Praxis Breitenberger

  • Kontakt
  • Home
  • Leistungen
    • Homöopathie
    • Psychotherapie
  • Schwerpunkte
    • Chronische Erschöpfung
    • Darmsanierung München
  • Über mich
  • Ratgeber
    • Autoimmunerkrankungen
      • Autoimmunerkrankung
      • Rheumatoide Arthritis
      • Multiple Sklerose
      • Andere Autoimmun-Artikel
        • Lupus erythematodes
        • PBC: primär biliäre Cholangitis
        • Methotrexat (MTX)
    • Schilddrüsenerkrankungen
      • Hashimoto-Thyreoiditis
      • Morbus Basedow
      • Alle Schilddrüsen-Artikel
        • L-Thyroxin
        • Selbsttest Hashimoto
        • Hashimoto ganzheitlich behandelt
        • Erfahrungsbericht Hashimoto
        • Richtige Ernährung bei Hashimoto
        • Abnehmen trotz Hashimoto
        • Hashimoto & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenwerte & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenüberfunktion & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenunterfunktion & Schwangerschaft
        • Jod und Schilddrüse
    • Stress & Erschöpfung
      • Chronisch müde & erschöpft
      • Mitochondriale Erschöpfung
      • Stille Entzündungen
      • Nebennierenschwäche
      • Andere Artikel zu Stress & Erschöpfung
        • Dysreguliertes Nervensystem
        • Immer müder: was oft übersehen wird
        • Erschöpfung nach Infekt
        • Long-Covid
        • Stille Entzündung: Selbsttest
        • Nebennierenschwäche: Selbsttest
        • Nebennieren stärken
        • Experteninterview
        • Cortisolmangel
        • Burnout
        • Tinnitus
        • Unterzucker bei Nicht-Diabetikern
        • Besser Durchschlafen
    • Magen & Darm
      • Gesunde Darmflora
      • Reizdarmsyndrom
      • Durchlässiger Darm (Leaky Gut)
      • Andere Artikel zu Magen & Darm
        • Blähbauch
        • Glutenunverträglichkeit
        • Histaminintoleranz
        • SIBO behandeln
        • Morbus Crohn & Colitis ulcerosa
    • Frauengesundheit
      • Östrogendominanz
      • Wechseljahre
      • PCO-Syndrom
      • Andere Artikel für Frauen 
        • Progesteronmangel
        • Erfahrungsbericht
        • Selbsttest: Progesteronmangel
        • Selbsttest: Östrogendominanz
        • Ernährung bei Östrogendominanz
        • Übergewicht
    • Alle anderen Ratgeber anzeigen
      • Gesundheit allgemein
        • Vitamin-D-Mangel
        • Longevity  – gesundes Altern
        • Detox – aber richtig
        • Andere Artikel zu Gesundheit allg.
          • Gesunder Schlaf
          • Salutogenese & Resilienz
          • Schwermetalle ausleiten
      • Herz & Stoffwechsel
        • Metabolisches Syndrom
        • Bluthochdruck
        • Andere Artikel zu Herz & Stoffwechsel
          • Insulinresistenz
          • Cholesterinwerte erhöht
          • Fettleber
      • Infekte & Infektionen
        • Infektanfälligkeit
        • Sinusitis
        • Andere Artikel zu Infekte & Infektionen
          • Borreliose
          • Zecken & FSME
          • COVID-19
      • Männergesundheit
        • Wechseljahre beim Mann
        • Chronischer Schlafmangel
      • Kindergesundheit
        • Streptokokken ohne Antibiotika
        • Fieber & Fieberkrampf
        • ADHS
        • Andere Artikel zu Kindergesundheit
          • Homöopathie für Kinder
          • Schadet Krippenbetreuung?
          • Bindungstheorie
          • Schreibaby
          • Schlaf gut Baby
          • Masern & Impfung
          • Scharlach ohne Antibiotika
          • Tetanus
      • Schmerzen
        • Fibromyalgie-Syndrom
        • Kopfschmerzen & Homöopathie
        • Andere Artikel zu Schmerzen
          • Zahnschmerzen & Homöopathie
          • Ohrenschmerzen & Homöopathie
          • Blasenentzündung & Homöopathie
          • Halsschmerzen & Homöopathie
          • Selbsttest Fibromyalgie
          • Fibromyalgie: richtige Ernährung
          • Bandscheibenvorfall
      • Haut
        • Neurodermitis
        • Schuppenflechte (Psoriasis)
      • Allergien
        • Heuschnupfen
        • Nesselsucht (Urtikaria)
        • Andere Artikel zu Allergie
          • Allergisches Asthma
          • Homöopathie bei Allergie
      • Krebs
        • Krebs ganzheitlich begleitet
      • Psychotherapie
        • Bedürfnisse & Sucht
        • Menschliches Potential
        • Andere Artikel zu Psychotherapie 
          • Normale Depression
          • Das Gewissen
      • Homöopathie
        • Homöopathie & Globuli
        • Homöopathische Arzneimittel
        • Homöopathische Potenzen
        • Homöopathische Reiseapotheke
        • Andere Artikel zu Homöopathie
          • Reiseübelkeit & Homöopathie
          • Homöopathie bei Durchfall
          • Homöopathie bei Entzündungen
          • Homöopathie bei Fieber
          • Homöopathie bei Erkältung
          • Radioaktivität & Homöopathie
  • Termin: Vor Ort oder Video
Home ᐳ Ratgeber ᐳ Schilddrüse ᐳ Jod und Schilddrüse

Jod und Schilddrüse

Von Markus Breitenberger, Heilpraktiker und Dr. Nicole Schaenzler, Medizinredakteurin

Aktualisiert am 19. Juni 2026

Alle Inhalte werden von medizinischen Fachjournalistinnen überprüft.
Qualitätsrichtlinien des Redaktionssteams

Jod muss als essentielles Spurenelement dem menschlichen Organismus über die Nahrung zugeführt werden, um ausreichend Schilddrüsenhormone herstellen zu können.

Inhaltsverzeichnis

  • Welche Funktion hat die Schilddrüse?
  • Wieviel Jod braucht man am Tag?
  • Was passiert bei Jodmangel?
  • Was passiert bei Jodüberschuss?

Welche Funktion hat die Schilddrüse?

Die an der Vorderseite des Halses, unterhalb des Kehlkopfes gelegene Schilddrüse bildet die beiden lebenswichtigen Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin); sie ist damit ein zentrales Steuerorgan des Körpers.

Denn über diese Hormone beeinflusst sie unter anderem den Stoffwechsel, die Herzfunktion, die Verdauung, die Nerven- und Muskelfunktion, die Sexualität und Fruchtbarkeit. Darüber hinaus ist eine gesunde Schilddrüse für unser psychisches Wohlbefinden wichtig. Bei Kindern sind die Schilddrüsenhormone außerdem für die Wachstumssteuerung zuständig.

Produktion und Freisetzung der Schilddrüsenhormone werden über einen komplexen Regelkreis (Hypophysen-Schilddrüsen-Regelkreis, thyreotroper Regelkreis) mithilfe von Botenstoffen gesteuert. Angeregt vom Hypothalamus im Gehirn, schüttet die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) TSH (Thyreozyten-stimulierendes Hormon) aus, das die Schilddrüse dazu anregt, T4 und T3 zu bilden.

Nimmt die Hormonkonzentration im Blut zu, wird die Produktion von TSH wieder gedrosselt. Auf diese Weise wird eine zu hohe Hormonkonzentration im Blut verhindert. Ist der Hormonspiegel im Blut wieder abgesunken, beginnt der Regelkreis von vorn und die Hypophyse schüttet wieder vermehrt TSH aus.

Warum ist Jod für die Schilddrüse so wichtig?

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das nur in winzigen Mengen im Körper vorkommt und mit der täglichen Ernährung aufgenommen werden muss.

Beide Schilddrüsenhormone haben einen Jodanteil: Das Thyroxin besitzt vier Jod-Atome (deshalb: T4), das Trijodthyronin drei Jod-Atome (daher: T3). Durch die Abspaltung eines Jod-Atoms kann im Körper aus dem weniger wirksamen, aber dafür langlebigeren T4 das kurzlebigere, aber wirkungsstärkere Hormon T3 gebildet werden.

Damit ist Jod ein zentraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass immer genug Jod aufgenommen wird. Denn steht der Schilddrüse zu wenig Jod zur Verfügung, kann sie nicht genug Hormone bilden. Bleibt dieser Zustand bestehen, versucht die Schilddrüse den Mangel auszugleichen, indem sie wächst.

Diese Form der Schilddrüsenvergrößerung wird Jodmangel-Kropf oder auch Jodmangel-Struma genannt. Dabei kann das Schilddrüsengewebe gleichmäßig vergrößert sein (Struma diffusa) oder – häufiger – sind es einzelne Areale, die größer werden (Struma nodosa) und sich dann als knotige Veränderungen zeigen.

In beiden Fällen wird die Schilddrüsenvergrößerung mit der Zeit von außen sichtbar und kann Beschwerden verursachen, zum Beispiel ein Engegefühl im Hals, Probleme beim Schlucken, Heiserkeit und/oder pfeifende Atemgeräusche. 

Lassen Sie sich beraten und buchen einen Termin in meiner Praxis in München oder online in einer Videosprechstunde:

Termin: Vor Ort oder Video

Wieviel Jod braucht man am Tag?

Auf dem Festland, insbesondere im Gebirge, wurde das leicht wasserlösliche Jod nach der Eiszeit und durch Regen aus den Böden ausgewaschen. Jod kommt heute in beachtlichen Mengen nur noch im Meerwasser und heißen Quellen vor. Alle tierischen und pflanzlichen Agrarprodukte – auch in Bioqualität – die auf Böden fern vom Meer gedeihen, enthalten wenig Jod.

Um ausreichend mit Jod versorgt zu sein, benötigen Jugendliche und Erwachsene ca. 200 Mikrogramm Jod pro Tag. Diesen Bedarf decken Sie durch den regelmäßigen Verzehr von 5 Gramm Jodsalz pro Tag und die tägliche Verwendung von natürlichen Lebensmitteln mit hohem Jodgehalt und den Verzehr von zwei mal Meeresfisch pro Woche.

Die mittlere Jodaufnahme der in Deutschland üblichen Ernährung deckt weniger als zwei Drittel des Bedarfs (ca. 115 bis 120 Mikrogramm/Tag) und so hat derzeit ca. ein Drittel der Bevölkerung einen Jodmangel.

Eine angemessene Jodaufnahme ist wichtig, um Erkrankungen der Schilddrüse zu verhindern bzw. deren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Welche Joddosis hierfür die richtige ist, muss jedoch immer im Einzelfall entschieden werden, dabei spielen auch das Alter und die Frage, ob eine Schwangerschaft besteht oder gestillt wird, eine Rolle.  Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Jodaufnahme von:

Jugendliche/Erwachsene
(13. bis 50. Lj)
Erwachsene
(> 50. Lj)
SchwangereStillende
200 Mikrogramm180 Mikrogramm230 Mikrogramm260 Mikrogramm
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Welche Nahrungsmittel sind gute Jodlieferanten?

Jod findet sich in der Nahrung, zum Beispiel in (pro 100g):

  • Seelachs 260 Mikrogramm
  • Schellfisch 100-300 Mikrogramm
  • Hering, Thunfisch 100-250 Mikrogramm
  • Kabeljau, Scholle 50-200 Mikrogramm
  • Garnelen, Miesmuscheln 130 Mikrogramm
  • Seelachs 75 Mikrogramm
  • Milch(-produkte) 10 Mikrogramm
  • Hühnerei 10 Mikrogramm
  • Kiwi 80 Mikrogramm
  • Feldsalat 6o Mikrogramm
  • Spinat 20 Mikrogramm
  • Grünkohl 12 Mikrogramm

Eine gute Möglichkeit ausreichend Jod aufzunehmen, ist die Verwendung von Jodsalz anstelle des normalen Speisesalzes. Derzeit enthält ein Gramm Jodsalz im Schnitt zwischen 15 bis 25 Mikrogramm Jod. Damit entsprechen 5 Gramm Jodsalz pro Tag etwa 75 bis 125  Mikrogramm Jod – und damit genug, um etwa die Hälfte des empfohlenen täglichen Bedarfs zu decken. Nur Jodsalz, das direkt gegessen wird, z.B. auf dem Ei, wird aufgenommen – nicht das Jodsalz aus dem Nudelwasser.

Die Lebensmittel, die hierzulande üblicherweise verzehrt werden, enthalten im Allgemeinen zu wenig Jod, um den täglichen Bedarf abzudecken. Tatsächlich werden laut verschiedener Untersuchungen dem Körper über die Ernährung nur 60 bis 70 Prozent der notwendigen Jodmenge zugeführt – für eine Schilddrüse, die reibungslos funktionieren soll, auf Dauer eindeutig zu wenig.

Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung darauf hingewiesen, dass hierzulande wieder eine Unterversorgung mit Jod auf dem Vormarsch ist. Um diesen unguten Trend zu stoppen, schlägt die DGE vor, zukünftig den Jodgehalt von industriell und handwerklich verwendetem Speisesalz zu erhöhen, um so auf den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Bereich von 20 Mikrogramm bis 40 Mikrogramm Jod pro Gramm Salz zu kommen. Zudem sollten die Speisen in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung mit Jodsalz zubereitet werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat daher Ende der 1980-er Jahre bestimmt, dass in Jodmangelländern das Speisesalz systematisch mit einer Jodkonzentration von 20 Mikrogramm pro Gramm Salz angereichert wird.

Der kollektiven Jodverordnung kann man aber auch durchaus kritisch gegenüber stehen. Prof. Hengstmann, ehemaliger Leiter der Schilddrüsenambulanz am Berliner Urban Krankenhaus, hat das Dilemma der kollektiven Jodprophylaxe auf den Punkt gebracht: 

Für 90 Prozent der Bevölkerung ist die Zwangsjodierung kein Problem, die restlichen 10 Prozent aber leiden darunter.

Prof. Hengstmann

Was passiert bei Jodmangel?

Es wird geschätzt, dass mehr als 90 Prozent der Kropferkrankungen durch eine ausreichende Jodversorgung vermieden werden könnten. Langfristig droht zudem eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose), wenn die Jodzufuhr weiterhin ungenügend bleibt. Dann produziert die Schilddrüse aufgrund des fehlenden Jods irgendwann immer weniger T4 und T3, sodass sich Symptome einer Unterfunktion einstellen wie Stoffwechselstörungen, Störungen des Herzschlags, Gewichtszunahme, Infektanfälligkeit, psychische Unausgewogenheit und bei Kindern auch Entwicklungsstörungen.

Das Risiko für eine Kombination Jodmangel-Kropf und Schilddrüsenunterfunktion nimmt mit fortschreitendem Alter zu. Allerdings sind nicht alle Arten Schilddrüsenunterfunktion mit einer Kropfbildung verbunden, häufiger ist eine Unterfunkton der Schilddrüse Folge autoimmuner Umbauprozesse im Rahmen einer Hashimoto-Thyreoiditis, was dann eher zu einer Schrumpfung der Schilddrüse führt.

Eine weitere Anpassungsreaktion des Körpers auf Jodmangel kann die Bildung von Schilddrüsenknoten sein: heiße Knoten, die zu einer unkontrollierten Schilddrüsenproduktion führen, aber auch kalte Knoten, die das Risiko für Schilddrüsenkrebs erhöhen.

Was passiert bei Jodüberschuss?

So wichtig eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Jod für die reibungslose Funktion der Schilddrüse ist, so problematisch kann es allerdings auch sein, wenn die tägliche Jodzufuhr deutlich über dem Bedarf des Körpers liegt.

Dann kann es passieren, dass die Schilddrüse nun vermehrt Hormone produziert und so eine behandlungsbedürftige Schilddrüsenüberfunktion (jod-induzierte Hyperthyreose) hervorruft.

Außerdem können sich bereits bestehende Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis verschlimmern, wenn über einen längeren Zeitraum konstant zu viel Jod aufgenommen wird.

Grundsätzlich gilt: Menschen, die an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leiden, sollten auf eine erhöhte Tageszufuhr von Jod verzichten. Dazu gehört auch, keine jodhaltigen Nahrungsergänzungsmittel aus getrockneten Algen oder Seetang auf eigene Faust einzunehmen, auf jodhaltige Wunddesinfektionsmittel zu verzichten und jodhaltige Röntgenkontrastmittel möglichst zu meiden.

Auch was den Genuss von jodreichen Mineralwässern betrifft, sollte man vorsichtig sein. Wichtig ist zudem, Milchprodukten aus biologischem Anbau den Vorzug zu geben. Der Grund: Milch und Milchprodukte aus konventioneller Landwirtschaft können stark jodhaltig sein, ohne dass der Verbraucher darüber Bescheid weiß. Denn nach wie vor gibt es keine Kennzeichnungspflicht für Jod im Tierfutter.

Ein Liter Milch aus konventioneller Landwirtschaft kann zwischen 400 bis 1.200 Mikrogramm Jod enthalten, also doppelt bis sechsfach so viel als die empfohlene Menge. Eine Jodaufnahme von > 500 Mikrogramm stuft das Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch auch für Schilddrüsengesunde als gefährlich ein. 

Wann sollte Jod eingenommen werden?

Grundsätzlich empfiehlt sich eine Substitutionstherapie mit Jod immer dann, wenn ein nachgewiesener Jodmangel behoben und/oder das Wachstum eines Kropfes gestoppt werden muss, der aufgrund eines Jodmangels entstanden ist.

Die Aufnahme von Jod über Meeresfisch ist bedenklich, wegen der Überfischung der Meere und der hohen Schwermetallbelastung. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit sind vor allem Meeresalgen als besonders wertvolle Jodlieferanten anzusehen.

Aus diesem Grund wurde Phyto-Jod 200 mit natürlichem Jod aus der als Kelp bezeichneten Braunalge Ascophyllum nodosum entwickelt. Die Alge wächst in unberührten Gewässern der schottischen Hebriden-Inseln des nördlichen Atlantiks, wird selektiv mit modernster Technik geerntet und ist Bio-zertifiziert. 

Phyto-Jod 200, 90 Kapseln
Täglich 1 Kapsel mit viel Flüssigkeit nach einer Mahlzeit einnehmen.

Bei einem Jodmangelkropf, bei dem gleichzeitig eine Schilddrüsenunterfunktion besteht, wird Jod oft in Kombination mit L-Thyroxin verordnet. Auch bei einer Hashimoto-Thyreoiditis kann die zusätzliche Aufnahme von Jod angezeigt sein, insbesondere, wenn die Jodausscheidung im Urin < 100 Mikrogramm/l beträgt. 

Weitere Gründe für die Einnahme von Jod-Präparaten sind eine Schwangerschaft und Stillzeit, wenn es nicht gelingt, den erhöhten Jodbedarf über die Nahrung zu decken. 

Wie viel Jod sollte in der Schwangerschaft aufgenommen werden?

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf eine ausreichende Jodversorgung achten. Eine ausreichend hohe Jod-Zufuhr ist wichtig für die optimale Entwicklung von Ungeborenen und Säuglingen – wie zahlreiche Studien belegen.

Der Tagesbedarf bei Schwangeren und Stillenden liegt laut WHO bei 250 μg/Tag. Das ist erreichbar durch regelmäßigen Verzehr jodreicher Lebensmittel, wie Seefisch, Kartoffeln und Milchprodukte.

Aber die meisten Menschen sind in ihrem Ernährungsverhalten nicht ganz so konsequent. Von Ärzten wird daher in der Schwangerschaft die zusätzliche Einnahme von 100-150 Mikrogramm Jod pro Tag empfohlen. Ich empfehle den Jodbedarf zuvor zu testen. Ob Sie ausreichend mit Jod versorgt sind, können Sie leicht durch einen Urintest feststellen.

Sind Sie ausreichend mit Jod versorgt?

Als ausreichend sieht die WHO eine Jodaufnahme an, wenn sie zu einer Jodkonzentration im Urin von 100 bis 200 Mikrogramm pro Liter führt. Gemessene Werte über 300 Mikrogramm pro Liter gelten als gesundheitsschädliche Jodbelastung, Werte unter 50 Mikrogramm pro Liter als Jodmangel. Bei einer Jodkonzentration im Urin von weniger als 25 Mikrogramm pro Liter liegt laut Definition der Weltgesundheitsorganisation ein schwerer Jodmangel vor. 

Ein Jodmangel bleibt häufig lange unentdeckt – doch die Auswirkungen auf Ihre Schilddrüse und Ihr Wohlbefinden können tiefgreifend sein. In meiner Praxis für Homöopathie und Psychotherapie in München nehme ich mir Zeit für eine individuelle und ganzheitliche Betrachtung. Melden Sie sich gerne.

Termin: Vor Ort oder Video

Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber etwas kaufen, erhalte ich von den verlinkten AnbieterInnen eine Provision. Für KäuferInnen entstehen dabei keine Nachteile oder zusätzliche Kosten.

Über den Autor

Markus Breitenberger, Heilpraktiker für Naturheilkunde in MünchenMarkus Breitenberger, Heilpraktiker für ganzheitliche Medizin mit Schwerpunkt Autoimmunerkrankungen, Schilddrüse, hormonelle Beschwerden und chronische Erschöpfung

Markus Breitenberger führt seit über 25 Jahren eine eigene Praxis für Komplementärmedizin in München. In seiner Arbeit verbindet er naturheilkundliche Erfahrung mit einer wissenschaftlich fundierten Analyse von Symptomen, Laborwerten und möglichen Ursachen chronischer Beschwerden. Sein Wissen teilt er regelmäßig in Ratgeber- und Fachartikeln. Zudem ist er Buchautor von zwei Gesundheitsratgebern, die im Gräfe und Unzer Verlag erschienen sind.

Erfahren Sie mehr über Markus Breitenberger und seine Praxisphilosophie.

Alle Ratgeber-Artikel werden wissenschaftlich überprüft von Dr. Nicole Schaenzler (Medizinredakteurin).

Transparenz- & Gesundheitshinweis

Die Ratgeber-Inhalte auf dieser Internetseite dienen ausschließlich der allgemeinen Information, Gesundheitsbildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Sie spiegeln Erfahrungen und Sichtweisen aus der ganzheitlichen Naturheilkunde wider und stellen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose, Therapieempfehlung oder ein Heilungsversprechen dar. Die Nutzung der Inhalte erfolgt in eigener Verantwortung. Die Informationen ersetzen nicht die persönliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder einen anderen qualifizierten Therapeuten. Bei akuten Beschwerden, starken Schmerzen, psychischen Krisen, Suizidgedanken oder anderen ernsthaften Symptomen wenden Sie sich bitte umgehend an den ärztlichen Notdienst, den Rettungsdienst oder eine geeignete medizinische Fachstelle. Laufende ärztliche Behandlungen, verordnete Medikamente oder therapeutische Maßnahmen sollten Sie niemals ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten unterbrechen, verändern oder absetzen. Ich bemühe mich, die Inhalte sorgfältig zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren. Dennoch übernehme ich keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.

Quellen

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Kategorien: Schilddrüse

Home ᐳ Ratgeber ᐳ Schilddrüse ᐳ Jod und Schilddrüse

Anschrift

Praxis Markus Breitenberger
Heilpraktiker
Klenzestraße 60
80469 München

Kontakt

089 / 202 44 844
info@praxis-breitenberger.de

Infos

  • Kosten & Erstattung

  • FAQs

  • Ratgeber
  • Datenschutz

  • Impressum

Leistungen

  • Homöopathie
  • Psychotherapie

Cookie-Einstellungen ändern

  • Kontakt
  • Home
  • Leistungen
    • Homöopathie
    • Psychotherapie
  • Schwerpunkte
    • Chronische Erschöpfung
    • Darmsanierung München
  • Über mich
  • Ratgeber
    • Autoimmunerkrankungen
      Alles was Sie über Autoimmunerkrankungen wissen sollten: Symptome, Diagnostik und ganzheitliche Behandlung. Mit vielen praktischen Tipps, die Sie direkt umsetzen können.
      • Autoimmunerkrankung
      • Rheumatoide Arthritis
      • Multiple Sklerose
      • Andere Autoimmun-Artikel
        • Lupus erythematodes
        • PBC: primär biliäre Cholangitis
        • Methotrexat (MTX)
    • Schilddrüsenerkrankungen
      Ratgeber-Artikel vom Experten für Schilddrüsenerkrankungen. Was Sie tun können bei Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow, um sich schnell und nachhaltig wieder besser zu fühlen. Mit vielen praxisbewährten Tipps, die Sie selbst direkt umsetzen können.
      • Hashimoto-Thyreoiditis
      • Morbus Basedow
      • Alle Schilddrüsen-Artikel
        • L-Thyroxin
        • Selbsttest Hashimoto
        • Hashimoto ganzheitlich behandelt
        • Erfahrungsbericht Hashimoto
        • Richtige Ernährung bei Hashimoto
        • Abnehmen trotz Hashimoto
        • Hashimoto & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenwerte & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenüberfunktion & Schwangerschaft
        • Schilddrüsenunterfunktion & Schwangerschaft
        • Jod und Schilddrüse
    • Stress & Erschöpfung
      Ratgeber-Artikel rund um Stress-Erkrankungen, lt. WHO einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts. Themen wie Burnout, Nebennierenschwäche oder Tinnitus. Erfahren Sie hier, was Sie für ein gelassenes Leben brauchen. Mit vielen wertvollen Tipps, die Sie direkt umsetzen können – garantiert stressfrei!
      • Chronisch müde & erschöpft
      • Mitochondriale Erschöpfung
      • Stille Entzündungen
      • Nebennierenschwäche
      • Andere Artikel zu Stress & Erschöpfung
        • Dysreguliertes Nervensystem
        • Immer müder: was oft übersehen wird
        • Erschöpfung nach Infekt
        • Long-Covid
        • Stille Entzündung: Selbsttest
        • Nebennierenschwäche: Selbsttest
        • Nebennieren stärken
        • Experteninterview
        • Cortisolmangel
        • Burnout
        • Tinnitus
        • Unterzucker bei Nicht-Diabetikern
        • Besser Durchschlafen
    • Magen & Darm
      Ratgeber-Artikel rund um Magen-Darm-Beschwerden und deren systemische Auswirkungen. Themen wie Dysbiose, Darmsanierung oder Leaky Gut Syndrom vom Experten verständlich erklärt. Mit vielen praktischen Tipps, die Sie direkt umsetzen können.
      • Gesunde Darmflora
      • Reizdarmsyndrom
      • Durchlässiger Darm (Leaky Gut)
      • Andere Artikel zu Magen & Darm
        • Blähbauch
        • Glutenunverträglichkeit
        • Histaminintoleranz
        • SIBO behandeln
        • Morbus Crohn & Colitis ulcerosa
    • Frauengesundheit
      Rund ums Thema Frauengesundheit erfahren Sie hier alles was Sie wissen sollten zu Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahre, Kinderwunsch… Mit vielen praktischen Tipps, die Sie direkt umsetzen können.
      • Östrogendominanz
      • Wechseljahre
      • PCO-Syndrom
      • Andere Artikel für Frauen 
        • Progesteronmangel
        • Erfahrungsbericht
        • Selbsttest: Progesteronmangel
        • Selbsttest: Östrogendominanz
        • Ernährung bei Östrogendominanz
        • Übergewicht
    • Alle anderen Ratgeber anzeigen
      • Gesundheit allgemein
        In der heutigen naturwissenschaftlich geprägten Medizin kümmert man sich viel um Krankheit und wenig um Gesundheit! Erfahren Sie hier, was Sie wissen sollten über das Wichtigste im Leben: Ihre Gesundheit – und wie ansteckend diese sein kann.
        • Vitamin-D-Mangel
        • Longevity  – gesundes Altern
        • Detox – aber richtig
        • Andere Artikel zu Gesundheit allg.
          • Gesunder Schlaf
          • Salutogenese & Resilienz
          • Schwermetalle ausleiten
      • Herz & Stoffwechsel
        Informationen zu Ursachen, Symptomen und Therapie häufiger Herz-Kreislauf-Krankheiten und wie Sie Risiken erkennen und vermeiden können.
        • Metabolisches Syndrom
        • Bluthochdruck
        • Andere Artikel zu Herz & Stoffwechsel
          • Insulinresistenz
          • Cholesterinwerte erhöht
          • Fettleber
      • Infekte & Infektionen
        Ratgeber-Artikel rund um Infektionskrankheiten: Themen wie Streptokokken, Tetanus oder Borreliose. Informieren Sie sich über Symptome und ganzheitliche Behandlung.
        • Infektanfälligkeit
        • Sinusitis
        • Andere Artikel zu Infekte & Infektionen
          • Borreliose
          • Zecken & FSME
          • COVID-19
      • Männergesundheit
        Ratgeber-Artikel vom Experten für Männergesundheit. Themen wie Testosteronmangel & Wechseljahre bei Männern werden fundiert und verständlich erklärt. Mit vielen praktischen Tipps, die Sie direkt umsetzen können.
        • Wechseljahre beim Mann
        • Chronischer Schlafmangel
      • Kindergesundheit
        Ratgeber rund um Kinderkrankheiten & Kindergesundheit. Themen wie Streptokokken, Scharlach, Masern und die homöopathische Behandlung von Kindern. Praxisbewährte Informationen vom Experten für die ganzheitliche Behandlung von Kindern. Mit vielen praktischen Tipps, die Sie direkt umsetzen können.
        • Streptokokken ohne Antibiotika
        • Fieber & Fieberkrampf
        • ADHS
        • Andere Artikel zu Kindergesundheit
          • Homöopathie für Kinder
          • Schadet Krippenbetreuung?
          • Bindungstheorie
          • Schreibaby
          • Schlaf gut Baby
          • Masern & Impfung
          • Scharlach ohne Antibiotika
          • Tetanus
      • Schmerzen
        Schmerzen haben vielfältige Ursachen und können Menschen an den Rand der Verzweiflung bringen. Erfahren Sie hier alles zu Rückenschmerzen, Fibromyalgie, Prämenstruelles Syndrom u.a.: Ursachen, Diagnostik und ganzheitliche Behandlung. Mit vielen wertvollen Tipps, die Sie selbst wirkungsvoll umsetzen können.
        • Fibromyalgie-Syndrom
        • Kopfschmerzen & Homöopathie
        • Andere Artikel zu Schmerzen
          • Zahnschmerzen & Homöopathie
          • Ohrenschmerzen & Homöopathie
          • Blasenentzündung & Homöopathie
          • Halsschmerzen & Homöopathie
          • Selbsttest Fibromyalgie
          • Fibromyalgie: richtige Ernährung
          • Bandscheibenvorfall
      • Haut
        Ratgeber rund um Hautkrankheiten: Neurodermitis, juckende Haut oder Nesselsucht und deren ganzheitliche Behandlung, werden hier leicht verständlich vom Experten erklärt.
        • Neurodermitis
        • Schuppenflechte (Psoriasis)
      • Allergien
        Symptome, Ursachen & Behandlung häufiger allergische Erkrankungen.
        • Heuschnupfen
        • Nesselsucht (Urtikaria)
        • Andere Artikel zu Allergie
          • Allergisches Asthma
          • Homöopathie bei Allergie
      • Krebs
        Ratgeber-Artikel rund um Krebserkrankungen: Risikofaktoren und ganzheitliche Therapie. Hier erfahren Sie vieles, was in herkömmlichen Ansätzen der Krebsbehandlung zu kurz kommt.
        • Krebs ganzheitlich begleitet
      • Psychotherapie
        Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln ist die Grundlage eines zufriedenen Lebens. Da aber jeder sein Päckchen zu tragen hat, müssen wir manches erstmal ablegen, bevor wir uns frei im Leben bewegen können. Wie das geht, erfahren Sie in diesen Ratgeber-Artikeln und in Psychotherapie und Gruppentherapie in München.
        • Bedürfnisse & Sucht
        • Menschliches Potential
        • Andere Artikel zu Psychotherapie 
          • Normale Depression
          • Das Gewissen
      • Homöopathie
        Sie möchten akute Beschwerden selbst homöopathisch behandeln? Welche Mittel Sie einnehmen müssen bei Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Reiseübelkeit etc. erfahren Sie in diesen Ratgeber-Artikeln. Außerdem können Sie Allgemeines über Homöopathie lernen: was sind Globuli, wie werden sie hergestellt und wieviel muss ich davon einnehmen? Bei größeren Beschwerden können Sie mich konsultieren als Homöopath in München.
        • Homöopathie & Globuli
        • Homöopathische Arzneimittel
        • Homöopathische Potenzen
        • Homöopathische Reiseapotheke
        • Andere Artikel zu Homöopathie
          • Reiseübelkeit & Homöopathie
          • Homöopathie bei Durchfall
          • Homöopathie bei Entzündungen
          • Homöopathie bei Fieber
          • Homöopathie bei Erkältung
          • Radioaktivität & Homöopathie
  • Termin: Vor Ort oder Video