Unterzuckerung auf, sollten Sie reagieren. Denn manchmal steckt auch eine krankhafte Ursache dahinter.
Welche Symptome treten bei Unterzuckerung ohne Diabetes auf?
Eine Unterzuckerung zeigt sich durch charakteristische Symptome – das gilt für Diabetiker wie für Nicht-Diabetiker. Allerdings müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten, und sie können zudem bei der einen Person weniger stark ausgeprägt sein als bei der anderen.
Im Allgemeinen rufen Blutzuckerwerte, die besonders rasch abfallen, stärkere Symptome hervor als Werte, die langsamer absinken. Bei gesunden Menschen sind die Beschwerden in der Regel meist leicht ausgeprägt.
Eine schwere, behandlungsbedürftige Unterzuckerung ist ein Alarmzeichen, das Nicht-Diabetiker unbedingt ernst nehmen und ärztlich abklären lassen sollen.
Frühe Anzeichen einer Unterzuckerung
Zu den ersten spürbaren Unterzuckerungssymptomen gehören:
- Zittern
- Schwitzen
- Schweißausbrüche
- Schwäche
- Heißhunger
- Unregelmäßiger und/oder schneller Herzschlag
- Angst
- Nervosität
- Gesichtsblässe

Späte und schwerere Anzeichen einer Unterzuckerung
- Konzentrationsstörungen
- Ausgeprägter Müdigkeit
- Schwierigkeiten beim Gehen, Taumeln
- Seh- und Sprechstörungen
- Plötzlichen Stimmungsschwankungen und Wesensveränderungen bis hin zu schroffem bzw. aggressivem Verhalten
Hier sollten schnell wirkende Kohlenhydrate wie Traubenzuckerblättchen oder zuckerhaltige Getränke (Cola, Limonade, Apfelsaft) dem Körper als Soforthilfe zugeführt werden.
Sinkt der Blutzuckerspiegel noch weiter, können Desorientierung, Bewusstseinstrübung bis hin zu Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen dazu kommen – als Hinweise darauf, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt ist. in diesem Fall muss sofort der Notarzt gerufen werden.
Die Symptome bei Unterzuckerung ähneln sehr den Beschwerden, die man allgemein bei einem überreiztem Nervensystem zeigt – und für die es mehr Ursachen gibt, die Sie kennen sollten: Dysreguliertes Nervensystem.
9 Ursachen für Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikern, die Sie kennen sollten
Eine Unterzuckerung von Nicht-Diabetikern kann viele Ursachen haben – bis hin zu behandlungsdürftigen Krankheiten. Falsche Essgewohnheiten, körperliche Anstrengung ohne zeitnahe Energiezufuhr (in Form von Kohlenhydraten) und andere ungünstige Lebensstilfaktoren sind die häufigsten Auslöser für eine Unterzuckerung bei Menschen, die nicht an der Zuckerkrankheit leiden.
1. Eine spezielle Risikogruppe sind (jüngere) Frauen, die sehr schlank sind.
Zwei Gründe werden dafür verantwortlich gemacht: zum einen die weiblichen Geschlechtshormone, zum anderen das geringe Fettgewebe. Beide Faktoren können dazu führen, dass die Körperzellen besonders stark auf Insulin reagieren und sehr rasch Glukose aufnehmen. Dann kann es dazu kommen, dass der Blutzuckerspiegel stark abfällt und Unterzuckerungssymptome auftreten.
2. Unterzuckerung durch psychischen Stress und Lebensstil
Psychischer Stress wie Anspannung oder Angst signalisiert dem Körper, umgehend die Weichen für eine erhöhte Wachsamkeit und Leistungsbereitschaft zu stellen. Damit die dafür notwendige Energie rasch verfügbar ist, werden z.B. vermehrt Hormone wie Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet, die u.a. dafür sorgen, dass gespeicherte Glukose freigesetzt wird – und dies lässt den Blutzuckerspiegel erst einmal ansteigen.
Hält der Stresszustand länger an, sind die Zuckerreserven irgendwann erschöpft, sodass der Blutzuckerspiegel im Extremfall so stark absinkt, dass Unterzuckerungssymptome auftreten. Eine Unterzuckerung kann bei psychischem Stress aber auch indirekt entstehen, etwa weil die Betroffenen infolge der Anspannung keinen Appetit habe und deshalb zu wenig essen.
3. Unterzuckerung nach dem Essen (reaktive Hypoglykämie)
Sinkt der Blutzuckerspiegel kurze Zeit nach dem Essen stark ab, ist meist eine Mahlzeit mit einem hohen Anteil an schnell verwertbaren (kurzkettigen) Kohlenhydraten, etwa in Form von weißen Nudeln oder weißem Reis, der Auslöser. Mediziner sprechen von einer reaktiven oder postprandialen Hypoglykämie: Die Kohlenhydrate treiben den Blutzuckerspiegel zunächst rasch in die Höhe, was den Körper zu einer gesteigerten Insulinausschüttung veranlasst.
Dadurch entsteht ein Insulinüberschuss – und dieser lässt den Blutzuckerspiegel nun so stark abfallen, dass Unterzuckerungssymptome auftreten. Wer also häufig nach dem Essen müde wird, Heißhunger auf Süßes oder Fettiges hat und/oder sich zittrig fühlt, könnte betroffen sein.
Unterzuckerungen nach dem Essen können die Vorstufe eines Typ-2-Diabetes (Prädiabetes) anzeigen, sie können aber auch ohne Krankheitswert sein, etwa bei sehr schlanken Frauen. Bei Personen, deren Magen operativ verkleinert wurde, kann ein Essen mit einem hohen Anteil an einfachen Kohlenhydraten eine zu schnelle Magenentleerung und damit ausgeprägte Symptome einer Unterzuckerung auslösen (Dumping-Syndrom).
Auch einige seltene Erkrankungen, z.B. ein insulinproduzierender Tumor in der Bauchspeicheldrüse (Insulinom) oder erblich bedingte Nahrungsmittelunverträglichkeiten können mit reaktiven Hypoglykämien einhergehen.
Eine reaktive Hypoglykämie lässt sich am besten mit einer ballaststoffreichen Ernährung vorbeugen: Anstelle von schnell verwertbaren Kohlenhydraten besteht die Mahlzeit aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse. Auch der Anteil an (gesunden) Fetten und Eiweißen sollte hoch sein. Auf diese Weise schnellt der Blutzucker nicht so rasch und steil in die Höhe und fällt anschließend dann nicht ebenso rasant wieder ab.
4. Unterzuckerung nachts ohne Diabetes
Eine nächtliche Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikern ist selten und hängt meist mit dem Verhalten am Abend zusammen, etwa dass man zu wenig bzw. gar nichts gegessen oder zu viel Alkohol getrunken hat.
Gehäuft kommt eine nächtliche Unterzuckerung bei mitochondrialer Dysfunktion vor. Auch eine starke körperliche Anstrengung zu vorgerückter Stunde kann dann in der Nacht zu Symptomen einer Unterzuckerung führen. Typische Symptome sind starkes Schwitzen, Herzklopfen, Unruhe bzw. ein unruhiger Schlaf und Alpträume. Am Morgen kann es sein, dass man Heißhunger und Kopfschmerzen hat.
5. Unterzuckerung durch langes Nichtessen oder Diäten
Wenn zwischen den Mahlzeiten lange Pausen liegen, sinkt der Blutzuckerspiegel, da die Zufuhr von Glukose – und dem Körper damit eine wichtige Energiequelle fehlt; das gilt auch für streng kohlenhydratarme Diäten.
Regelmäßige Essenszeiten mit mehreren Mahlzeiten pro Tag und eine ausgewogene Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten wie ballaststoffreiche Vollkornprodukte sind gute Strategien, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Blutzuckerspitzen wie auch Unterzuckerungsepisoden zu vermeiden.
6. Unterzuckerung durch Medikamente
Von einer medikamenteninduzierten Unterzuckerung sind meist Diabetiker betroffen, etwa wenn sie zu viel Insulin oder blutzuckersenkende Medikamente eingenommen haben und gleichzeitig z.B. zu wenig gegessen haben. Bei Nicht-Diabetikern ist eine Unterzuckerung durch Arzneimittel selten.
Einige Medikamente wie Sulfonamide oder das Malariamittel Chinin können jedoch die Insulinausschüttung steigern und so das Risiko für eine Unterzuckerung erhöhen. Auch Wechselwirkungen zwischen bestimmten Medikamenten und Alkohol können eine Unterzuckerung zur Folge haben.
7. Unterzuckerung durch Alkohol
Alkoholische Getränke können zu einer Unterzuckerung führen, da sie die hormonellen Regulationsmechanismen hemmen, mit denen der Körper einem abgesunkenen Blutzuckerspiegel normalerweise entgegenwirkt. So wird z.B. die Leber durch den Alkohol daran gehindert, die gespeicherte Glukose zum Ausgleich freizusetzen. Besonders gefährdet sind Personen, die Alkohol auf leerem Magen bzw. übermäßig viel trinken.
8. Unterzuckerung nach körperlicher Belastung
Körperliche Belastung gehört zu den häufigsten Ursachen, dass Nicht-Diabetiker in eine Unterzuckerung geraten. Ein Grund ist, dass eine stark arbeitende Muskulatur sehr viel Glukose benötigt, um den erhöhten Energiebedarf zu decken. Hierfür nimmt sie Glukose aus dem Blut auf und leert die Glukosespeicher. Bleibt eine zeitnahe Kohlenhydratzufuhr aus, kann es zu einer Unterzuckerung kommen.
Dies gilt umso mehr, wenn die körperliche Betätigung sehr anstrengend war, und/oder man nüchtern Sport betrieben hat. Weitgehend vermeiden lässt sich eine Unterzuckerung, wenn man vor dem Training etwas isst, am besten langsam verdauliche (langkettige) Kohlenhydrate. Zeigen sich Unterzuckerungssymptome während der körperlichen Anstrengung, hilft etwas Traubenzucker.
9. Hormonelle und stoffwechselbedingte Ursachen
Wiederkehrende Episoden von Unterzuckerungen, insbesondere, wenn eine Ursache nicht klar erkennbar ist, sollten Nicht-Diabetiker immer zum Anlass für einen Arztbesuch nehmen.
Denn auch Erkrankungen von hormonproduzierenden Organen, etwa der Nebennierenrinden oder Schilddrüse, Tumore in der Bauchspeicheldrüse, die unkontrolliert Insulin produzieren (Insulinome), schwere Leber- oder Nierenerkrankungen können zu stark schwankenden Blutzuckerspiegeln mit häufigen Hypoglykämie-Attacken führen.
Seltene genetisch bedingte Erkrankungen, wie eine erbliche Fruktose- oder Galaktoseintoleranz können ebenfalls eine Rolle spielen. Manche Menschen neigen zu Unterzuckerungsepisoden, weil sie eine genetische Veranlagung für eine vermehrte Insulinausschüttung haben, wodurch der Blutzuckerspiegel immer mal wieder zu stark gesenkt wird.
10 Praxistipps: So hältst du deinen Blutzucker in Balance
Es erfordert keine radikale Diät, um den Stoffwechsel zu beruhigen. Oft helfen schon kleine Anpassungen im Alltag:

1. Regelmäßige Mahlzeiten
Essen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten, um Blutzuckerspitzen und darauffolgende Abstürze zu verhindern.
2. Die richtige Reihenfolge beim Essen
Studien zeigen: Wer erst Ballaststoffe (Gemüse/Salat), dann Proteine und Fette und erst ganz zum Schluss Kohlenhydrate isst, dämpft den Blutzuckeranstieg massiv.
3. Komplexe Kohlenhydrate
Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte, da diese den Blutzucker langsamer ansteigen lassen.
4. Ballaststoffe, Eiweiß und Fette
Kombinieren Sie ballaststoffreiche Lebensmittel mit Milchprodukten wie Quark, Nüssen und magerem Fleisch sowie mit gesunden Fetten, um die Verdauung zu verlangsamen und so einem zu raschen Blutzuckeranstieg entgegenzuwirken.
5. Einfache Kohlenhydrate meiden
Reduzieren Sie den Verzehr von Haushaltszucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukten und stark gezuckerten Getränken, da diese zu einem schnellen Anstieg und anschließendem Abfall des Blutzuckers führen.
6. Alkoholkonsum einschränken
Alkohol kann die Glukoseproduktion der Leber hemmen und Unterzuckerung fördern. Wer in der Nacht bereits Unterzuckerungssymptome hatte, sollte am Abend gar keinen Alkohol trinken.
7. Bewegung nach dem Essen
Schon ein 10-minütiger Spaziergang nach der Mahlzeit hilft den Muskeln, die Glukose direkt zu verbrennen, bevor der Insulinspiegel in die Höhe schießen muss.
8. Nicht nüchtern trainieren
Wenn Sie bereits Unterzuckerungen beim Sport erlebt haben: Vermeiden Sie intensives Training auf komplett nüchternen Magen. Führen Sie bei intensiven Einheiten schnell verfügbare Kohlenhydrate wie Traubenzucker mit sich, um im Notfall schnell reagieren zu können. Bei langen Einheiten können isotonische Getränke helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
9. Apfelessig als Geheimwaffe
Ein Esslöffel Apfelessig in einem Glas Wasser vor einer kohlenhydratreichen Mahlzeit kann die glykämische Antwort des Körpers deutlich senken.
10. Soforthilfe bei akuter Unterzuckerung
Bei ersten Anzeichen helfen schnelle Kohlenhydrate wie Traubenzucker oder süße Getränke, z.B. Apfelsaft, Cola oder Limonade.
Nahrungsergänzungsmittel zur Vermeidung von Unterzucker
Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist weit mehr als nur ein Thema für Diabetiker. Er ist das unsichtbare Fundament unserer täglichen Energie, unserer mentalen Klarheit und vor allem unserer langfristigen Krankheitsprävention. Wer lernt, seine Glukosekurve flach zu halten, investiert direkt in ein längeres und gesünderes Leben.
Wenn Sie immer mal wieder Unterzuckerungs-Symptome bemerken, empfehle ich diese Kur über 4 Monate. Sie können diese praxisbewährten Präparate über den Link bestellen:
Berberin Phytoactive, 90 Kapseln (ausreichend für 3 Monate)
1-mal täglich 1 Kapsel zum Frühstück mit viel Flüssigkeit einnehmen. Der natürliche Stoffwechsel-Aktivator Berberin ist ein hochwertiger Pflanzenextrakt, der die Sensitivität der Zellen gegenüber Insulin auf natürliche Weise fördern kann. Es unterstützt die Glukoseaufnahme aus dem Blut in die Zellen und hilft so, überschießende Insulinreaktionen nach den Mahlzeiten zu dämpfen. Dies kann dazu beitragen, den typischen „Blutzucker-Crash“ (reaktive Unterzuckerung) zu verhindern.
DiaPhyt Formula, 60 Kapseln (2 Packungen für eine 4-Monats-Kur)
Täglich 1 Kapsel mit viel Flüssigkeit einnehmen. DiaPhyt Formula kann dabei helfen, die tägliche Chrom-Aufnahme zu erhöhen und somit einen Beitrag zur Aufrechterhaltung des normalen Blutzuckerspiegels zu leisten. Zusätzlich enthalten sind wertvolle Pflanzenstoffe aus Bittermelone, Ginsengwurzel und Kletterrebe. Letzteres kann helfen, den Heißhunger auf Süßes zu dämpfen und die Zuckeraufnahme im Darm zu modulieren, was zu einer flacheren Blutzuckerkurve führt. Ein stabilerer Anstieg verhindert oft den darauf folgenden tiefen Fall (reaktive Hypoglykämie).
CleanoCol, 30 Portionen
Täglich den Inhalt eines Sticks 30–50 Minuten vor einer Mahlzeit in 1 Glas (0,2 l) Wasser einrühren und sofort trinken. Das Pulver besteht zu einem hohen Anteil aus ballaststoffreichen Pflanzenfasern wie Flohsamen und Leinsamen, welche ein hohes Maß an Quellfähigkeit besitzen. Neben diesen Pflanzenfasern enthält das Pulver 10 Lactobakterienstämme und den Mineralstoff Magnesium. Ballaststoffe verzögern die Entleerung des Magens und die Aufnahme von Zucker ins Blut. Obwohl kein klassisches “Blutzucker-Präparat” ist es die effektivste Methode, um Unterzuckerungen vorzubeugen, die ca. 2–4 Stunden nach einer Mahlzeit auftreten.
GABA 500, 120 Kapseln (ausreichend für 4-Monats-Kur)
Täglich 1 Kapsel abends mit viel Flüssigkeit außerhalb der Mahlzeiten einnehmen. GABA ist ein inhibitorischer Neurotransmitter, der die Erregbarkeit der Nervenzellen vermindert und damit eine antidiabetische (insulinotrope), beruhigende (sedative), angstlösende (anxiolytische), entspannende (muskelrelaxierende) und schlaffördernde Wirkung hat.
Warum ist ein konstanter Blutzuckerspiegel so wichtig?
Unser Körper benötigt Glukose als Energielieferant. Doch wie bei einem Motor kommt es auf die richtige Dosierung an. Ständige Achterbahnfahrten des Blutzuckers – steile Anstiege gefolgt von tiefen Abstürzen – belasten den Organismus massiv.
Die Vorteile einer stabilen Glukosekurve
- Konstantes Energielevel: Schluss mit dem Mittagstief und plötzlicher Müdigkeit.
- Kein Heißhunger: Wer Blutzuckerspitzen vermeidet, stoppt die Lust auf Süßes und unkontrollierte Essattacken.
- Gewichtsmanagement: Ein niedriger Insulinspiegel erleichtert dem Körper den Zugang zu den Fettreserven.
- Prävention: Schutz vor Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronischen Entzündungen.
Die langfristigen Folgen von Blutzuckerschwankungen
Wenn der Blutzucker dauerhaft zu hoch ist oder ständig stark schwankt, reagiert der Körper mit einer erhöhten Ausschüttung von Insulin. Langfristig kann dies zu einer Insulinresistenz führen – die Vorstufe von Typ-2-Diabetes.
Zudem fördert ein instabiler Blutzucker die sogenannte Glykation (Verzuckerung von Zellen), was den Alterungsprozess beschleunigt und Gefäße sowie Organe schädigen kann. Ein stabiler Wert ist daher aktives Anti-Aging von innen.
Ganzheitliche Ansätze aus der Praxis Breitenberger
Dass man eine Unterzuckerung entwickeln und dann sehr unangenehme Beschwerden haben kann, auch wenn man keinen Diabetes hat, ist vielen – und leider auch einigen Ärzten – oft nicht bewusst.
Für die Betroffenen ist es nicht immer leicht, herauszufinden, was ihre persönlichen Auslöser sind, wie man ihnen vorbeugt und welche weiteren Begleiterscheinungen womöglich ebenfalls in die Therapie mit einbezogen werden sollten.
Umso wichtiger ist – neben einer eingehenden Untersuchung – eine ausführliche Anamnese zur Ursachenklärung und eine Behandlung, die genau auf die ermittelten Ursachen abgestimmt ist.
Mit einem ganzheitlich ausgerichteten Therapieansatz lassen sich nicht nur starke Blutzuckerschwankungen und damit einhergehende Unterzuckerungen, sondern auch andere Gesundheitsstörungen nachhaltig bessern, die direkt oder indirekt am Geschehen beteiligt sind. Als Heilpraktiker in München berate und begleite ich Sie dabei, Ihren Lebensstil und Ihre Ernährung so umzustellen, dass die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers wieder unbeeinträchtigt funktionieren, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten – dies ist zugleich die wichtigste Voraussetzung, dass sich Ihr Organismus tiefgreifend regenerieren kann.
Markus Breitenberger, Heilpraktiker
Maßnahmen für ein gutes Stressmanagement, ein individuell abgestimmtes orthomolekulares Therapiekonzept und eine Konstitutionsbehandlung mit homöopathischen Arzneimitteln ergänzen den ganzheitlichen Therapieansatz.
Ist es doch Diabetes? Welche Warnzeichen abgeklärt werden müssen!
Es gibt einige Warnzeichen, die darauf hinweisen, dass es sich doch um einen Diabetes handelt – oder um eine Vorstufe, einen Prädiabetes. Dazu gehört, dass:
- Unterzuckerungsepisoden häufiger auftreten
- eine Ursache nicht erkennbar ist und/oder dass sich
- Anzeichen einer schweren Unterzuckerung zeigen.
Dann ist es wichtig, mithilfe von ärztlichen Untersuchungen, z.B. einer Messung des Langzeitblutzuckers (HbA1c) und des Nüchternblutzuckers, abzuklären, ob sich der Verdacht bestätigt.
Fazit
Unterzuckerungen bei Nicht-Diabetikern sind gar nicht so selten. Und auch wenn sie in der Regel folgenlos abklingen, können sie sehr unangenehm und belastend sein. Glücklicherweise sind Unterzuckerungen bei Menschen ohne Diabetes meist nicht krankheitsbedingt. Oft sind die Ernährungsweise und/oder bestimmte Lebensstilfaktoren ursächlich verantwortlich.
Umso wichtiger ist eine ganzheitlich ausgerichtete Therapie, die nicht an den Symptomen, sondern an den Ursachen ansetzt – und so den gesamten Organismus wieder in sein natürliches Gleichgewicht bringt.
FAQ
Diese Fragen werden häufig zum Thema Unterzuckerung bei Nicht-Diabetikern gestellt: