Hashimoto-Thyreoiditis mit Homöopathie behandeln: Ernährung, Symptome & Therapie

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die Schilddrüsengewebe zerstört.

Kurz zusammengefasst:

  • Bei Hashimoto bildet das körpereigene Immunsystem Antikörper gegen Schilddrüsengewebe, was zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt.
  • Es kann zu Symptomen einer Über- und Unterfunktion der Schilddrüse kommen. Typisch sind Beschwerden wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kältegefühl, Gewichtszunahme, Haarausfall und Konzentrationsschwäche.
  • Die herkömmliche Therapie besteht darin die fehlende Hormonmenge durch synthetische Hormone wie L-Thyroxin zu ersetzen. Häufig führt das nicht zu einer vollständigen Linderung der Beschwerden.

Was ist Hashimoto?

Hashimoto-Thyreoiditis (syn.: Hashimoto-Syndrom, chronische Autoimmunthyreoiditis, Autoimmunthyreopathie, chronisch lymphozytäre Thyreoiditis) ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer meist schmerzlosen, chronischen Schilddrüsenentzündung führt. Die Erkrankung verläuft in Schüben. Unbehandelt ist dieser Verlauf lebenslang und laut Schulmedizin unheilbar.

Wenn Sie mehr erwarten von einer Behandlung, bekommen Sie fachkundige Unterstützung vom Hashimoto-Spezialisten in München, Heilpraktiker M. Breitenberger.

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Hashimoto ganzheitlich behandeln – und wieder in Balance kommen

Warum der monokausale Therapieansatz der konventionellen Medizin oft zu kurz greift und stattdessen ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig ist, um das Leiden der Betroffenen nachhaltig zu lindern, ist eines der Kernbotschaften des neuen Gesundheitsratgebers „Hashimoto – ganzheitlich behandeln“ (Gräfe und Unzer Verlag). Tips aus der Praxis, die der Heilpraktiker M. Breitenberger in seiner Praxis für Homöopathie und Psychotherapie in München aus der Erfahrung mit tausenden Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis, sammeln konnte.

Ursache & Folge

Ursache ist ein fehlgeleiteter Prozess im Immunsystem. In der Folge kommt es zu einer Verkleinerung (Zerstörung der Drüsenzellen), oder seltener zu einer Vergrößerung (Ersatz der Drüsenzellen durch Bindegewebe) der Schilddrüse. In beiden Fällen schwinden hormonproduzierende Zellen, und es kommt zu einer Unterfunktion der Schilddrüse mit zahlreichen negativen Folgen für den Organismus.

Hashimoto: Woher kommt der Name?

Die Erkrankung ist nach dem japanischen Arzt Dr. Hakaru Hashimoto benannt, der sie 1912 zum ersten Mal beschrieben hat. Entgegen dem exotischen Namen ist sie die häufigste Ursache für eine chronische Entzündung und primäre Unterfunktion der Schilddrüse bei ausreichender Jodversorgung. In der größten bevölkerungsbasierten Verlaufsstudie zu dieser Erkrankung, der Wickham-Studie, konnte Folgendes gezeigt werden:

  • Bei 10 Prozent der Gesamtbevölkerung lassen sich erhöhte Auto-Antikörperwerte im Blut feststellen
  • Bei 7,5 Prozent der Bevölkerung ist zudem der (basale) TSH-Wert erhöht bei normalen Werten der freien Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 (subklinische Hypothyreose)
  • 1,9 Prozent der Bevölkerung haben eine manifeste Unterfunktion der Schilddrüse, das heißt der TSH-Wert ist erhöht und die Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 sind erniedrigt

Wer erkrankt an Hashimoto?

Betroffen sind insbesondere berufstätige Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr bzw. 8 Prozent aller Frauen vor und 16 Prozent aller Frauen nach der Menopause. Insgesamt leiden Frauen an einem Hashimoto-Syndrom etwa 10 Mal häufiger als Männer.

Welche Aufgaben hat die Schilddrüse?

Die Schilddrüse wird wegen ihrer Form auch als Schmetterlingsorgan bezeichnet. Die Wirkung einer gesunden Schilddrüsenaktivität führt ebenfalls dazu, dass wir uns leicht, unbeschwert und beweglich fühlen wie ein Schmetterling.  

Die Schilddrüse ist quasi die Chefetage unseres Organismus. Wenn es hier eine Störung gibt, funktioniert nur noch sehr wenig ohne Probleme. Veränderungen in der Schilddrüse, beeinträchtigen nicht nur den ganzen Körper, sondern werfen uns auch psychisch aus der Bahn.

So ist die Schilddrüse zuständig für:

  • Wärmeproduktion
  • Sauerstoffumsatz
  • Eisenstoffwechsel
  • körperliche und geistige Energie
  • Regulation unseres Wasserhaushalts
  • Eiweiß- Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
  • Kalkstoffwechsel und (Knochen-)Wachstum
  • Verdauung
  • seelisches Gleichgewicht. 

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Symptome

Wenn die Hormonleistung der Schilddrüse nicht ausreichend ist, wie es bei der Hashimoto-Thyreoiditis der Fall ist, dann fühlen sich die Betroffenen nicht wie Schmetterlinge, sondern wie verpuppte Raupen.

Woran erkennt man Hashimoto?

  • Müdigkeit
  • Apathie, Antriebslosigkeit
  • Nebliges, watteartiges Gefühl im Kopf
  • Konzentrationsstörung
  • Nervöse Depression bzw. Entscheidungsschwäche
  • Kälteempfindlichkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Gewichtszunahme und hartnäckiges Übergewicht
  • Teigige und trockene Haut
  • Verstopfung
  • Haarausfall
  • Brüchige Haare
  • Keine Lust auf Sex
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Hashimoto-Symptome werden häufig nicht erkannt

Sehr belastend für Hashimoto-Patienten ist die Situation, dass ein Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und einer Schilddrüsenunterfunktion vom Typ Hashimoto selbst von Fachleuten negiert wird, wenn der TSH-Wert im Referenzbereich liegt.

Eine Hashimoto-Thyreoiditis kann auch immer wieder mit Überfunktionssymptomen durchsetzt sein in Phasen eines akuten Entzündungsschubs. Hier sollte ausgeschlossen werden, dass nicht ein Morbus Basedow Ursache für den angeheizten Stoffwechsel ist.

Bei subklinischer Unterfunktion werden klimakterische Beschwerden verschleiert; Symptome treten dann nach L-Thyroxin-Substitution auf und werden häufig als Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion fehlgedeutet.

Polyglanduläres Autoimmunsyndrom und Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis und auch Morbus Basedow können gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen als polyglanduläres Autoimmunsyndrom (PAS Typ I bis Typ III) auftreten. Dabei sind mindestens zwei endokrine Organe betroffen, bei denen autoimmune Prozesse zugrunde liegen.

Folgende Erkrankungen treten dabei gehäuft in Kombination auf: Zöliakie, Alopezia areata, Vitiligo, perniziöse Anämie, rheumatoide Arthritis, mukokutane Candidiasis, Morbus Addison, chronischer Hypoparathyreoidismus, Typ-1-Diabetes.

Welcher Arzt ist für Hashimoto zuständig?

Für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der hormonbildenden Drüsen wie der Schilddrüse, ist ein Endokrinologe (Facharzt für Endokrinologie) zuständig. Das Fachgebiet Endokrinologie ist ein wichtiges Teilgebiet der Inneren Medizin. Es befasst sich mit der Funktion und der Regulation der Hormone und des Hormonsystems.

Was können Ärzte bei Hashimoto machen?

Trotz dieser Spezialisierung können Endokrinologen in der Regel keine Aussagen über Ursachen von Hashimoto-Thyreoiditis machen. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit Hormonpräparaten wie L-Thyroxin oder selten mit natürlichen Hormonen und der Behandlungserfolg wird nur an einer Normalisierung der TSH-, T3- und T4-Werte bemessen.

Sind diese Laborparameter im Normbereich, gelten die Patienten als gesund. Häufig noch anhaltende Beschwerden werden dann nicht mehr mit einer Schildrüsenfunktionsstörung in Zusammenhang gebracht.

Das ist für die Mehrzahl der Patienten zu Recht enttäuschend und unbefriedigend, wollen Sie doch mehr über Auslöser und natürliche Behandlungsmöglichkeiten des Hashimoto-Syndroms in Erfahrung bringen. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Erfahrungsberichten von physischen und/oder psychischen Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis – und erfreulicherweise auch immer wieder sehr gute Therapieerfolge durch eine natürliche Behandlung von Hashimoto neben oder anstatt einer Hormonsubstitution.

Wichtig ist immer den Menschen im Zentrum der Behandlung zu sehen und nicht nur seine erkrankte Schilddrüse.

Ursachen

  • Genetische Vorbelastung
    Es besteht eine familiäre Veranlagung zu Hashimoto-Thyreoiditis. Verwandte ersten Grades, also Eltern, Geschwister und Kinder eines Hashimoto-Patienten, scheinen besonders anfällig zu sein. Kinder von Eltern mit Hashimoto-Syndrom haben eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, dass sie auch eine lymphozytäre Thyreoiditis entwickeln. Ein spezifisches Vererbungsmuster liegt jedoch nicht vor. Das zeigt: Gesundheit ist kein Zufall und es wäre interessant noch mehr zu verstehen, warum manche Menschen nicht erkranken, obwohl sie diese Veranlagung haben. Das wird im Wissenschaftsbereich der Salutogenese bereits erforscht.
  • Molekulare Mimikry
    Einige Viren und Bakterien können ihr Aussehen an die der körpereigenen Zellen anpassen. Dadurch entsteht eine große Ähnlichkeit zwischen körperfremden und eigenen Strukturen, dem eine verhängnisvolle Kettenreaktion folgt: wenn das Immunsystem diese fremden Eindringlinge angreift, bekämpft es automatisch auch körpereigenes Gewebe. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Rheumatische Fieber, wenn eine Immunantwort gegen Streptokokken bei einer Mandelentzündung auch die Herzklappen angreift und zerstört.
  • Zelltrümmer als Fremdkörper
    Diese Theorie geht davon aus, dass Schilddrüsenzellen durch eine Infektion geschädigt wurden, wodurch Zelltrümmer ins Blut gelangten. Im Blut werden Schilddrüsenzellen vom Immunsystem als Fremdkörper identifiziert und bekämpft. Schilddrüsenzellen werden also als „Feind“ und damit als Antigen erkannt, gegen die Abwehrreaktionen erfolgen müssen.
  • Stress und persönliche Krisen
    Die meisten Hashimoto-Patienten in meiner Praxis berichten von belastenden Lebenssituationen vor Ausbruch der Erkrankung, wie Probleme in der Partnerschaft, Trennung, Schwierigkeiten im System der Herkunftsfamilie, Mobbing am Arbeitsplatz, Sinnverlust im Leben. Der Stress entsteht dabei meist durch Entscheidungs-Konflikte und „Zwickmühlen“, wo es einfach keinen Ausweg zu geben scheint. Gehäuft geht es um Themen von Kummer, Kränkung und Enttäuschung mit unterdrückten Emotionen.

Auslöser für Hashimoto

  • Hormonelle Umstellungsphasen: seltener in der Schwangerschaft, häufig nach Entbindung und in der Stillzeit, seltener während Pilleneinnahme, häufiger nach Absetzen der Pille, Prämenopause, Hormonsubstitution in der Menopause. Meist mit hohem Östrogen-, aber niedrigem Progesteronspiegel
  • Östrogendominanz bzw. Progesteronmangel z.B. in der Pubertät
  • Polyzystisches Ovarsyndrom; Frauen mit dieser Erkrankung leiden viermal häufiger an einem Hashimoto-Syndrom
  • Leaky Gut Syndrom
  • Dysbiose
  • Virusinfektionen: Pfeiffersches Drüsenfieber, Mumps, Röteln, Herpes u.a.
  • Immunstimulierende Medikamente und Impfungen: Interferon-α, Interleukin-2 etc.
  • Jod-Überdosierung durch Röntgenkontrastmittel (Herzkatheteruntersuchung, Angiographie, CT), Medikamente (z.B. Amiodaron), Milchprodukte aus konventioneller Landwirtschaft, Nahrungsergänzungsmittel, die getrocknete Algen und Seetang enthalten. Dahinter steckt meist eine Schwermetallbelastung, die durch eine Hämopyrrolurie (HPU) oder Kryptopyrrolurie (KPU) besonders stark ausgeprägt sein kann. Es gibt einen Urintest, der Hinweise darauf geben kann
  • Vitamin D-Mangel

Vitamin D und Hashimoto

Vitamin D wirkt nachweislich modulierend auf das Immunsystem und bietet Schutz vor vielen Autoimmunerkrankungen und Krebsarten. Der Vitamin-D-Wert sollte über 30 ng/ml liegen. Bei den meisten Patienten in meiner Praxis sind diese Werte eher die Ausnahme.

Besonders Patienten mit Autoimmunkrankheiten, neurologischen Erkrankungen, Erschöpfungszuständen und Depressionen haben oft sehr niedrige Vitamin-D-Werte. Diese Menschen sollten immer auf einen Vitamin-D-Spiegel von mindestens 40-60 ng/ml eingestellt werden – langjährig chronisch erkrankte Patienten profitieren von einem Wert zwischen 60-80 ng/ml.

Hashimoto und Schwangerschaft

Viele Hashimoto-Patientinnen, die gern ein Kind bekommen möchten, befürchten, dass sich ihre Erkrankung ungünstig auf ihre Schwangerschaft auswirken könnte. Zu ihrer Beruhigung sei gesagt: Auch wenn das Risiko für eine Fehlgeburt im Vergleich zu gesunden Frauen tatsächlich leicht erhöht ist, so erlebt doch die große Mehrzahl der Frauen, die an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt sind, eine normale Schwangerschaft und Entbindung.

Wichtig ist, dass die Schilddrüsenhormone (fT3, fT4) und TSH bereits zum Zeitpunkt der Planung einer Schwangerschaft im Normbereich liegen. Während der Schwangerschaft sollten die Schilddrüsenhormone regelmäßig, am besten alle vier bis sechs Wochen, kontrolliert werden. Weichen die ermittelten Werte vom Referenzbereich ab, können auch engmaschige Kontrolluntersuchungen alle zwei Wochen notwendig sein.

Einige Hashimoto-Patientinnen fühlen sich während ihrer Schwangerschaft deutlich besser. Dies geht nicht zuletzt auf den kontinuierlichen Anstieg des weiblichen Hormons Progesteron zurück, das für den Erhalt der Schwangerschaft in den ersten drei Monaten sorgt und später das weitere Wachstum des Ungeborenen fördert. Der positive Effekt von Progesteron auf das Krankheitsbild einer Hashimoto-Thyreoiditis ist messbar, denn oft sinkt auch der TPO-Antikörperspiegel – nicht selten sogar in den Normalbereich.

Nach der Geburt kommt es bei der Mutter jedoch häufig zu einem erneuten Anstieg der Antikörper. Deshalb sind nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in den ersten sechs Monate nach der Geburt regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig.

Mitunter werden im Blut des Neugeborenen TPO-Antikörper nachgewiesen, die über die Plazenta (Mutterkuchen) übertragen wurden. Die TPO-Antikörper sind für Säuglinge jedoch völlig ungefährlich und werden meist in den ersten Lebensmonaten vollständig abgebaut.

Schilddrüsenhormone in der Schwangerschaft

Frauen, die zum Ausgleich einer Unterfunktion der Schilddrüse regelmäßig Schilddrüsenhormonpräparate wie L-Thyroxin einnehmen müssen, brauchen keine Bedenken zu haben, dass die Tabletten dem ungeborenen Kind schaden könnten. Im Gegenteil: Für die ungestörte Entwicklung des Ungeborenen (und Vorbeugung bleibender Schäden) ist es sogar von elementarer Bedeutung, dass eine bestehende Unterfunktion medikamentös optimal ausgeglichen wird.

Oft steigt der Bedarf an Schilddrüsenhormonen im Laufe der Schwangerschaft an, mitunter um bis zu 50 Prozent. In diesem Fall ist es wichtig, die erforderliche Dosis nicht auf einmal, sondern unter therapeutischer Anleitung Schritt für Schritt zu erhöhen.

Jod in der Schwangerschaft

Diagnose

Eine Hashimoto-Thyreoiditis kann durch eine Sonographie (Ultraschall) und entsprechende Laborwerte eindeutig festgestellt werden.

Sonographie der Schilddrüse

Eine echoarme Schilddrüse, die entweder diffus vergrößert, verkleinert und/oder mit vielen kleinen Infiltraten versehen ist, ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent beweisend für das Vorliegen einer Hashimoto-Thyreoiditis – auch ohne den Nachweis von TPO- und TG-Antikörpern.

Hashimoto: Welche Blutwerte sind wichtig?

Punkt 1 – 7
Sind die Mindestanforderung, um eine differenzierte Diagnose stellen zu können, was als Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung gilt. Wer dem widerspricht, nimmt Patienten mit Hashimoto-Syndrom und deren Beschwerden nicht ernst!

Punkt 8 – 16 
Sind unter bestimmten Voraussetzungen wichtige Ergänzungen.

Punkt 9 – 10
Empfehle ich allen Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis bei gegebenen Symptomen schon vor Beginn der Schilddrüsen-Behandlung bestimmen zu lassen. Sie ersparen sich damit viel vergeudete Zeit und Frustration in der Therapie.

1. Kleines Blutbild

2. TSH

Nur morgens bestimmen lassen, möglichst immer zur gleichen Uhrzeit, wegen Schwankungen im Tagesverlauf. Er steigt im Laufe eines Tages an und hat den höchsten Wert um Mitternacht.

Patienten, die Schilddrüsenhormone einnehmen, sollten dies auch am Tag der Blutentnahme beibehalten, weil die Bestimmung von TSH die Situation abbilden soll, wie sie alltäglich vorliegt.

Der TSH-Wert ist keine starre Größe und kann sich auch innerhalb von Minuten ändern. Er kann vorübergehend erhöht sein, beispielsweise nach körperlicher Anstrengung. Fastet jemand oder ist krank, dann sinkt der TSH-Wert ab, um einige Tage danach wieder anzusteigen. Einige jodhaltige Medikamente lassen TSH ansteigen und auch Psychopharmaka beeinflussen den TSH-Wert. Ebenfalls ist TSH altersabhängig und bei Kindern und älteren Menschen höher. Die Interpretation der Werte braucht viel Fingerspitzengefühl.

TSH wird von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet. Sie reagiert auf einen Schilddrüsenhormonmangel, der im Labor noch nicht unbedingt erkennbar sein muss (latente Schilddrüsenunterfunktion), mit einer erhöhten TSH-Produktion. Bei erhöhten TSH-Werten zwischen 5 und 10 mU/l haben nur etwa 30 Prozent der Patienten nach 15 Jahren eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, wie in einer großen Studie aus Schweden gezeigt wurde. Das heißt, dass man bei leicht erhöhten TSH-Werten und gutem Allgemeinbefinden erstmal abwarten kann.

Welcher TSH-Wert ist empfehlenswert bei Hashimoto?

Der TSH-Wert sollte zwischen 0,4 und 4,0 mU/l liegen.

Wenn er bei der ersten Messung nur etwas über 4,0 mU/l beträgt, sollte diese unbedingt nach zwei bis drei Monaten wiederholt werden bevor Schilddrüsenhormone gegeben werden.

Eine Ausnahme bilden Personen mit ausgeprägten Symptomen, Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Patienten mit Fettstoffwechselstörung. Hier sollte man einen TSH unter 2,5 mU/l anstreben.

Von vielen Endokrinologen wird versucht den TSH-Wert zwischen 0,4 und 1,5 mU/l im unteren Normalbereich einzustellen. Dies wird meist mit einer L-Thyroxin-Dosis von 1,5 Mikrogramm/kg Körpergewicht erreicht. Bei bestehenden Knoten in der Schilddrüse wird sogar ein Wert unter 1,0 mU/l angestrebt, um einer Entartung vorzubeugen.

Neueste Untersuchungen weisen auf eine überfällige Revolution in der Schilddrüsendiagnostik hin: Die Rolle von TSH als wichtigstem Parameter für die Diagnostik von Funktionsstörungen der Schilddrüse wird in Frage gestellt.

Wichtiger als Laborwerte sollten immer das subjektive Wohlbefinden des Patienten sein.

3. freie Schilddrüsenhormone: fT4 und fT3

Die freien Schilddrüsenhormone sollten zu Beginn der Behandlung bestimmt werden, um zwischen einer manifesten oder subklinischen Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse unterscheiden zu können. Die freien Formen sind biologisch aktiv und korrelieren mit der Schilddrüsenfunktion. Bei einer Überfunktion oder bei Unterfunktion der Schilddrüse in der Schwangerschaft werden die freien Schilddrüsenhormone regelmäßig bestimmt.

Auch für die Diagnose einer nicht selten vorkommenden Umwandlungsstörung (Konversionsstörung) müssen diese beiden Werte wenigstens einmal zu Beginn der Behandlung bestimmt werden.

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4. Hashimoto: Welche Antikörper sind wichtig?

TPO-Antikörper (TPO-AK) sind zu 95 Prozent erhöht
TG-Antikörper (TG-Ak oder TAK) sind zu 70 Prozent erhöht.

Manchmal sind die Antikörper zu Beginn negativ und zeigen sich erst im weiteren Verlauf der Erkrankung. Man nennt das eine seronegative Autoimmunthyreopathie. Die Diagnose wird dann anhand der Sonographie gestellt.

Heute weiß man, dass die Bildung von Antikörpern nicht die Ursache, sondern die Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis sein kann, was einen Unterschied zu anderen Autoimmunkrankheiten darstellt. Die Hauptakteure der Autoaggression bei Hashimoto-Syndrom sind spezialisierte Abwehrzellen der weißen Blutkörperchen, sog. „Lymphozyten“. Daher auch die Bezeichnung „chronisch lymphozytäre Thyreoiditis“ für Hashimoto-Thyreoiditis.

Die Antikörper-Konzentrationen können im Krankheitsverlauf stark schwanken. Eine Kontrolle der Antikörper ist nur ein Mal pro Jahr notwendig, um über die Verordnung von Selen zu entscheiden. Ansonsten lassen die Antikörper keine sicheren Rückschlüsse über das Stadium und den Verlauf der Erkrankung zu.

Die TRAK-Antikörper (TSH-Rezeptor-Antikörper) sind wichtige Hinweise für Morbus Basedow und werden nur bestimmt, wenn es zu Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt.

5. Ferritin (Eisenspeicher) und Holo-Transcobalamin (aktives Vitamin B12) bei Hashimoto bestimmen

Ein Eisenmangel und eine dadurch bedingte Anämie kommt häufig vor bei Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis, weil das Immunsystem bei chronischen Entzündungen einen höheren Verbrauch an Eisen hat. Der Eisenmangel selbst begünstigt v.a. bei Frauen weitere Entzündungsschübe.

Eisenmangel führt auch zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen (T3, T4), die aus Jod und Tyrosin gebildet werden und dafür das eisenabhängige Enzym TPO (Thyreoperoxidase) benötigen.

Eine Anämie verläuft in verschiedenen Phasen. Mit den üblicherweise bestimmten Laborwerten (Hb, Hämatokrit, MCV, MCH, MCHC, Transferrinsättigung etc.) lassen sich nur fortgeschrittene Stadien des Eisenmangels (manifeste Anämie) feststellen.

Der Ferritin-Wert zeigt einen Eisenmangel schon im Frühstadium an (latente Anämie) und sollte daher bei allen Patienten mit Hashimoto-Syndrom überprüft werden. Bei einem Ferritin-Wert von weniger als 20 μg/l kann Jod nicht in die Schilddrüse eingebaut werden und damit werden noch weniger Hormone (T3, T4) produziert.

Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind wiederum wichtig für die Vitamin-B12-Aufnahme und die Blutbildung. Wenn die Schilddrüsenhormone reduziert sind, wird auch weniger Vitamin B12 und Eisen aufgenommen. Dadurch kommt es zu einer weiteren Drosselung der Herstellung von T3 und T4 in der Schilddrüse – ein folgenschwerer Kreislauf beginnt.

Besonders bei Menschen mit einer hohen Stressbelastung und/oder Alkoholkonsum, bei Veganern, Vegetariern, Schwangeren, älteren Menschen und/oder Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion oder Magen-Darm-Erkrankungen ist das Risiko eines Vitamin-B12-Mangels deutlich erhöht.

Bei dieser Risikogruppe sollte auf jeden Fall auf einen möglichen Vitamin B12-Mangel untersucht werden. Allerdings ist das üblicherweise im Blut bestimmte Gesamt-Vitamin B12 ein später, relativ unsensitiver und unspezifischer Biomarker des Vitamin-B12-Mangels, weil dabei vorwiegend die inaktive Speicherform gemessen wird. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass bei einer Gesamt-Vitamin-B12-Konzentration zwischen 200 bis 550 pg/ml ein B12-Mangel nicht sicher ausgeschlossen werden kann.

Dagegen kann die Bestimmung von Holo-Transcobalamin (Holo-TC) einen Vitamin-B12-Mangel schon in seinen frühesten Anfangsstadien aufdecken, wodurch er der sensitivste aller verfügbaren Test ist. Niedrige Werte (< 35 pmol/l) sind der sicherste Marker eines Vitamin-B12-Mangels. 

Vitamin B12 Urintest – bequem und sicher von Zuhause kontrollieren.

6. Vitamin D

Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis haben einen Vitamin D-Mangel mit vielen nachteiligen Folgen.

Mit dem Vitamin D Test selbst den eigenen Bedarf bestimmen.

7. Magnesium ist wichtig zur Aufnahme von Vitamin D

8.  TT3 (Gesamt T3) und rT3 (reverses T3)

Der Quotient aus TT3 und rT3 dient als bedeutsamer Indikator der T4 >T3-Konversion und muss bestimmt werden, wenn eine Umwandlungsstörung vermutet wird. Das ist der Fall, wenn eine der folgenden Situationen gegeben ist: 

  • Hohes fT4 + niedriges fT3 + normwertiger oder erniedrigter TSH-Wert; das kann auch unter einer hochdosierten Therapie mit T4-Monopräparaten ( L-Thyroxin, Euthyrox) auftreten, wenn ein Überangebot an T4 herrscht und der Körper darauf reagiert, indem er immer weniger T4 in T3 – dafür aber in rT3 – umwandelt.
  • Unbefriedigende Resultate einer T4-Monotherapie bei schweren anderen Grunderkrankungen neben Hashimoto-Thyreoiditis
  • Differenz zwischen den relativen fT4 und fT3-Werten um mehr als 5 Prozent. Diese Werte können Sie selbst berechnen mit einem fT3/fT4-Prozentrechner, den Sie im Internet finden.

Wie entsteht rT3?
Die Schilddrüse eines gesunden Erwachsenen stellt pro Tag 95 – 110 Mikrogramm T4 sowie 10 – 25 Mikrogramm T3 her. T4 wird fast ausschließlich durch die Schilddrüse gebildet, wohingegen T3 nur zu etwa 25 Prozent direkt in der Schilddrüse produziert wird, während ca. 75 Prozent durch Konversion (Dejodierung) in Leber, Darm und Niere aus T4 entstehen.

Bei diesem Prozess kann auch das physiologisch inaktive re­verse T3 (rT3) aus T4 gebildet werden, das einer bedarfsgerechten Regulation der Schilddrüsenhormone dient, um einer Überfunktionssymptomatik vorzubeugen. Bei geringem Bedarf erfolgt im Körper also eine vermehrte Dejodierung von T4 zum inaktivem rT3, um einem zu hohen T3-Spiegel entgegen zu wirken. Das Problem dabei: Die molekularen Strukturen von inaktivem rT3 und aktivem T3 sind sehr ähnlich, sodass T3-Rezeptoren von rT3 blockiert werden. Das gebildete rT3 ist dann nicht nur physiologisch inaktiv, sondern kann zusätzlich die Wirkung von T3 durch Blockierung von T3-­Rezeptoren behindern.

Liegt ein sog. „Low­-T3­-Syndrom“ (funktionelle Hypothyreose) mit niedrigem TT3 und hohem rT3 vor, können Hashimoto-Patienten von einer Kombinationstherapie mit T4/T3 (statt einer reinen Monosubstitution mit T4), wie z.B. mit Novothyral oder besser mit Prothyrid, profitieren. 

Mögliche Ursachen der Umwandlungsstörung:

  • Selenmangel
  • Schwere Allgemeinerkrankungen (Hepatitis, Leberzirrhose, Diabetes, fortgeschrittene Herzinsuffizienz, entzündliche Prozesse…)
  • Anorexie
  • Medikamente bzw. Röntgenkontrastmittel
  • Umwelt-Schadstoffe
  • Antikörper gegen Dejodasen
  • Erschöpfung, Depressionen 
  • Cortisol-Überschuss durch physischen (Unfälle, Operationen, Hungern…) und emotionalen Stress.

Unter Behandlung und Besserung dieser Ursachen kommt es zur Normalisierung der Schilddrüsenwerte. Eine der häufigsten Gründe für eine Umwandlungsstörung ist bei den meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis eine Nebennierenschwäche durch anhaltenden Stress:

9. Cortisol und DHEA im Speichel als Hinweis für eine Nebennierenschwäche

Mit dem Stressprofil können Sie Ihr Cortisol-Tagesprofil testen und herausfinden, ob eine Nebennierenschwäche der eigentliche Grund für Ihre vermeintlichen Hashimoto-Symptome ist! Sie sollten diesen Test machen, wenn Sie an Hashimoto-Syndrom leiden und in der Vergangenheit unter anhaltendem oder wiederkehrendem Stress gelitten haben und sich häufig müde und erschöpft fühlen. Die Symptome einer Nebennierenschwäche, die anfangs mit erhöhten Cortisol-Werten im Speichel korrelieren, sind von den Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion vom Typ Hashimoto oft nicht zu unterscheiden.

Wenn die vermeintlichen Schilddrüsen-Symptome sich nicht bessern durch die Hormonsubstitution, wird die Schilddrüse meist mit ansteigenden Hormon-Dosierungen „behandelt“. Diese Prozedur verschlechtert die Gesamtsituation der Patienten erheblich! Tatsächlich müssen unbedingt die Nebennieren getestet und ggf. behandelt werden. Lesen Sie mehr über Nebennierenschwäche, die sich hinter den Symptomen von Hashimoto-Thyreoiditis verbergen kann.

10. Testen Sie mit diesem Stuhltest, ob Ihre Darmflora intakt ist

Gesundheitscheck Darm ist eine mikrobiologische Analyse der aeroben und anaeroben Leitkeime, Schimmelpilze, Hefen sowie die quantitative Untersuchung auf Verdauungsrückstände, α-1-Antitrypsin, Calprotectin, Gallensäuren, Pankreas Elastase, sekretorisches IgA. Sinnvoll, wenn Sie unter Verdauungsproblemen leiden und/oder Stulunregelmäßigkeiten haben und/oder Blähungsbeschwerden haben. Dahinter steht meist eine Dysbiose.

Wenn die Darmflora nicht in Ordnung ist, können bis zu 20 Prozent des einzig stoffwechselaktiven Hormons der Schilddrüse (T3) nicht hergestellt werden.

11. Stuhltest auf Leaky-Gut-Syndrom – Ursache von Hashimoto?

Gesundheitscheck Darm Plus, wenn Sie an einigen der folgenden Symptomen leiden: Müdigkeit, Leistungsabfall, depressive Verstimmungen, chronische Magen-Darm-Beschwerden, Bauchkrämpfe, Völlegefühl, Reflux, Infektanfälligkeit, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

12. Testen Sie auf eine latente Glutenunverträglichkeit

Dieser Test ist sinnvoll für Hashimoto-Patienten, die zusätzlich an diesen Symptomen leiden: Verdauungsbeschwerden, Reizdarm, aufgetriebener Bauch, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Knochen- Gelenk- und Muskelschmerzen.

Ist die Stuhlprobe positiv auf Gliadin-/Transglutaminase-Antikörper, sollte die Aufnahme von Gluten für 10-12 Wochen gemieden werden. Verbessern sich die Symptome deutlich, bzw. verschlechtern diese sich nach wieder eingeführter glutenhaltiger Kost, kann von einer Glutenunverträglichkeit ausgegangen werden.

13. Jodausscheidung im Morgenurin und eigenen Jodbedarf testen

Jodid-Urintest: so können Sie herausfinden, ob Ihr hartnäckiges Übergewicht oder Ihre Schlappheit einen Jodmangel als Ursache hat.

14. Frauen testen mit diesem Speicheltest eine Östrogendominanz

Östrogendominanz können Sie leicht erkennen mit einer laborchemische Analyse der Steroidhormone Estradiol, Estriol und Progesteron im Speichel. Diesen Test sollten Frauen machen mit einer Schilddrüsenunterfunktion und den folgenden Symptomen: PMS, unerfüllter Kinderwunsch, Libidoverlust, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Wassereinlagerungen.

Verschiedene Studien zeigen, dass Frauen mit Hashimoto-Syndrom nicht selten gleichzeitig an Progesteronmangel und einer Östrogendominanz leiden. Dominant wirkende Östrogene verhindern dann, dass die Körperzellen die Schilddrüsenhormone T3 und T4 richtig verwerten können. Dann kann es zu Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion kommen, obwohl die Schilddrüse eigentlich genügend Hormone ausschüttet.

15. Hämopyrrolurie (HPU) im Urintest

Hämopyrrolurie (HPU) Urintest, um Hämopyrrol (HPU) im Urin zu bestimmen und einen funktionellen Vitamin-B6- und Zink-Mangel auszuschließen. Sinnvoll, wenn Sie an Hashimoto-Thyreoiditis und zugleich an einigen der folgenden Symptome leiden: blasse Gesichtsfarbe, Müdigkeit, Erschöpfung, Gesichtsschwellung, Empfindlichkeit auf Sonnenlicht, Schlafstörungen, Depression, Reizbarkeit, Hautveränderungen u.a.

Dieser Test untersucht auf eine häufig vorkommende Stoffwechselerkrankung, die von der Schulmedizin nicht anerkannt wird. HPU führt zu einem Vitalstoffverlust und infolgedessen zu Mangelerscheinungen, die chronische Erkrankungen wie Hashimoto-Syndrom auslösen können. Behandelt man die Hämopyrrolurie, dann bessern sich sehr oft auch die Symptome der Hashimoto-Thyreoiditis.

16. Glukose und Insulin (nüchtern) oder Adiponektin oder C-Peptid

Sollte bestimmt werden bei Heißhunger-Attacken und anfallsweiser Zittrigkeit. Eine Insulinresistenz kann damit nachgewiesen werden, die nicht selten bei Hashimoto-Thyreoiditis mit PCO-Syndrom und unerfülltem Kinderwunsch auftritt.

Behandlung

Ihr Hashimoto-Spezialist in München

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich in meiner Praxis in München schwerpunktmäßig mit Hashimoto-Thyreoiditis und anderen Autoimmunerkrankungen. Dabei konnte ich in tausenden Behandlungssitzungen mit meinen Patienten lernen was in der Hashimoto-Therapie wirklich hilft und was nicht.

Die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung ist relativ einfach: fundierte Kenntnisse über mögliche Ursachen von Autoimmunerkrankungen, ausreichend Zeit für eine ausführliche Befundaufnahme, eine individualisierte Behandlung und ein offenes Interesse an Menschen und deren ganz spezieller Lebenssituation.

Kann man Hashimoto-Syndrom heilen?

Mit der herkömmlichen sog. Schulmedizin ist keine kausale Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis möglich. Es werden nur die Symptome behandelt – und leider auch das häufig nur mit mäßigem Erfolg.

Mit einer komplementärmedizinischen Behandlung, die das Beste aus Schulmedizin, Naturheilkunde und Klassischer Homöopathie vereint, gibt es durchaus gut dokumentierte Heilungsverläufe bei Hashimoto-Thyreoiditis. Als absolute Basis der Behandlung sollte vor irgendeiner Form von Therapie eine ausführliche Diagnose stehen.

Es folgt eine stufenweise Therapie, die je nach Auffälligkeiten in der Diagnostik individuell angepasst wird:

  1. Ausgleich von Nährstoffdefiziten (wie unten beschrieben)
  2. Behandlung der Nebennierenschwäche
  3. Behandlung des Leaky-Gut-Syndroms
  4. Behandlung einer Östrogendominanz
  5. Darmsanierung
  6. Antientzündliche Strategien
  7. Richtige Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis
  8. Homöopathische Konstitutionsbehandlung
    Erfolgt von Anfang an parallel zu allen anderen Maßnahmen, um die eigentliche Ursache für die Schilddrüsenentzündung, die Fehlregulation im Immunsystem, behandeln zu können
  9. Psychotherapie als Selbsterfahrung
    Kann ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Therapie sein, um sich den eigenen Bedürfnissen und Zielen im Leben wieder bewusst zu werden und das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Bei Autoaggressionsprozessen, wie sie der Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde liegen, ist es zu Entfremdungsprozessen gekommen. Auf zellbiologischer Ebene kann man dies an der Bildung von Auto-Antikörpern deutlich sehen.

Meist sind Menschen mit Autoimmunkrankheiten sich selbst aber in einem größeren Zusammenhang fremd geworden – sie fühlen sich nicht mehr in (der) Ordnung.

Immer wieder berichten mir Patienten in der Praxis: „Ich kenne mich gar nicht mehr wieder“, „Ich funktioniere nur noch, bin wie gelähmt und hab mein Leben nicht mehr im Griff“, „Ich bin mir irgendwie selbst total fremd geworden“…

Ein entscheidendes Therapieziel ist es dann, dass Sie wieder mehr Möglichkeiten im Denken, Fühlen und Handeln bekommen, um ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft gestalten und genießen zu können. Es ist wichtig wieder auf klare Ziele zugehen zu können, anstatt nur vom Abgrund davon zu laufen.

Ich unterstütze Sie dabei als Experte für Lebensweisen, die ein gesundes Leben wahrscheinlicher machen. Die Basis dieser Herangehensweise ist die Humanistische Psychologie, die ich anbiete in Kurzzeittherapie in Einzelsitzungen oder als mehrjährige Gruppentherapie, z.B. in der Münchner Gruppe.

Ausgleich von Nährstoffdefiziten bei Hashimoto

Ich möchte hier allen Hashimoto-Betroffenen – auch denen, die nicht nach München in meine Praxis kommen können – die Möglichkeit geben von meiner praktischen Erfahrung mit Mikronährstoffen und Vitaminen in der Behandlung einer chronischen Entzündung der Schilddrüse zu profitieren.

Die meisten Hashimoto-Patienten profitieren sehr von der kurmäßigen Einnahme über 3 Monate von: Magnesium + Selen + Resveratrol + L-Tyrosin

Resveratrol hilft bei chronischer Entzündung

Die wirksamste antioxidativ wirkende Substanz aus dem Naturreich und damit unverzichtbar in der Behandlung von chronischen Entzündungen. Schützt die Körperzellen vor freien Radikalen und stabilisiert das Immunsystem. Durch effektives trans-Resveratrol in Kombination mit Polyphenolen aus Traubenkernextrakt werden die nützlichen Eigenschaften dieses Mittels optimiert.

OPC Resveratrol Formula, 60 Kapseln (2 Packungen für 3-Monats-Kur)
Nehmen Sie im ersten Monat täglich 2 Kapseln zu einer Mahlzeit ein und reduzieren Sie in Monat 2 und 3 auf täglich 1 Kapsel.

L-Tyrosin kann bei Müdigkeit und Konzentrationsproblemen helfen

Diese semi-essentielle Aminosäure ist für Hashimoto-Patienten sehr wichtig, weil sie Ausgangsstoff für Thyroxin und damit die Hormone T4 und T3 ist. Ein L-Tyrosin-Mangel bewirkt immer eine eingeschränkte Schilddrüsenleistung. Zudem ist L-Tyrosin für die Biosynthese der Nebennieren-Hormone Adrenalin und Noradrenalin, ebenso wie für das „Glückshormon“ Dopamin eine wichtige Vorläufersubstanz. Wenn die Nebenniere über einen längeren Zeitraum diese Stresshormone vermehrt herstellen musste, können sich die L-Tyrosin-Reserven erschöpfen. Die Folgen sind: Depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme.

L-Tyrosin 400, 60 Kapseln (3 Packungen für 3-Monats-Kur)
Täglich 2 Kapseln mit viel Flüssigkeit circa 30 Minuten vor einer Mahlzeit einnehmen. Achtung: dieses Mittel dürfen Sie nicht einnehmen, wenn eine (vorübergehende) Schilddrüsenüberfunktion vorliegt oder Sie gleichzeitig MAO-Hemmer zur Behandlung einer Depression einnehmen!

Wieviel Selen bei Hashimoto?

Ein Selen-Mangel kann Hashimoto begünstigen und verstärken. Die Supplementierung mit Selen bei Hashimoto zählt mittlerweile zur Standardtherapie. So kann eine 3-monatige Selentherapie mit 200 Mikrogramm erhöhte TPO-Antikörper signifikant senken.

Selen forte, 60 Kapseln (2 Packungen für 3-Monats-Kur)
Täglich 1 Kapsel mit etwas Wasser einnehmen

Selen ist ein bedeutsamer Cofaktor für die Bildung von aktiven Schilddrüsenhormonen und zugleich notwendig für die Umwandlung der inaktiven Form der Schilddrüsenhormone (T4) in die aktive Form (T3). Selen ist das Schutzelement für die Schilddrüse, denn bei der Herstellung von Schilddrüsenhormonen werden in hohem Maße reaktive Sauerstoffspezies gebildet, die das Schilddrüsengewebe schädigen können.

Zusammenfassung der positiven Wirkungen von Selen bei Patienten mit Hashimoto-Syndrom:

  • Wirkt als Antioxidanz gegen die Entzündung
  • Senkt TPO-Antikörper-Spiegel
  • Wichtig für Umwandlung von T4 in T3 als Bestandteil der Dejodasen
  • Entgiftung und Schutz der Leberzellen, d.h. mehr Umwandlung von T4 in T3

Verschiedene Studien haben eine deutliche Absenkung der Antikörper gegen die thyreoidale Peroxidase (TPO-AK) bei Pati­enten mit Autoimmunthyreopathie unter Seleneinnahme gezeigt (Schmidt K. et al. 1998; Gärtner, R., 2002; Scheck, R. und Adler, M., 2007). Erfahren Sie mehr über den Einfluss einer Selensubstitution auf den Verlauf einer Autoimmunthyreoiditis.

Braucht man Magnesium bei Hashimoto?

Magnesium wird im Körper zur Aktivierung von Vitamin D benötigt, weil es unerlässlich für alle Enzyme im Vitamin-D-Stoffwechsel ist. Zudem hat Magnesium eine deutlich entzündungshemmende Wirkung, die bei Autoimmunerkrankungen von großer Bedeutung ist.

Siebensalz Magnesium, 180 Kapseln (ausreichend für 3 Monate)
Nehmen Sie 2 Kapseln abends ein. Biogena Siebensalz Magnesium liefert sieben verschiedene Magnesiumverbindungen als ideale Mischung aus unterschiedlich löslichen und magnesiumreichen Verbindungen. Hierdurch wird eine gute Magnesiumversorgung erzielt – egal welche pH-Wert-Situation im Magen-Darm-Trakt vorherrscht. Magnesium darf nicht mit Eisenpräparaten kombiniert werden. 

Vitamin D einnehmen bei Hashimoto (wenn der Wert < 40 ng/ml) 

Vitamin D3 Tropfen
Täglich 1 Tropfen (enthält Vitamin D3 1.000 I.E.) bringt in ca. 6 bis 8 Wochen den gewünschten Erfolg. In abweichenden Fällen kann im Rahmen meiner Therapie eine individuelle Dosis berechnet werden.

Eisen einnehmen bei Hashimoto ( wenn Ferritin < 35 µg/l; Zielwert ca. 100 µg/l) 

Eisenmangel tritt als Folge von Hashimoto-Thyreoiditis sehr häufig auf, weil bei einer chronischen Entzündung der Eisenverbrauch des Organismus gesteigert ist. Eisenmangel führt wiederum zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen, weil T3 und T4 gebildet werden, indem Jod durch das Enzym Thyreoperoxidase (TPO) in Tyrosin eingebaut wird und das Enzym TPO eisenabhängig ist. Der Eisenmangel begünstigt wiederum die Entzündungsschübe (v.a. bei Frauen) und somit kommt ein Teufelskreis in Gang, der durch die Einnahme von Eisen und Antioxidantien gestoppt werden muss. Ist der Eisenmangel behoben, sieht man oft bald einen Abfall der Antikörperspiegel.

Bei Eisenmangel wird vom Arzt meist „Ferro Sanol Duodenal“ in Kapselform verordnet. Viele Patienten klagen unter der Einnahme unter Beschwerden wie: Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen.

Ich empfehle meinen Patienten ein rein pflanzliches Eisen, das in punkto Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit wesentlich besser ist. Das ist die Rückmeldung von Patienten und Laboranalyse.

MoFerrin 21, 60 Kapseln
Enthält 21 Milligramm rein pflanzliches Eisen in Kombination mit 40 Milligramm Vitamin C aus Amla- und Acerola-Extrakt, wodurch die Eisenaufnahme verbessert wird. Nehmen Sie täglich 1 Kapsel nüchtern oder 1–2 Stunden nach einer Mahlzeit. Halten Sie einen zeitlichen Abstand von min. zwei Stunden zur Einnahme von L-Thyroxin, Magnesium und Selen ein.

Sie können die Aufnahme des Eisens zusätzlich noch verbessern, wenn Sie Moferrin 21 kombinieren mit: Anaemodoron, Dilution, Fa. Weleda nehmen Sie 3 mal täglich 15 Tropfen vor der Mahlzeit mit wenig Wasser ein.

Vitamin B12 bei Hashimoto (wenn < 390 ng/l) 

Neben Folsäure und Eisen ist Vitamin B12 vor allem für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich. Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit bei, stärkt die Nerven, sorgt für einen gesunden Schlaf, einen normalen Homocysteinstoffwechsel (Arteriosskleroseprophylaxe) und eine normale Funktion des Immunsystems – alles, was Hashimoto-Patienten gut gebrauchen können.

Vitamin B12 liquid
Geben Sie täglich 1/2 Pipette (0,5 ml) nüchtern in den Mund und belassen Sie die Flüssigkeit einige Zeit dort bevor Sie es schlucken. Dieses Präparat enthält die drei im Körper natürlicherweise vorkommenden und biologisch wirksamen Vitamin-B12-Verbindungen: Methylcobalamin, Hydroxocobalamin und Adenosylcobalamin, die besser und schneller aufgenommen werden als die herkömmliche Verschreibung des synthetischen, biologisch inaktiven Vitamin B12 (Cyanocobalamin).

Folgende Personengruppen haben einen erhöhtem Bedarf an Vitamin B12:

  • Vegetarier und Veganer, da Vitamin B12 hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln (Leber, Fleisch, Milch, Eier) enthalten ist
  • Ältere Personen
  • Menschen mit viel Stress
  • Personen, die rauchen und regelmäßig Alkohol trinken
  • Menschen, die viel Sport treiben
  • Stillende Mütter
  • Menschen mit wenig Magensäure (Anazidität) wie es bei Schilddrüsen-Unterfunktion oft vorkommt
  • Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen: Magensäureblocker, Metformin
  • Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen, Darmentzündungen, Dysbiose oder Leaky-Gut-Syndrom

Folgende Symptome können auf einen Mangel hinweisen: Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, blasse Haut und Schleimhäute, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, Nervenschmerzen, Parästhesien (Kribbeln, Pelzigkeit), Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen.

Ich empfehle vorzugsweise Präparate der Fa. Biogena, weil sie Reinsubstanzen sind, also laktosefrei, fruktosefrei (nicht alle), glutenfrei und für Vegetarier geeignet.

Wieviel Jod bei Hashimoto?

Sollen Hashimoto-Patienten jodhaltige Nahrungsmittel meiden? Diese Frage wird mir oft in der Praxis gestellt und ich möchte sie hier für Sie beantworten.

Jod ist ein essentielles Spurenelement, wie auch Kupfer, Selen, Zink, Eisen u.a., was bedeutet, dass es der Körper nicht selbst herstellen kann und es daher mit der Nahrung zugeführt werden muss. Allerdings ist die Fähigkeit der Schilddrüse Jod aufzunehmen und zu speichern bei Hashimoto-Syndrom eingeschränkt.

Jod ist in den Mengen, wie es über die Nahrung – auch mit jodierten Nahrungsmitteln – aufgenommen wird, für Hashimoto-Patienten unbedenklich. Probleme kann es geben, wenn dauerhaft zu viel Jod aufgenommen wird (> 200 Mikrogramm/Tag). Dadurch kann der Entzündungsprozess, gerade bei jodempfindlichen Menschen, weiter angeheizt werden. Diese Reaktion ist besonders stark, wenn gleichzeitig ein Selenmangel vorliegt.

Eine verantwortungsvolle Jodaufnahme nach den individuellen Bedürfnissen ist wichtig, um Erkrankungen der Schilddrüse zu verhindern bzw. deren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.

Einen nachgewiesenen Jodmangel muss man immer langsam ausgleichen. Am besten wird die Fähigkeit zur Jodaufnahme zu Beginn der Behandlung mit homöopathischen Jod-Dosen getestet, bevor über die Nahrung und mit schwermetallgeprüften Braunalgen (Kelp) weiter vorsichtig rejodiert wird.

Kelp-Extrakt 100 mg
Enthält 150 Mikrogramm Jod und deckt damit 75 Prozent des Jodbedarfs eines erwachsenen Menschen zwischen dem 13. bis 50. Lebensjahr. Täglich 1 Kapsel zur Mittagsmahlzeit einnehmen.

Bitte nehmen Sie aber unbedingt das folgende homöopathische Mittel ein, bevor Sie mit Kelp-Extrakt beginnen, um zu testen, ob bei Ihnen eine Jodempfindlichkeit vorliegt:

Fucus vesiculosus D4 (Blasentang)
Täglich morgens 3 Globuli lutschen für 2 Wochen – ggf. absetzen wenn Sie folgende Symptome wahrnehmen: Unruhe, Reizbarkeit, Schweißneigung, Schlafstörung.

Richtige Ernährung

Wie bei allen chronischen Entzündungserkrankungen, so spielt auch bei der Hashimoto-Thyreoiditis die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht darum, sich strikt an eine spezielle „Hashimoto-Diät“ zu halten. Vielmehr kommt es darauf an, den Organismus gezielt mit den Nährstoffen zu versorgen, die ihm als Folge der Erkrankung nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, und zugleich Lebensmitteln den Vorzug zu geben, die einen entzündungshemmenden Effekt haben.

Studien bescheinigen der anti-entzündlichen Ernährungsweise, dass sie gerade bei Menschen mit einer Autoimmunerkrankung zu einer deutlichen Besserung ihrer Beschwerden beiträgt. Dazu gehört auch, möglichst konsequent auf Lebensmittel zu verzichten, die Entzündungen fördern (s. unten), die Zufuhr von Kohlenhydraten zu reduzieren und stattdessen bevorzugt (pflanzliche) Eiweiße zu verzehren. Zudem profitieren einige Hashimoto-Patienten von einer glutenfreien Ernährung.

Wichtige Hinweise für die individuelle Umstellung der Ernährungsweise liefern Untersuchungen wie eine Blutanalyse, ein Urin- oder Stuhltest (s. Diagnose), mit denen z.B. ein Mangel an Nährstoffen oder ein Leaky-Gut-Syndrom aufgedeckt werden können. Eine latente Glutenunverträglichkeit, die nicht dem Vollbild einer Zöliakie oder einheimischen Sprue entspricht, lässt sich mit dem Nachweis von Anti-Gliadin-sIgA sowie Anti-Transglutaminase-IgA im Stuhl bequem von zuhause aus untersuchen.

Gibt es eine Hashimoto-Diät?

Es gibt keine Hashimoto-Diät, die für alle Hashimoto-Patienten gleichermaßen gut ist. Auch wenn viele Hashimoto-Betroffene erwiesenermaßen von einer Ernährungsumstellung profitieren, so bleibt es letztlich jedem selbst überlassen, wie er sie im täglichen Leben umsetzt.

Wer z.B. feststellt, dass sich durch eine glutenfreie Ernährung keine Besserung einstellt, oder – umgekehrt – dass sich Kohlgerichte (s. unten) nicht ungünstig auf seine Beschwerden auswirken, für den macht es nur wenig Sinn, sich trotzdem in Verzicht zu üben. So gesehen, kommt es bei einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten immer auch auf die individuelle Verträglichkeit und die persönlichen Geschmacksvorlieben an.

Was soll man essen bei Hashimoto?

Im Zentrum einer anti-entzündlichen Ernährungsweise stehen pflanzliche (natürliche) Antioxidantien, die den Körper vor Freien Radikalen schützen und mit denen sich Entzündungsreaktionen sehr effektiv unterbrechen lassen. Besonders wirksame Antioxidantien sind die Vitamine A, C und E, die Spurenelemente Selen und Zink sowie verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe.

Diese befinden sich in frischem Obst und Gemüse, in Salaten, Kräutern und Sprossen, aber auch in Nüssen und Pflanzenölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind (s. unten). Auch Hülsenfrüchte gehören zu den Antioxidantien, die zudem viel Eisen und hochwertige Eiweiße liefern.

Etwa 700 Gramm Obst und Gemüse pro Tag sollten die Basis der Ernährung bilden. Bei der Auswahl der Gemüsesorten müssen Hashimoto-Patienten allerdings genauer hinschauen. Denn einige, eigentlich entzündungshemmende Gemüsesorten, wie etwa Grünkohl, sind für sie unter Umständen weniger gut geeignet, weil sie Inhaltsstoffe enthalten, die die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen (s. unten).

Bei Obst haben sich die Sorten als besonders günstig erwiesen, die nur wenig Fruchtzucker (Fruktose) enthalten. Dazu gehören z.B. alle Beerensorten, Limetten, Kiwi, Grapefruit, Pfirsiche, Orangen, Aprikosen, Guave, Papaya und Acerola.

Gewürze wie Ingwer, Pfeffer, Kurkuma oder Koriander enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung und wirken deshalb entzündungshemmend. Diejenigen unter Ihnen, die es sich einfach machen möchten und dennoch nicht auf die Heilkraft von Kurkuma verzichten möchten, nehmen:

Curcuma 500, 60 Kapseln
Patentierter Curcumin C3 Komplex aus der Gelbwurz und Bioperine aus schwarzem Pfeffer, das die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erhöht. Nehmen Sie 1 Kapsel pro Tag nach dem Mittagessen ein.

Einer der wichtigsten Nährstoffe für die Gesundheit der Schilddrüse und speziell für Hashimoto-Patienten ist Selen (s. Behandlung). Hashimoto-Betroffene sollten deshalb gezielt selenreiche Nahrungsmittel auf ihren wöchentlichen Speiseplan setzen. Neben Eiern und einigen Fischarten wie Lachs, Makrele oder Kabeljau gibt es auch eine Reihe von pflanzlichen Lebensmitteln, die viel Selen enthalten, allen voran Para- und Kokosnüsse, aber auch Hülsenfrüchte, Steinpilze und Garnelen.

Omega-3-Fettsäuren (wie Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure) dienen u.a. als Vorläufer von Botenstoffen im Körper, die für die Eindämmung von Entzündungen verantwortlich sind. Zugleich sind sie der natürliche Gegenspieler der Omega-6-Fettsäuren, die entzündungsfördernde Botenstoffe bilden. Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion haben zudem gehäuft erhöhte Blutfettwerte. Omega-3-Fettsäuren können den Triglyceridspiegel senken, tragen zu einer Verbesserung der LDL-Werte und Erhöhung der HDL-Werte bei und können nachweislich den Bluthochdruck senken.

Hashimoto-Patienten haben einen besonders hohen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren und sollten deshalb bevorzugt Nahrungsmittel essen, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten. Der beste Omega-3-Lieferant ist Fischöl, insbesondere von Kaltwasser-Seefischen. Hohe Gehalte finden sich aber auch in gemahlenem Leinsamen, Walnüssen, grünem Blattgemüse und in Chia-Samen.

Das richtige Öl zur Zubereitung von Speisen ist eine weitere wichtige Säule der anti-entzündlichen Ernährung: Öle wie Lein- bzw. Hanföl oder Rapsöl enthalten besonders viel Omega-3-Fettsäuren. Aber auch kaltgepresstes Oliven- und Walnussöl sind günstig. Dagegen sollten Distel- oder Sonnenblumenöl sparsam verwendet werden, weil sie reich an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren sind. Und: Palmfett, Butter-, Schweine- und Gänseschmalz sollten ganz vom täglichen Speiseplan gestrichen werden.

Es empfiehlt sich, sich mindestens zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit zuzubereiten. Beispielsweise enthalten Lachs, Thunfisch oder Makrele besonders viel Omega-3-Fettsäuren und wirken den Entzündungsprozessen deshalb effektiv entgegen.

Wenn Sie nicht regelmäßig fettreichen Meeresfisch essen möchten, können Sie auch durch dieses Präparat für eine ausgeglichene Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sorgen:

Omega-3-Fettsäuren, 180 Kapseln als 3-Monats-Packung
Enthält die standardisierten Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Nehmen Sie täglich 2 mal je 1 Kapsel zur Mahlzeit.

Eiweiß und seine Bausteine, die Aminosäuren, sind für den Körper unentbehrlich. Weil der Körper acht der insgesamt 20 Aminosäuren nicht selbst herstellen kann, sollte man etwa 50 bis 55 Gramm Eiweiß am Tag essen. Am besten wird der Bedarf vorwiegend mit pflanzlichen Eiweißen gedeckt, denn sie können leichter verstoffwechselt werden als Eiweiße tierischer Herkunft. Gute Eiweißlieferanten sind z.B. Hülsenfrüchte, Quinoa, Nüsse oder Sojabohnen. Da Sojabohnen Goitrogene (s. unten) enthalten, sollte man jedoch zunächst prüfen, ob sie gut vertragen werden.

Auch Kohlenhydrate sind für den Körper lebenswichtig. Doch kommt es hierbei vor allem auf die Art der Kohlenhydrate an. Vor allem industriell verarbeitete Kohlenhydrate wie Haushaltszucker, Weißmehl, weißer Reis, Cornflakes oder weiterverarbeitete Kartoffeln bestehen überwiegend aus einfachen (kurzkettigen) Kohlenhydraten. Und sie sorgen nicht nur für einen schnellen bzw. zu hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels und Insulinresistenz, sondern fachen auch Entzündungen an.

Sinnvoller ist eine Ernährung nach der Glykämischen Last. Danach sind vor allem naturbelassene (langkettige), ballaststoffreiche Kohlenhydrate günstig, die z.B. in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, zuckerarmem Obst und frischem Gemüse stecken. Leaky-Gut-Syndrom-Patienten sollten mit Vollkornprodukten allerdings vorsichtig sein.

Probiotika, aber auch Präbiotika wie die löslichen Ballaststoffe Inulin oder Oligfruktose stärken die Darmflora. Ein darmgesundes Lebensmittel ist z.B. probiotischer Joghurt: Seine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel der Darmflora ist wissenschaftlich belegt.

Lassen Sie sich inspirieren von Rezepten, die speziell für Menschen mit Autoimmunerkrankungen zusammengestellt wurden. Sie werden staunen, wie sehr sich Konzentration und Energie durch passende Mahlzeiten verbessern können.

Das Paleo-Kochbuch für Menschen mit Hashimoto und anderen Autoimmunerkrankungen

Was darf man nicht essen bei Hashimoto?

Tierische Lebensmittel sollten grundsätzlich mit Bedacht verzehrt werden, insbesondere wenn sie viel Fett enthalten. Denn die meisten Fleisch- und Wurstsorten, aber auch Innereien, Schweine-, Gänse- und Butterschmalz, fettreiche Milchprodukte, Eigelb und viele Fertiggerichte enthalten viel Arachidonsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren gehört. Aus dieser Säure bildet der Körper bestimmte Entzündungsbotenstoffe, die hochgradig entzündungsfördernd wirken.

Das heißt jedoch nicht, dass die Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren generell vermieden werden sollte. Vielmehr kommt es auf das richtige Verhältnis an. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Omega-6-Fettsäurem im Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis von höchstens 5:1 aufzunehmen. Ideal ist deshalb z.B., wenn der Konsum von (magerem) Fleisch und Wurst auf ein- bis zweimal pro Woche reduziert wird. Bei Milch- und Käseprodukten sollte man auf einen geringen Fettgehalt achten. Und statt in Schweine- und Butterschmalz lassen sich Gerichte auch gut in Rapsöl zubereiten.

Welche Lebensmittel meiden bei Hashimoto?

Es gibt Nahrungsmittel, die Hashimoto-Patienten meiden sollten. Sie enthalten sogenannte Goitrogene (engl. goiter = Kropf), die im Körper zu bestimmten Substanzen (Thiocyanate) umgebaut werden, die die Jodaufnahme in die Schilddrüse behindern. Dadurch wird der Einbau von Jod in Tyrosin und damit die Produktion von Schilddrüsenhormonen blockiert.

  • Kohlarten wie Blumenkohl, Weißkohl, Chinakohl, Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing
  • Brunnen- und Kapuzinerkresse
  • Radieschen
  • Steckrüben
  • Senf, Meerettich
  • Hirse
  • Bittermandeln
  • Pinienkerne
  • Sojaprodukte
  • Mais
  • Zwiebeln, Knoblauch und andere Lauchgemüse

Ob ein völliger Verzicht tatsächlich notwendig ist, wird kontrovers diskutiert. Kritiker verweisen darauf, dass schon eine sehr, sehr große (kaum erreichbare) Menge verzehrt werden müsse, um Hashimoto-Patienten gefährlich zu werden. Anders gesagt: Wer sich durch den Verzehr von goitrogenen Lebensmitteln nicht beeinträchtigt fühlt, braucht sie eigentlich auch nicht von seinem Speiseplan zu streichen.

Wichtig ist schließlich auch, dass die Mahlzeiten aus frischen Zutaten (am besten Bio-Ware) zubereitet werden. Demgegenüber sollte auf Lebensmittel, die chemische Zusatzstoffe, künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker enthalten, wie sie z.B. in vielen „Fertigprodukten“ enthalten sind, möglichst verzichtet werden.

Hashimoto und Gluten(unverträglichkeit)

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt, so etwa in Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel und Grünkern. Der konsequente Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel ist notwendig, wenn eine Glutenunverträglichkeit bzw. die Autoimmunerkrankung Zöliakie festgestellt wurde. Aber auch einige Hashimoto-Patienten, bei denen eine Unverträglichkeit des Klebereiweißes nicht nachgewiesen werden konnte, fühlen sich deutlich besser, wenn sie glutenhaltige Nahrungsmittel meiden.

Deshalb lohnt sich ein Versuch, sich für eine Weile glutenfrei zu ernähren. Dies gilt umso mehr, wenn der Darm Probleme bereitet, etwa, weil ein Leaky-Gut-Syndrom besteht. Bessern sich die Symptome, sollten Betroffene die glutenfreie Ernährung mindestens solange beibehalten, bis der Darm wieder gesund ist. Glutenfreie Alternativen sind: Amarant, Buchweizen, Kichererbsen, Quinoa und Reis. Ansonsten gilt: Bleibt eine spürbare Verbesserung der Krankheitsbeschwerden aus, ist es auch nicht notwendig, weiterhin auf Gluten zu verzichten.

L-Thyroxin

Üblicherweise werden bei Hashimoto-Thyreoiditis T4-Monopräparate (z.B. L-Thyroxin, Euthyrox) in den Dosierungen von 25 bis 200 Mikrogramm pro Tablette eingesetzt.

Gerade bei Umwandlungsstörungen von T4 in T3, die entstehen können durch Selenmangel, Erschöpfung, Depressionen, emotionalen Stress und schweren Allgemeinerkrankungen etc. ist die Einnahme eines T4-T3-Kombipräparates oder von Schilddrüsen-Extrakt ratsam. 

Es herrscht Einigkeit, dass bei manifester Schilddrüsenunterfunktion, d.h. erhöhtem TSH-Wert und erniedrigtem fT4, eine Hormon-Substitution mit L-Thyroxin selbstverständlich ist. Viel häufiger ist aber die subklinische Unterfunktion mit erhöhtem TSH und normalen oder grenzwertigem fT4 und fT3. Hier besteht Uneinigkeit bei Ärzten und Verwirrung bei Patienten, ab welchem TSH-Wert eine Hormonbehandlung erfolgen sollte.

Nach meiner Erfahrung kann diese Entscheidung nur unter Berücksichtigung der individuellen Situation der Patientin oder des Patienten getroffen werden. Verschiedene Faktoren müssen beachtet werden:

  • Wie lange besteht die Erkrankung schon?
  • Ist die Schilddrüse größenverändert?
  • Gibt es Knoten in der Schilddrüse?
  • Liegen Begleiterkrankungen vor?
  • Besteht eine Fettstoffwechselstörung? Das kardiovaskuläre Risiko muß durch Senkung von LDL-Cholesterin minimiert werden.
  • Wie alt ist die Patientin / der Patient? Patienten über 65 Jahre mit subklinischer Schilddrüsenunterfunktion haben eine dreifach höhere Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken!
  • Liegt ein Kinderwunsch vor? Frauen mit einer AIT haben eine dreimal höhere Frühabortrate als gesunde Frauen!
  • Besteht eine Schwangerschaft?
  • Wie ist das subjektive Wohlbefinden?

Eine Substitution mit L-Thyroxin bis zu einem TSH von 4,0 – 6,0 mU/l ist optional.

„Ein leicht erhöhter TSH-Wert bedeutet kein Gesundheitsrisiko. Daher ist es sinnvoll, bei einem TSH-Wert von vier oder leicht höher, erst einmal abzuwarten und die Werte regelmäßig zu kontrollieren. Viele fühlen sich nach einer Hormoneinnahme nicht besser. Man muss die Patienten behandeln und nicht ihre Laborwerte.“

Schilddrüsenexperte Prof. R. Gärtner, endokrinologische Abteilung LMU, München

Hormone allein reicht nicht

Obwohl hierzulande bis zu acht Millionen Menschen an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt sind, ist der Aufklärungsbedarf bei den Betroffenen über ihre Erkrankung enorm groß. Vor allem suchen sie nach einer Behandlung, die ihnen wirklich hilft. Denn die Schulmedizin behandelt nur die Symptome der autoimmunbedingten Schilddrüsenentzündung. Viele Menschen mit Hashimoto machen jedoch die Erfahrung, dass sich trotz regelmäßiger Tabletteneinnahme ihre Beschwerden kaum oder gar nicht bessern.

Sie wollen mehr über Diagnose und Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis erfahren? Reservieren Sie sich einen Platz in dem Vortrag von M. Breitenberger

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Kommentare

Feedback

  1. Ich bin begeistert von den schlüssig erklärten Fakten zu der Krankheit, die mich nun schon seit vielen Jahren begleitet. Ich habe mir direkt das Buch bestellt und schon einige Notizen gemacht da ich derzeit einige Symptome habe, die sich in den Blutwerten nicht wieder spiegeln. Ich habe angefangen Kurkuma zu mir zu nehmen da dieser bekanntlich gegen Entzündungen helfen soll, werde jetzt aber meinen Arzt auch auf die möglichen Nebenerscheinungen ansprechen bevor ich die Symptome als gegeben hinnehme. Vielen Dank für die Aufklärung.
    Heike S.
  2. Ich bin völlig begeistert von diesem Beitrag und den vielen, vielen Informationen. Ich weiß, dass ich seit ca. 35 Jahren Hashimoto habe. Dieser Artikel ist so kompakt, umfassend und sehr verständlich. Endlich bekam ich mal Informationen über meine Erkrankung in diesem Umfang. Seit diesem Jahr habe ich viele zusätzlich Probleme…Mit allen diesen neuen Kenntnissen werde ich meinen Endokrinologen und meine Hausärztin konfrontieren. Vielen Dank!!!
    Christiane
  3. Hallo Herr Breitenberger, Ihre informationen und Therapieideen klingen für mich schlüssig und vor allem umfassend durchdacht! Vielen dank dafür. Es wird klar, dass nicht nur die eine Tablette wirkt, sondern viele Faktoren eine Rolle spielen. Schade, dass ich in Münster noch keinen Arzt (weder Hausarzt, Endokrinologen) oder Heilpraktiker gefunden habe, der diesen großen Erfahrungsschatz und auch Therapieansatz hat. Die Schulmediziner sind bei der Vergabe von L-Tyroxin und manchmal noch Selen mit ihrem Latein am Ende. Die Heilpraktiker kommen klassisch mit dem Ansatz vollkommen auf Gluten und Milchprodukte zu verzichten. Echt traurig in Summe, wo es doch so viel wertvolle Informationen wie die von Ihnen im Internet gibt. Danke nochmal
    Grüße
    C.
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Erstellungsdatum:

10.01.2011

Autoren:

Markus Breitenberger, Heilpraktiker und Homöopath. Seit über 20 Jahren behandelt er in eigener Praxis schwerpunktmäßig Menschen mit Autoimmunerkrankungen. Autor von 2 Büchern zum Thema Autoimmunerkrankungen und Hashimoto-Thyreoiditis und zahlreichen medizinischen Fachartikeln.

Dr. Nicole Schaenzler, Philologin und Medizinjournalistin. Herausgeberin eines Gesundheitsmagazins und Fachautorin zahlreicher Bücher zu medizinischen Themen.

Quellen:

Breitenberger / Schaenzler: Autoimmunerkrankungen in den Griff bekommen: Die besten ganzheitlichen Therapien (GU Ratgeber Gesundheit) 

Breitenberger / Schaenzler: Hashimoto ganzheitlich behandeln: … und wieder in Balance kommen (GU Ratgeber Gesundheit)

Gesundheitsportal gesund.bund.de, eine Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit

Hahn, A. et al. Ernährung: Physiologische Grundlagen, Prävention, Therapie, 3. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2016

Drutel, A. et al. 2013. Selenium and the thyroid gland: more good news for clinicians. Clin Endocrinol. 78(2):155-164. doi: 10.1111/cen.12066

Gärtner, R. et al. 2002. Selenium supplementation in patients with autoimmune thyroiditis decreases thyroid peroxidase antibodies concentrations. J Clin Endocrinol Metab. 87(4):1687-1691. doi: 10.1210/jcem.87.4.8421

Gröber, U. Arzneimittel und Mikronährstoffe: Medikationsorientierte Supplementierung, 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: WVG Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2014

Normal Thyroid Function and the Risk of Atrial Fibrillation: the Rotterdam Study, The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Volume 100, Issue 10, 1 October 2015, Pages 3718–3724

Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis noch nicht genug erforscht, Was übersieht die Medizin?, Anna Clemens in Spektrum.de, 11/2019

Hashimoto-Thyreoiditis: Laborkosmetik vermeiden, Ärztezeitung.at, 02/2018

Herold: Innere Medizin

Amboss

Mikronährstoff-Coach