Markus Breitenberger
Heilpraktiker in München

Borreliose-Behandung ohne Antibiotika?

Zeit in der freien Natur zu verbringen, ist für unser aller seelische und körperliche Gesundheit wichtig. Doch leider besteht gerade dort, wo es besonders schön ist – in Wäldern, auf Wiesen, aber auch im eigenen Garten und auf dem Spielplatz – in der warmen Jahreszeit erhöhte Zeckengefahr. Fast jeder kennt Berichte über Personen, die sich auf diesem Wege mit Borreliose infiziert haben und noch Jahre später unter den Symptomen leiden. Doch soweit muss es nicht kommen. Lesen Sie jetzt, wie Sie die Erkrankung möglichst zeitnah erkennen, welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was Sie persönlich tun können, um gar nicht erst gestochen zu werden. 

Was ist Borreliose?

Borreliose ist eine der häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten in Deutschland. Die sogenannten Borrelien gelangen über Zeckenstiche ins Blut von Menschen und Säugetieren. Dort können die Bakterien viele verschiedene Gewebe sowie Organe befallen und zu zahlreichen unspezifischen Symptomen führen. Borreliose lässt sich nur schwer diagnostizieren und behandeln. Die Naturheilkunde bietet Hilfe.

Lyme-Borreliose

Lyme-Borreliose ist die in unseren Breitengeraden besonders oft auftretende Form der Borreliose. Sie wird durch Bakterien der Art Borrelia burgdorferi nach einem Zeckenstich ausgelöst (Anm.: im weiteren Text verwende ich die im Volksmund häufiger benutzte Formulierung „Zeckenbiss“). Bleibt die Erkrankung unentdeckt, können die Haut, das Nervensystem, die Gelenke und viele andere Körperbereiche dauerhaft Schaden nehmen.

Wie viele Zecken haben Borreliose?

Wie viele Zecken mit Borreliose infiziert sind, variiert von Region zu Region. Die durchschnittliche Infektionsrate nach einem Zeckenbiss liegt in den meisten Regionen Europas bei 10 bis 20 Prozent. In Deutschland sind je nach Landstrich 5 bis 50 Prozent der Zecken infiziert, in München sogar etwa 35 Prozent.

Ist Borreliose ansteckend?

Borreliose kann nicht von Mensch zu Mensch oder von Haustier zu Mensch übertragen werden. Die Ansteckung erfolgt fast immer durch einen Zeckenbiss sowie in seltenen Fällen durch Bremsen oder Stechmücken. Durch die Inkubationszeit von bis zu mehreren Wochen bringen viele Betroffene ihre Symptome zunächst nicht mit dem Stich in Verbindung.

Gibt es eine Impfung bei Borreliose?

Eine Impfung gegen Borreliose ist im Moment nicht möglich. Einen zugelassenen Impfstoff gibt es aktuell nur gegen die ebenfalls durch einen Zeckenbiss übertragene, aber wesentlich seltenere Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Das FSME-Virus führt dabei zu einer Entzündung des Gehirns bzw. der Hirnhäute. Der beste Schutz gegen Borreliose ist erhöhte Aufmerksamkeit beim Aufenthalt in Risiko-Gebieten.

Symptome

In Anlehnung an die Fachgesellschaft IDSA (Infectious Disease Society of America) lässt sich die Erkrankung in eine akute, verschleppte und eine chronische Borreliose unterteilen. Die akute Phase umfasst die lokal begrenzte Infektion sowie die sich häufig anschließende Streuung der Erreger über die Blutbahn. Diese Ausbreitung erfolgt vorwiegend in das Herz, die Gelenke und das periphere und zentrale Nervensystem.

Die chronische Borreliose tritt hingegen erst mehr als sechs Monate nach Infektionsbeginn auf. Sie kann über Monate anhalten oder unbehandelt immer wiederkehren. Sie zeichnet sich durch ein sehr buntes, undifferenziertes Krankheitsbild mit vielen unklaren körperlichen, psychischen und kognitiven Symptomen aus.

Bemerkenswert ist, dass die Infektion mit Borreliose dennoch nicht zwangsläufig zu einer systemischen Erkrankung führen muss. Waldarbeiter haben häufig signifikant erhöhte Antikörpertiter, ohne eine Borreliose zu entwickeln. Je nach Region haben bis zu 20 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen Borrelia burgdorferi.

Woran erkennt man Borreliose?

Die sogenannte Wanderröte um den Zeckenbiss herum ist ein eindeutiges Anzeichen für eine akute Borreliose. Sie macht sich wenige Tage bis Wochen nach der Infektion bei 50 bis 70 Prozent der Betroffenen bemerkbar. Weitere Anzeichen ähneln denen einer Grippe: Müdigkeit, Nachtschweiß sowie Schmerzen in Kopf, Nacken, Muskeln und Gelenken.

Zusätzlich kann ein sogenanntes Lymphozytom auftreten. Dabei handelt es sich um eine bläulich-rote Schwellung vor allem des Ohrläppchens, aber auch an Hoden oder Brustwarze. Es gilt als sicheres Borreliose-Infektionszeichen, das vorwiegend bei Kindern vorkommt.

In der Phase der Ausbreitung auf andere Körperregionen jenseits der Einstichstelle kann es zu Entzündungen der Gelenke, des Herzmuskels, des Gehirns und der Hirnhäute kommen. Die Betroffenen klagen über Schmerzen, Schwäche und ein erhebliches Krankheitsgefühl. Nebenbei treten mitunter Fieber, Kopfschmerz, Müdigkeit, Gesichtslähmungen sowie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen auf.

Wenn die Borrelien in dieser Phase die Nervenbahnen befallen, spricht man von einer Neuroborreliose. Sie erfordert streng genommen den Nachweis von Borreliose-spezifischen Antikörpern im Nervenwasser, die aber häufig nicht gefunden werden. Hier kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Vegetatives Nervensystem
    Herzklopfen oder auch verminderte Pulsfrequenz, vermehrtes Schwitzen, Veränderung der Hauttemperatur, Veränderung der Muskelspannung, Schwankungen des Blutdrucks, Durchblutungsstörungen wie Raynaud-Syndrom.
  • Peripheres Nervensystem
    Einseitige Gesichtslähmung, Nervenentzündungen, Schädigung der Nervenwurzeln (differentialdiagnostisch abzuklären: Bandscheibenvorfall), Polyneuropathie (differentialdiagnostisch abzuklären: Diabetes), Nervenengpass-Syndrome der Hand und des Armes
  • Zentrales Nervensystem
    Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute und des Rückenmarks (differentialdiagnostisch abzuklären: Multiple Sklerose), Störung der Feinmotorik, Gangstörungen
  • Psychische und psychiatrische Symptome
    Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Denkstörungen, Wortfindungs- und Sprechstörungen, Depression, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Ängste, Panikattacken.

Treten die Symptome noch mehr als sechs Monate nach dem Zeckenbiss auf, ist die Borreliose chronisch geworden. Häufig stehen psychische Veränderungen wie depressive Verstimmung mit Antriebsarmut und Schlafstörungen im Vordergrund. Erschwerend kommt hinzu, dass die Borrelien zu diesem Zeitpunkt oft nicht mehr nachweisbar sind und dann mitunter die Diagnosen „Somatisierungsstörung“ oder „Depression“ gestellt werden, die schlimmstenfalls zur einseitigen Behandlung mit Psychopharmaka führen.

Der Verdacht auf eine chronische Borreliose liegt nahe, wenn sich mindestens drei der folgenden Symptome immer wieder schubartig bemerkbar machen und auch ohne Therapie wieder abklingen:

  • Erschöpfung und Müdigkeit ohne vorherige körperliche Beanspruchung
  • Depressive Verstimmung
  • Schlafstörungen
  • Kognitive Störungen, v. a. Verminderung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Konzentrationsstörungen mit erhöhter Ablenkbarkeit
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • Gelenkergüsse, v. a. einseitig im Kniegelenk (krankheitsbeweisend) und Hüftgelenk
  • Gelenkschwellung, v. a. der Finger- und Zehengelenke mit morgens betonten Schmerzen ohne Deformierung
  • Kopfschmerzen
  • Lymphknotenschwellungen
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Muskelkrämpfe (CK und LDH im Labor dabei oft erhöht)
  • Missempfindungen mit Kribbeln und Brennschmerz der Haut
  • Herzrasen, v. a. nachts
  • Augenfunktionsstörungen wie Akkommodationsstörungen, Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle
  • Hautsymptome, wobei einzige krankheitsbeweisende und typische Hautmanifestation die ACA (Akrodermatitis chronica atrophicans) ist, die häufig vergesellschaftet ist mit einer Polyneuropathie

Wann treten Borreliose-Symptome auf?

Die akute lokale Borreliose mit dem beweisenden Symptom der Wanderröte kann Tage bis Wochen nach Infektion ausbrechen. Die Ausbreitung auf Körperregionen jenseits der Einstichstelle erfolgt gewöhnlich Wochen bis Monate nach Infektion. Die chronische Borreliose kann Monate bis maximal acht Jahre nach der Infektion auftreten.

Borreliose-Test

Es gibt keine verbindlichen Laborparameter, um Borreliose zu diagnostizieren. Leider sind die bestehenden Nachweisverfahren selten eindeutig. Gerade privat versicherten Patienten werden häufig serologische Kontrollen empfohlen. Sie sind jedoch gemäß den Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft bei chronischer Borreliose nicht zielführend. Der Therapieverlauf muss klinisch beurteilt werden.

Borreliose: Welche Blutwerte sind erhöht?

Eine Borreliose-Infektion kann bestenfalls über einen direkten Nachweis von Erregern oder Antikörpern im Blut sowie einen Lymphozytentransformationstest nachgewiesen werden. Ist der Nachweis nicht möglich, muss die Diagnose im Ausschlussverfahren gestellt werden.

Sehr wichtig ist immer, eine genaue Anamnese durchzuführen mit gründlicher körperlicher Untersuchung unter Einbeziehung von internistischen und neurologischen Untersuchungstechniken.

Überblick zu den Nachweisverfahren im Labor:

  • Indirekter immunologischer Nachweis
    Antikörpernachweis mittels Immunoblot
    ; sollte bei klinischem Verdacht immer angefordert werden! Die Tests sind nicht standardisiert, daher können Befunde aus unterschiedlichen Laboratorien nicht miteinander verglichen werden. Der Antikörperanstieg tritt in den meisten Fällen zwei bis vier Wochen nach Infektion auf; positiver Befund des Suchtests muss immer durch Immunoblot bestätigt werden.
  • Direkter Erregernachweis
    Nachweis von Borrelien mit PCR
    : Geringe Sensitivität und daher bei negativem Ergebnis ohne Aussagekraft.
    Nachweis von Borrelien-DNA mit PCR
    : Hohe Beweiskraft nur für akute Infektion
  • Lymphozytentransformationstest: LTT-Borrelien
    Wenn kein positives Ergebnis aus dem indirekten immunologischen Nachweis und aus dem direkten Erregernachweis erfolgt, kann dieser Test einen Hinweis geben, ob aktuell eine aktive Borreliose vorliegt. Beweisend ist ein positives Ergebnis des Tests jedoch nicht. LTT-Borrelien ist schon im frühen Stadium der Infektion deutlich positiv und wird ca. vier bis sechs Wochen nach Antibiose negativ; Voraussetzung für den hohen Stellenwert dieses Tests ist, dass das Labor die Qualität hinsichtlich Sensitivität und Spezifität gewährleisten kann.

Routine-Laboruntersuchungen und viele technische Untersuchungen wie EKG, CT, NMR und Nervenwasseruntersuchungen bleiben häufig ohne wegweisenden Befund. Eine chronische Borreliose zeichnet sich meist gerade dadurch aus, dass keine entzündlichen Veränderungen mehr im Nervenwasser nachgewiesen werden können.

Behandlung

Borreliose-Betroffene haben oft eine lange Krankheitsgeschichte hinter sich, bis die Diagnose gestellt wird. Bei der Behandlung der Borreliose herrscht ebenfalls Unklarheit. Patienten werden teils als Hypochonder bezeichnet, die an „Internet-Borreliose“ leiden. So tragen sie oft noch die Bürde, selbst eine Entscheidung bezüglich des richtigen therapeutischen Wegs treffen zu müssen.

Ein komplementärmedizinischer Ansatz, bestehend aus Pflanzenheilkunde (Phytotherapie), Klassischer Homöopathie, Orthemolekularer Medizin und bei Bedarf psychotherapeutischer Begleitung, hat sich in der Behandlung der chronischen Borreliose als sehr erfolgsversprechend erwiesen.

Borreliose & Antibiotika

Nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts liegt die Wahrscheinlichkeit, nach einem in Deutschland erlittenen Zeckenbiss an Borreliose zu erkranken und tatsächlich Antibiotika zu benötigen, bei 1:300. Eine sogenannte Serokonversion, also das Ansprechen des Immunsystems auf den Erreger nach Infektion, ist bei 2,6 bis 5,6 Prozent der Betroffenen zu erwarten.

Eine manifeste Erkrankung zeigen jedoch nur 0,3 bis 1,4 Prozent der Betroffenen nach Zeckenbiss. Die tatsächliche Zahl der Neuerkrankungen liegt in Deutschland geschätzt bei bis zu 1,5 Millionen Infizierten pro Jahr. Allerdings fehlen aktuelle, ausreichend flächendeckende und zuverlässige Daten über das Erkrankungsrisiko nach einer erfolgten Infektion mit Borrelia burgdorferi.

Borreliose – wann zum Arzt?

Nicht jeder Zeckenbiss führt zu einer Infektion. Falls Sie jedoch die typische Wanderröte um die Einstichstelle bemerken oder ein bläulich-rotes Lymphozytom, sollten Sie zum Arzt gehen. Achten Sie auch auf die möglichen Symptome einer verschleppten oder chronischen Borreliose, wie häufige Abgeschlagenheit, Schmerzen und Entzündungen in verschiedenen Körperregionen sowie Hautveränderungen.

Welcher Arzt bei Borreliose-Verdacht?

Nach einem Zeckenbiss und dem Verdacht auf eine akute Borreliose können Sie die gängigen Untersuchungsmethoden und die Verordnung von passenden Antibiotika von Ihrem Hausarzt durchführen lassen. Bei anhaltenden Borreliose-Symptomen nach einer Antibiotika-Behandlung sollten Sie einen Internisten oder Neurologen aufsuchen, der mit der Behandlung von chronischer Borreliose vertraut ist.

Borreliose: Welches Antibiotikum?

Bei eindeutig diagnostizierter akuter Borreliose sollte eine Antibiotika-Therapie (Doxycyclin) über 14 Tage erfolgen, um alles zu tun, den Erreger in einem frühen Stadium unschädlich zu machen. Bei der chronischen Borreliose sind Antibiotika oft nicht mehr ausreichend wirksam. Hier entscheidet immer die sorgfältige Befunderhebung über Sinn oder Unsinn einer Antibiose.

Borreliose-Behandlung ohne Antibiotika?

Es ist bedeutsam, dass nicht nur gegen den Erreger behandelt wird, sondern auch etwas für den betroffenen Menschen nach den Grundsätzen der Salutogenese getan wird, indem man ihn selbst und sein Immunsystem unterstützt. Dabei hat sich neben einer immunstimulierenden Behandlung mittels Mikronährstoffen und die Pflanzenheilkunde, vor allem die klassische Homöopathie, als äußerst wirksam erwiesen.

Schutz vor Zeckenbiss

Der beste Schutz vor Borreliose ist, das Risiko zu minimieren, gestochen zu werden bzw. die Zecke über mehrere Stunden auf der Haut zu tragen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Verhaltensregeln:

  • Bei Aufenthalt im Grünen und vor allem im hohen Gras oder im Wald sollte man die Hosen in die Strümpfe stecken, Kopfbedeckung und möglichst helle Kleidung tragen. Bei längerem Aufenthalt gegebenenfalls ein wirksames Repellent (Autan plus, Ballistol, Zecken-FreyZedan etc.) wiederholt auftragen.
  • Anschließend die Kleidung und den gesamten nackten Körper absuchen. Vor allem bevorzugte Saugstellen der Zecken untersuchen, also warm-feuchte Körperstellen mit dünner Haut: Kopfhaut, hinter den Ohren, Hals, Achselhöhlen, Genitalbereich, zwischen den Beinen, Kniekehlen, im Nabel, zwischen den Zehen.
  • Bei Kindern vor allem den Kopf-, Nacken- und Schulterbereich absuchen. Die jugendlichen Zecken, die zu 80 Prozent an Menschen gefunden werden, sind so klein wie ein Mohnsamen und können besser ertastet als gesehen werden. Zecken auf der abgelegten Kleidung können bis drei Tage überleben und überstehen auch einen 60-Grad-Waschgang oder das Gefrierfach, nicht aber den Wäschetrockner.
  • Freilaufenden Haustieren ein Zeckenhalsband anlegen und immer wieder auf Zecken absuchen.

Was tun nach Zeckenbiss?

  • Entfernen Sie die Zecke ohne Druck mit Zug nach oben mit spitzen Fingern oder mit einer Zeckenzange.
  • Versuchen Sie zu ermitteln, wie lange die Zecke schon gesaugt hat. Voraussetzung für eine Borrelien-Infektion ist eine Kontaktzeit von etwa acht Stunden (dies gilt nicht für FSME, da die Überträgerviren im Stechapparat der Zecke sitzen und sofort übertragen werden). Acht Stunden benötigen die Borrelien, um aus dem Zeckenmagen in die Speicheldrüsen, den Stechrüssel und schließlich in die Blutbahn des Wirts zu gelangen.
  • War die Zeit des Saugakts kürzer als acht Stunden, kann man in aller Regel davon ausgehen, dass keine Infektion erfolgt ist.
  • Wenn der Saugakt länger als acht Stunden war, warten Sie zunächst ab. Achten Sie auf Zeichen der vielleicht auftretenden akuten lokalisierten Borreliose.

Es besteht die Möglichkeit, die Zecke im Labor auf eine mögliche Infektion untersuchen zu lassen. Nach etwa zwei Tagen bekommt man Auskunft über ein Vorkommen von Borrelien in dieser Zecke. Das ist aber nur sinnvoll, wenn eine eindeutige therapeutische Konsequenz aus dem Ergebnis folgt. Man muss dabei berücksichtigen, dass nicht jede infizierte Zecke bei einem gesunden Menschen mit intaktem Immunsystem eine Borreliose hervorruft.

Es gibt auch Selbsttests, um festzustellen, ob eine Zecke mit Borrelien  infiziert ist. Der Hersteller verspricht innerhalb von 30 Minuten ein bis zu 92,99 Prozent zuverlässiges Testergebnis: Careplus Lyme Borreliose Zeckentest.